Montag, 31. August 2015

Lavera Basis Sensitiv 2in1 Duschgel

Lavera Basis Sensitiv 2in1 Duschgel für Haut & Haar

 
 


Yolante hat's getestet:

Mein Testergebnis: keine Empfehlung 

 

Meine Haut ist sensibel. Durch Sport und häufiges Duschen bin ich manchmal echt empfindlich.
Deshalb nutze ich gerne Duschöle und Sensitiv Produkte. Besonders gefreut hatte ich mich über ein Duschgel, das gleichzeitig für die Haarwäsche geeignet ist. Eines für beides erschien mir fürs Camping besonders geeignet, da ich mir zum Einen das Packen spare und zusätzliche Zeit beim Duschen. Außerdem dachte ich, meine empfindliche Haut würde es mir danken. Leider wurde ich von diesem Produkt in jeder Hinsicht enttäuscht.




Samstag, 29. August 2015



Styliste ULTÎME Sea Salt Beach Look

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Yolante hat's getestet
 
 
 
Der Urlaub ist vorbei und den Strand sehe ich nur noch auf Fotos. Aber warum sollte ich nicht den Strandlook noch eine Weile beibehalten? Zum Beispiel mit dem Beach Look Spray von Schwarzkopf. Das verspricht zerzauste Strandlooks.
 

Braun Face SE830 Gesichtsepilierer


Braun Face SE830


 

 


 

Yolante hat's getestet

Ich möchte den Braun SE830 Gesichtsepilierer und die Reinigungsbürste nicht mehr missen. Das Gerät ist leicht, handlich und effektiv. Zudem sieht es schön aus.

Freitag, 28. August 2015

Kaffee bitte - auf Knopfdruck



Bosch Vero Bar 100





Yolante hat's getestet:


Wer sich einen Kaffeevollautomaten zulegt, sollte meiner Meinung nach ein hochwertiges Produkt kaufen. Ich hatte vor etwa zehn Jahren ein günstiges Gerät, das zwar seinen Dienst getan hat, aber einige Wünsche offen gelassen hat. Vor zwei Jahren habe ich dann eine neue Maschine gekauft, die ich euch heute vorstellen möchte. Es handelt sich um den Kaffeevollautomaten

Bosch Vero Bar 100

Kaufentscheidung und Anschaffung

Nachdem ich einige Testberichte der Stiftung Warentest gelesen hatte und im Internet nach verschiedenen Angeboten gesucht hatte, habe ich mich für dieses Gerät entschieden. Es hat gute Bewertungen bekommen und war noch dazu relativ günstig. Ich habe den Automaten bei Amazon gekauft und vor zwei Jahren 699,-€ bezahlt. Die Bestellung verlief reibungslos. Ich bekam das Gerät gut verpackt nach Hause geschickt. Nach dem Auspacken und erstem Sichten war ich zufrieden. Meiner Meinung nach sollte jeder bei einer solchen Entscheidung nicht ins Blaue hinein kaufen, sondern sich gut informieren, was ihm wichtig ist. Bei mir waren folgende Punkte ausschlaggebend für den Kauf genau dieses Gerätes:
- Stiftung Warentest Testsieger
- Leise
- Schnelle Aufwärmzeit
- Großer Wassertank
- Selbstreinigungsfunktion
- Einzelteile leicht zu reinigen
- Große Auswahl an Getränken
- Milchansauger
Es gibt noch einige weitere Vorteile der Maschine, aber dazu später mehr. Was das Gerät nicht hat, ist ein Tassenwärmer. Wer also bevorzugt Espresso trinkt, sollte hier lieber zu einem anderen Gerät greifen. Für mich bietet die Maschine eine Vielzahl an Funktionen, die ich alle auch regelmäßig nutze.


Design

Die Maschine ist hellgrau. Das passt hervorragend zu meiner hellen Küche und meiner Arbeitsplatte. Einen dunklen Automaten habe ich bewusst nicht gewählt. Das Gerät hat einen eckigen Korpus. Daran fügen sich die Tropfschale, der Kaffeeauslauf und der Bohnenbehälter wunderbar an. Alles sieht gut durchdacht und modern aus. Vorne befinden sich der Kaffeeauslauf, der ebenfalls grau ist, rechts daneben hängt in schwarz der Wasser- bzw. Milchauslauf. Das Grau des Kunststoffes ist matt, aber nicht gebürstet. Die Abdeckung der Tropfschale ist aus Edelstahl mit zwei großen und vielen kleinen Ablauflöchern. Der Wassertank ist an der linken Seite fast unsichtbar eingelassen. Zum Befüllen lässt er sich mit einem Griff abnehmen. Mir gefällt die Maschine richtig gut, sie sieht so aus, als gehöre sie in ein Kaffeehaus. Das Design ist edel und doch unauffällig.











Erstes Ausprobieren

Meine erste Tasse Kaffee: Ich schalte die Maschine ein, sie rumpelt ein wenig, aber schon nach wenigen Sekunden ist sie betriebsbereit, ganz ohne mein Zutun. Ich muss mir nur noch mittels Drehknopf im Display das gewünschte Getränk aussuchen und drücke Start. Das ist wunderbar, denn meine alte Maschine hat mindestens drei Minuten gebraucht, bis sie einsatzbereit war. Das ist ein großer Vorteil, wenn ihr mich fragt. Denn wenn ich morgens aufstehen, brauche ich erstmal einen Kaffee. Da will ich nicht stundenlang Kaffee brühen oder warten, bis meine Maschine bereit ist. Perfekt.
Auch sonst komme ich ganz ohne Bedienungsanleitung schnell hinter die verschiedenen Funktionen. Ich finde ganz unterschiedlich Zubereitungsarten für Kaffee im Menü, von Espresso über Café Crema bis hin zu Latte Machiato und heißer Milch. Selbst heißes Wasser für Tee kann ich zapfen. Ich probiere die Funktionen in Ruhe der Reihe nach aus.


Bohnenbehälter

Zum Kaffeetrinken braucht man natürlich Kaffeebohnen. Der Behälter auf der Oberseite verfügt über einen lose aufliegenden Deckel. Den hebe ich am Griff an und schütte von rechts ein paar Bohnen hinein. Viel fasst der Behälter nicht, es passen ca. 250g Kaffee in den Vorrat. Das genügt für knapp eine Woche. Mehr brauche ich eigentlich nicht. Und der Kaffee bleibt auch in der Packung besser geschützt. Wer besonders viel Kaffee trinkt, wird über den kleinen Behälter vielleicht enttäuscht sein. Aber das Nachfüllen geht schnell und bequem. Die Öffnung reicht tief hinunter, so dass nichts daneben geht.
Sobald der Behälter leer ist, erscheint im Display eine Meldung BOHNENBEHÄLTER FÜLLEN. So kommt man nicht in die Verlegenheit, Start zu drücken, obwohl die Maschine gar nicht bereit ist.


Wassertank

Der Wassertank ist schmal und hoch. Er ist genauso tief wie die Maschine und fügt sich perfekt ins Design der Maschine. Zum Befüllen kann er an einem Griff herausgenommen werden. Doch der Kunststoff kommt mir etwas unstabil vor. Ich habe immer etwas Angst, dass der Griff irgendwann abbricht. Doch bisher hat er dem Liter Wasser, der hineinpasst, immer standgehalten. Trotzdem befülle ich die Maschine auch oft mit meiner Wasserkaraffe. Da der Tank recht schmal ist, nehme ich hier meistens ein Gefäß, das scharfe Kanten oder einen Ausguss besitzt, sonst geht auch mal was daneben. Aber es ist nur Wasser.
Sobald der Wasserstand zu niedrig für die Zubereitung von Kaffee ist, erscheint im Display die Meldung WASSERTANK FÜLLEN. Das ist praktisch, denn ich schaue nicht immer vorher nach, ob das Wasser noch für eine Tasse Kaffee reicht. Selbst wenn gerade Kaffee durchläuft, bleibt noch genug Zeit, schnell etwas Wasser nachzufüllen.


Auswahlmöglichkeiten

Im Menü finde ich eine große Auswahl an Heißgetränken, die sich mit der Maschine zubereiten lassen. Zudem kann ich Kaffeestärke und Füllmenge individuell verändern. Die Auswahl ergibt sich wie folgt:
2 Espresso
Espresso
Café Créme
2 Café Crème
Macchiato
Cappuccino
Milchschaum
Warme Milch
Heißwasser
Kurzspülen Milchsystem

Bei der Kaffeestärke habe ich folgende Einstellungen zur Auswahl:
Mild (eine Bohne im Display)
Normal (zwei Bohnen)
Stark (drei Bohnen)
aromaDoubleShot (2x2 oder 2x3 Bohnen)

Auch die Füllmenge lässt sich variieren. Hierzu habe ich folgende Möglichkeiten
Klein
Mittel
Groß
Persönliche Füllmenge (klein, mittel oder groß +/- 10, 20, 30ml)
Neben der Auswahl für Bohnenstärke und Füllmenge kann ich noch die Temperatur einstellen. Die Funktion ist ganz praktisch, denn manchmal ist mir der Kaffee in einer großen Tasse einfach zu heiß. Bei Espresso hingegen ist es von Vorteil, wenn man die Temperatur hochdrehen kann.


Menüeinstellungen

Ins Menü kommt man, wenn man die i-Taste 3 Sekunden lang drückt. Dort finde ich Einstellungen zu Sprache, Wasserhärte, Reinigungsinfo und Wasserfilter. Dort kann ich den Kontrast des Displays verändern oder das Gerät auf Werkseinstellung zurücksetzen.
Im Menü finde ich sogar eine Info, wie viele Getränke seit der Inbetriebnahme des Espressovollautomaten bezogen wurden. Hin und wieder wundere ich mich, wieviel Kaffee wir doch trinken. Es kommt einiges zusammen, zumal ich keine herkömmliche Kaffeemaschine besitze und den Automaten auch bei Feiern benutze.
Alle Menüeinstellungen lassen sich mit wenigen Tastendrucks bzw. Betätigungen des Drehknopfes vornehmen. Es gibt kein umständliches Suchen. Man kann nichts falsch machen. Das ist genau das Richtige für mich. Ich hasse blättern in Bedienungsanleitungen und komplizierte Anweisungen bei solchen Geräten. Dann nutze ich die Funktionen lieber nicht.


Heißgetränke

Der Automat mahlt für jeden Brühvorgang frischen Kaffee. Sind Bohnen und Wasser eingefüllt können verschiedene Kaffeegetränke auf Knopfdruck zubereitet werden. Bei einigen Getränken erfolgt die Zubereitung in zwei Schritten, man sollte immer warten, bis alle Schritte abgeschlossen sind. Man kann aber nichts falsch machen, denn im Display erscheint während des gesamten Vorgangs eine BITTE WARTEN Meldung. Dann warte ich eben. Ganz einfach.
Zubereitung ohne Milch
Hierfür stellt man über das Menü die gewünschte Getränkeart ein, drückt Start und wartet, bis die Tasse gefüllt ist.
Zubereitung mit Milch
Wenn mir nach Macchiato zumute ist, dann freue ich mich immer besonders über meine Anschaffung. Die Maschine verfügt über ein Milchrohr, das ich direkt in die Milchpackung stecken kann. Ich muss also nicht erst umständlich Milch in einen Behälter füllen, sondern kann sie direkt aus dem Tetra Pak saugen lassen. Ein Hoch auf die moderne Technik.
Zur Zubereitung von Getränken mit Milch montiere ich also den Schlauch und stecke das Rohr in die Milchpackung. Das ist kein großer Aufwand. Dann muss ich noch den Kaffeeauslauf nach rechts schwenken. Daran erinnert mich aber die Maschine, es läuft also in keinem Fall etwas daneben. Das System ist absolut idiotensicher.
Nur nach der Benutzung des Milchsystems sollte man die Einzelteile abspülen. Die Maschine verfügt eigens dafür über ein Kurzspülprogramm für das Milchsystem. Dazu aber später mehr beim Thema Reinigung und Pflege.
Zubereitung mit gemahlenem Kaffee
Ein besonderer Clou ist die Funktion, dass man mit diesem Vollautomat sogar Kaffee aus Kaffeepulver (nicht löslich) herstellen kann. Wenn ihr also mal von einer Feier eine Packung gemahlenen Kaffee übrig habt: kein Problem, mit der Maschine könnt ihr ihn noch verwenden. Dazu hat die Maschine eine Pulverschublade. Diese wird durch draufdrücken geöffnet und schon kann man Kaffeepulver einfüllen. Mehr als 2 gestrichene Pulverlöffel dürfen es aber nicht sein. Doch viel mehr passt auch nicht in das kleine Fach. Das Gerät erkennt automatisch, dass sich Pulver in der Schublade befindet und mahlt für diesen Brühvorgang keine extra Bohnen. Ich nutze diese Funktion zwar selten, aber irgendwie finde ich es cool, dass meine Maschine sie hat.
Heißwasser
Wer gerne Tee trinkt, kommt mit der Maschine auch auf seine Kosten. Über den Milchauslauf kann man wunderbar heißes Wasser erhalten. Die Temperatur ist genau richtig für ein schönes Tässchen Tee. Es läuft nach dem Startvorgang etwa 40 Sekunden lang heißes Wasser aus dem Auslauf. Wem das zuviel ist, der kann über erneutes Drücken der Starttaste den Vorgang verkürzen. So kann man auch eine kleine Tasse Tee erhalten.


Lautstärke

Von meiner früheren Maschine weiß ich, dass solche Geräte richtig laut sein können. Wenn das Mahlwerk nicht gut gedämpft ist oder wenn die Maschine insgesamt schlecht verarbeitet ist, dann kann das ziemlich nerven. Bei dieser Maschine ist Bosch eine gute Lösung gelungen. Beim Mahlvorgang hört man zwar ein lautes Geräusch, das bleibt nicht aus, aber das Gerät ist wesentlich leiser als mein Altes. Auch wenn die Brüheinheit ihre Position verändert, hört man nur wenig. Insgesamt ist das Gerät echt leise. Es vibriert auch nichts, selbst wenn es auf einer Glasplatte steht. Das gefällt mir. Man kann sich während des Kaffeezapfens noch mit seinem Partner unterhalten. Morgens, wenn die Kinder noch schlafen, schließe ich aber doch lieber die Küchentür, denn still ist es nicht gerade. Trotzdem würde ich den Geräuschpegel verglichen mit billigen Geräten als angemessen beschreiben. Ein Mahlwerk macht nun mal Krach.


Reinigung und Pflege

Beim Kauf des Gerätes war mir wichtig, das die Maschine eine Selbstreinigungsfunktion hat. Diese spült nach jeder Einsatzperiode, also beim Ein- und Ausschalten, das komplette System selbst. Der Kaffeeauslauf verstopft also nicht so schnell und auch sonst bleiben alle empfindlichen Teile im Inneren gut geschützt.
Das ersetzt aber nicht das regelmäßige Saubermachen. Vor allem, wenn die Maschine voraussichtlich längere Zeit nicht benutzt wird, sollte man das komplette System reinigen.
Dazu wird die Tropfschale, der Satzbehälter und die Brüheinheit entfernt. Die Tropfschale und der Satzbehälter können in der Spülmaschine gereinigt werden. Alle anderen Teile sollten vorsichtig von Hand gespült werden. Dabei bitte keine scheuernden Reinigungsmittel benutzen.
Ich weiche die Brüheinheit regelmäßig in meinem Spülbecken ein. Manchmal werfe ich ein paar Corega Tabs hinein. Manchmal gebe ich auch einen Tropfen Essig hinzu. Bisher hat das immer gut geklappt. Wenn die Zeit knapp ist, dann reicht es auch, wenn man die Brühgruppe unter fließendem Wasser abspült. Kaffeereste lassen sich so auch leicht entfernen.
Der Innenraum der Maschine muss mit einem Tuch gereinigt werden. Manchmal klebt Kaffee an den Wänden, das kann dann schon mal schmierig werden. Es ist daher besser, die Reinigung einmal wöchentlich durchzuführen, auch wenn mal nicht so viel Kaffee zubereitet wurde.
Insgesamt ist die Reinigung aufwendiger als bei einer normalen Kaffeemaschine. Aber dafür muss man es auch nicht jeden Tag machen. Es reicht, wenn die Maschine regelmäßig gründlich gesäubert wird, damit sich keine Keime und Korrosionen bilden.
Hin und wieder nehme ich die Maschine auseinander, spüle alles gründlich und lasse die einzelnen Teile gründlich trocknen. Anschließend sauge ich den Innenraum mit dem Staubsauger aus und wische danach erst die Wände und Schrauben ab. Dann ist die Maschine fast wie neu.
Zusätzlich zu der mechanischen Reinigung verfügt die Maschine über Service-Programme, die regelmäßig durchgeführt werden sollten, damit auch alle Schläuche und inneren Teile lange erhalten bleiben. Hauptsächlich sind dies Ein Reinigungs- und ein Entkalkungsprogramm, die in regelmäßigen Abständen gestartet werden müssen. Es gibt auch eine Mischung aus beidem, wenn diese Programme längere Zeit nicht durchgeführt wurden. Die einzelnen Schritte werden im Display angezeigt, man muss sie nur durchführen und warten, bis die Maschine fertig ist.

Eine kleine Ergänzung fehlt noch. Der Kaffeeauslauf tröpfelt manchmal und er lässt sich nur schwer reinigen. Aber auch nach der Reinigung war das Problem nicht behoben. Nach einer Weile lief der Kaffee erneut nur aus einer Öffnung kam oberhalb der Öffnung heraus. Abhilfe brachte nur der Austausch des Kaffeeauslaufs, was aber leicht und unkompliziert zu reparieren war. Er kostet auch nicht allzu viel, so dass sich der Austausch wirklich lohnt.



Fazit


Mit der Vero Bar 100 von Bosch erhält man einen vielseitigen Kaffeevollautomaten, der nicht nur Kaffee brühen kann. Die verschiedenen Kaffeespezialitäten findet man übersichtlich im Menü angeordnet. Je nach Wunsch, kann man Kaffeestärke, Füllmenge oder Temperatur variieren. Alles lässt sich kinderleicht einstellen, sogar meine Kinder brühen mir manchmal einen Kaffee. Geschmacklich ist der Café hervorragend. Die Temperatur ist gerade richtig, die Crema sieht aus wie von Hand draufgelegt, und der Milchschaum wird cremig und leicht. Wer gerne Kaffee mit Milch zubereitet wird sich über das Kurzspülsystem des Milchsystems freuen, denn damit muss man die Einzelteile nicht sofort nach dem Kaffeegenuss reinigen. Besonders hervorzuheben ist die schnelle Aufwärmzeit. Bereits kurz nach dem Einschalten der Maschine ist sie bereit für die erste Tasse Kaffee. Einzig ein Tassenwärmer fehlt. Aber dieser ist nur notwendig, wenn man Espresso trinkt, damit die Flüssigkeit nicht so schnell abkühlt. Ich trinke aber kaum Espresso, also brauche ich diese Funktion nicht. Wenn doch, dann kann ich die Tasse schnell mit ein bisschen heißem Wasser aufwärmen und dann wegschütten.
Ich bin mit der Maschine superzufrieden und würde sogar das Gleiche Gerät nochmal kaufen, sollte es denn kaputt gehen. Was ich nicht glaube, denn die Verarbeitung und Qualität der Teile sind hervorragend, alles sieht nicht nur hochwertig aus, sondern fühlt sich auch so an. Daher gibt es von mir die uneingeschränkte Empfehlung.

Yolante
Yo ist Yo - hier und anderswo




elkos Volumen Haarschaum

 
Yolante hat's getestet:
 
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Donnerstag, 27. August 2015

Balea Spray-on Bodylotion

 
 
 

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Yolante hat's getestet.



150ml
Spraydose
Spendet Feuchtigkeit
Sprühen, eincremen, fertig
Mit 10% Aloe Vera


Die Dose

Die Spraydose ist klein und handlich. Der Sprühkopf lässt sich leicht herunterdrücken und auch noch mit cremigen Händen bedienen. Außerdem ist der Sprühkopf verschließbar. Einfach zur Seite drehen, und er lässt sich nicht mehr bedienen. Somit wird die Dose auch transportfähig, denn ein versehentliches Austreten der Creme wird verhindert.
Mit der Zeit setzen sich Cremereste an der Öffnung ab, die zunächst nicht weiter stören. Bei stärkeren Ablagerungen kann der Kopf problemlos mit warmem Wasser abgespült werden und schon sieht die Dose wieder ansehnlich aus.
Die Dose bleibt bis zum Schluss funktionsfähig. Aber ein letzter Rest Creme wird wohl in der Packung bleiben, man kann sie nicht öffnen und auskratzen.

Das Design der Dose ist relativ unscheinbar, man sollte aufpassen, dass man sie nicht versehentlich mit seinem Deo verwechselt.





Der Duft

Die Creme duftet dezent nach Creme, ohne besondere Duftrichtung. Er erinnert mich an den Geruch von Balea Soft Creme. Mir gefällt die leichte Brise. Der Hauch bleibt nach dem Eincremen lange erhalten und ich fühle mich nach Stunden noch wie frisch geduscht.
Man kann problemlos Parfüm auftragen, ohne dass sich die Düfte in die Quere kommen. Die Creme ist also eine gute Basis.



Einsprühen und Verteilen

Beim Betätigen des Druckkopfes entsteht ein feiner Sprühnebel, der mit nicht allzu viel Druck aus der Dose kommt. Man kann von Nahem ebenso gut sprühen wie von weiter weg. Ich halte die Flasche aber lieber näher an den Körper, weil sonst zu viel Creme über das Ziel hinaus schießt und zum Beispiel den Boden rutschig macht. Am besten verwendet man das Produkt daher auf einem Handtuch stehend, welches anschließend sowieso gewaschen werden muss.
Es genügt, die Creme ganz dünn aufzusprühen und sie lässt sich trotzdem gut verteilen, bevor sie einzieht. Das macht sie sehr ergiebig. Aber auch größere Mengen sind gut zu entnehmen und lassen sich einfach verteilen, ohne dass dicke weiße Stellen entstehen.
Außerdem zieht die Creme schnell ein, so dass man sich zeitnah ankleiden kann.
Vor allem, wenn es beim Eincremen fix gehen soll, kann ich diese Sprühcreme nur empfehlen. Ich nutze sie auch gerne zum Eincremen meiner Kinder, weil es super schnell geht.
Zum Massieren ist die Creme aber nicht geeignet, sie zieht sehr schnell ein und ein Gleiten ist dann nicht mehr möglich.



Wirkung

Ich liebe die weiche Haut, die ich von der Creme bekomme. Dabei fühlt sich tatsächlich nur die Haut weich an, die Creme schmiert nicht und es bleibt kein klebriger Film zurück.
Meine Haut ist entspannt und bleibt es auch lange. Bei regelmäßiger Anwendung kann ich auch ruhig mal aufs Eincremen verzichten, ohne dass die Haut gleich wieder austrocknet. Insgesamt wird die Haut weicher und weniger empfindlich, auch beim Duschen.
Die Creme wirkt erfrischend und pflegend.

Verträglichkeit

Ich konnte keine negativen Reaktionen feststellen, weder bei mir selbst, noch bei meinen Kindern.



Fazit


Die Balea Spray-on Bodylotion hat mich in jeder Hinsicht überzeugt. Funktionierender Sprühkopf, der bis zum Schluss seine Funktion gut erfüllt, dezenter Duft, der gut mit Parfüm kombiniert werden kann, einfache Anwendung, leichtes Verteilen, sehr ergiebig und man ist in Sekundenschnelle mit dem Eincremen fertig. Dabei ist die Creme gut verträglich, sogar im Gesicht, sie pflegt gut und bildet keinen klebrigen Film. Für lange Eincreme-Rituale oder Massagen ist sie aber nicht geeignet, weil sie zu schnell einzieht. Außerdem sollte man körpernah sprühen, um zu vermeiden, dass sie die Creme am Boden verteilt. Dort bildet sich schnell ein rutschiger Film. Ich stelle mich lieber auf ein Handtuch oder sprühe mich in der Dusche ein.
Ich empfehle die Lotion mit 5 Sternen.

Yolante
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Frosch Oase Raumerfrischer Zitronengrasfrische        

                           

 
 

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Frosch Oase
Zitronengrasfrische
Mit natürlichen Ölen
Erfrischend und anregend
Außer Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen
Glasflakon weiterverwendbar
Reichweite: 6-8 Wochen
90ml inkl. 6 Stäbchen,
um 5€



Anwendung

Die Flüssigkeit befindet sich in einem Glasflakon, der mit einem Korken verschlossen ist. Der Duft dringt nicht nach außen, es ist also schwer, durch die Verpackung hindurch im Geschäft daran zu schnuppern.
Der Korken lässt sich leicht aus der Flasche ziehen, ohne dass man versehentlich etwas von der Flüssigkeit verschwappt. Man sollte dennoch aufpassen und beim Öffnen keine Stoffe unterlegen. Die Flüssigkeit saugt sich sonst sofort ein und der Stoff duftet lange Zeit. Also bitte nicht auf dem Schoß öffnen, sondern die Flasche auf einen Tisch stellen.
Anschließend werden die Rattanstäbchen in den Flakon gestellt. Diese saugen sich mit der Zeit voll und geben den Duft frei. Dann stellt man den Raumerfrischer an dem gewünschten Ort auf und es entfaltet sich eine dezente Note im Raum.
Je mehr Stäbchen in der Flüssigkeit stehen, umso intensiver das Dufterlebnis. Der Packung liegen sechs Stäbchen bei. Für die Aufstellung in großen Räumen ab 20m² empfehle ich, alle sechs zu verwenden. In kleinen Badezimmern genügen zwei bis drei. Die vollgesaugten Stäbchen lassen sich auch wieder herausnehmen und aufheben, zum Trocknen kann man sie in ein Glas stellen.

Nachdem die Flasche leer ist, können andere Flüssigkeiten eingefüllt werden, die Stäbchen lassen sich wiederverwenden. Es gibt speziell für dieses Produkt auch Nachfüllsets, die dann neue Flüssigkeit und neue Stäbchen enthalten. Es ist nicht unbedingt nötig, die Stäbchen aufzubewahren. Nach einer Weile sind sie auch feucht und sehen nicht mehr so schön aus.



Duft und Ausbreitung

Der Duft an sich ist relativ unspektakulär. Ich hatte Zitronengrasduft viel intensiver in Erinnerung. Aber hier duftet es sehr dezent. Nur wenn man mit der Nase direkt über der Flasche riecht, wirkt der Duft intensiver.
Es duftet wie frisch geputzt, was mir vor allem im Badezimmer gut gefällt. Der Raumerfrischer leistet gute Dienste. Der Duft bleibt im Hintergrund, verursacht keine unangenehmen Reaktionen wie Kopfschmerzen oder das Gefühl, ständig schnuppern zu müssen. Er verbreitet sich relativ schnell und dauerhaft, bleibt lange erhalten und gibt das Gefühl von Frische und Sauberkeit. Dennoch ist es ein kühler Duft, der nicht unbedingt in Wohnräume passt, sondern eher in Badezimmer, Diele oder Eingangsbereich. Er lädt ein, ins Haus zu kommen.



Reichweite

Die Stäbchen saugen sich innerhalb von zwei Tagen komplett voll. Der Duft ist dann am stärksten und fällt auch auf, wenn man nicht aus einem anderen Zimmer in diesen Raum kommt, in dem die Flasche steht.
Nach etwa zwei Wochen lässt der Duft merklich nach, man hat sich daran gewöhnt. Nur wenn ich von draußen komme, strömt mir der Duft noch intensiver entgegen. Das hat aber nur mit dem Gewöhnungseffekt zu tun. Die Frische-Wirkung bleibt nach wie vor erhalten, bis zum Schluss.




Design

Die Flasche ist klein, viereckig von unten nach oben schmaler werdend mit einer runden, etwas breiteren Öffnung. Die Flasche ist unbedruckt, dickwandig und dezent. Die Stäbchen sind anfangs hell, werden mit der Zeit etwas dunkler, sie bleiben aber bis zum Schluss ansehnlich und bilden keine Fasern oder Flecken.
Mir gefällt die Flasche zwar gut, sie ist aber nicht unbedingt ein herausstechendes Design-Element und schon gar kein Hingucker. Sie eignet sich daher am besten für den Einsatz im Hintergrund, etwa im Badezimmer auf dem Schrank oder in der Diele in einer dunkleren Ecke.



Aufstellort

Bei mir steht der Flakon auf einer Kommode in der Diele. Sie hat dort einen sicheren Stand und kann nur auf sichtbare Stellen umfallen.
Die Flasche ist dennoch nicht allzu schwer und bietet durch die weit nach oben herausragenden Stäbchen Angriffsfläche. Man sollte darauf achten, sie nicht in Armhöhe aufzustellen. Zu leicht lässt sich die Flasche umstoßen. Auf einem Schrank oder auf Augenhöhe steht sie aber recht stabil. Mir ist sie noch nicht umgefallen.




Wiederverwendung

Ja, die Flasche ist wiederverwendbar. Das Glas lässt sich leicht reinigen und mit warmem Wasser ausspülen. Mit der Bürste gelangt man zwar nicht hinein, aber das ist auch nicht nötig. Das Glas bleibt klar, die Flüssigkeit hinterlässt keine Rückstände und der Duft entweicht. So kann auch eine neue Duftrichtung eingefüllt werden, ohne dass sich die Gerüche miteinander vermischen.



Fazit


Der Frosch Oase Raumerfrischer Zitronengrasfrische lässt sich leicht aufstellen, verbreitet dezenten Duft, der sich am besten für Badezimmer oder den Eingangsbereich eignet. Die Glasflasche lässt sich leicht reinigen und wiederverwenden, die Stäbchen sollten nach Gebrauch entfernt werden, da sich sonst die Gerüche vermischen. Auch bei Verwendung der gleichen Duftrichtung würde ich die Stäbchen lieber austauschen. Es gibt speziell für Frosch Oase Nachfüllbeutel, die auch neue Stäbchen enthalten.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo
Autorin von Lauf einfach! http://www.lingemann-buch.de/lauf-einfach/


Mittwoch, 26. August 2015

Meru Atlanta Thermic light Schlafsack - Yolante testet

Meru Atlanta Thermic light Schlafsack

 
 


Volvic Fresh & Juicy Grapefruit

 
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Produktdetails

Saft-Schorle
Mit Grapefruit-Saft und Wasser
Mineralstoffreich
Erfrischend im Sommer und nach dem Sport
0,5l 1,95€ inkl. Pfand (Einweg)
Ohne Konservierungsstoffe
Ohne künstliche Aromen
Ohne künstliche Süßstoffe

Gekauft bei Rewe


Meine Meinung

Das Wasser sieht farblich recht ansprechend aus, wenn auch etwas künstlich. Das Orange-Rot ist hell und undurchsichtig, behält aber eine gewisse Transparenz. Es sieht auf jeden Fall lecker aus. Da die durchsichtige Flasche mit einem kleinen Etikett versehen ist, kann man die Flüssigkeit gut sehen und sie wird nicht von zuviel Schrift verdeckt. Mir hat das Getränk Appetit gemacht.
Was ich an Volvic sowieso mag, sind die großen Verschlüsse. Man kann den Deckel gut in die Hand nehmen und leicht aufdrehen. Außerdem bekommt man durch die große Öffnung viel Flüssigkeit in den Mund, ohne etwas zu verschütten und vor allem ohne gleichzeitig die Luft aus der Flasche saugen zu müssen. So konnte ich die Flasche fast in einem Zug leer trinken.
Zuerst dachte ich, es handle sich um Geschmackwasser, ehe ich begriffen habe, dass es eine Schorle ist. Nun, für ein Geschmackwasser war die Farbe auch viel zu kräftig.
Geschmacklich bin ich absolut überzeugt. Die Schorle ist erfrischend, vor allem aus dem Kühlschrank. Sie ist nicht zu süß, mit einer leicht herb-bitteren Note. Der Grapefruitgeschmack kommt schön durch, ist aber nicht zu aufdringlich. Die Bitterkeit hat die richtige Stärke. Für mich ein perfekter Durstlöscher, der sich von anderen Schorlen unterscheidet, gerade wenn diese keine Kohlensäure enthalten. Normalerweise greife ich bei Saftschorlen nämlich eher zu spritzigen Produkten. Aber diese Sorte kann ich nur weiterempfehlen.
Außerdem enthält das Getränk natürliches Mineralwasser und somit wertvolle Mineralstoffe. Daher eignet sich das Getränk für mich als Sportlerin besonders. Es ist gesund, natürlich und lecker, lässt sich leicht öffnen, auch mit feuchten Händen, und die Trinköffnung ist groß und praktisch.


Hier noch die Nährwertangaben

Brennwert: 29kcal
Fett: <0,5g
Kohlenhydrate: 6,8g
Nach dem Öffnen sollte die Flasche zügig leer getrunken oder max. 3 im Kühlschrank aufbewahrt werden. Man kann Volvic Juicy auch ruhig auf Vorrat kaufen. Die ungeöffnete Flasche ist mindestens ein halbes Jahr haltbar. Außerdem sieht man durch die transparente Flasche den Zustand der Flüssigkeit gut.


weitere Sorten

Volvic Juicy gibt es übrigens auch noch in anderen Geschmacksrichtungen, nach denen ich noch Ausschau halten werde. Vielleicht entdecke ich ja noch eine Sorte, die weniger bitter ist.
Ich habe folgende Sorten entdeckt:
Volvic Juicy Orange Mango – sonnige Ananas – Berry Mix – Sommerfrüchte – Apfel - Zitrone
Mich machen die Sorten Zitrone, Orange Mango und Berry Mix noch sehr neugierig. Ananassaft ist nicht so mein Fall und die Farbe der Sommerfrüchtesorte sieht sehr künstlich aus. Apfelschorle mag ich am liebsten mit Sprudel.



Fazit


Volvic Juicy Grapefruit ist eine erfrischende Saftschorle ohne Kohlensäure. Sie schmeckt mir am besten aus dem Kühlschrank. Für knapp 2€ (inkl. Pfand) bekommt man 0,5l eines sommerlichen Sportgetränks. Die Flasche ist praktisch, die Schorle erfrischt. Herb-bittere Note, nicht zu süß. Ideal für Sportler.

Yolante
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Serengeti Park Hodenhagen





Der Serengeti Park ist eines von vielen Ausflugszielen in Niedersachsen. Er liegt am Rande der Lüneburger Heide, unweit von Hannover an der A7. Das Besondere am Park ist die Größe, die über 1500 Tieren ein zuhause bietet, das dem ihrer Natur ähnelt. Man kann dort Tiere wie Giraffen und Nashörner hautnah erleben. Es ist eine Mischung aus Nationalpark und Zoo.
An den Tierpark angeschlossen ist ein Freizeitpark mit attraktiven Fahrgeschäften plus Showprogramm.



Adresse und Anfahrt

Der Park liegt direkt an der Autobahn A7, Abfahrt Westenholz. Von Hamburg, Hannover und Bremen aus ist er in ca. 1 Stunde erreichbar. Ein Besuch lohnt sich auch, wenn man nicht direkt in der Lüneburger Heide Urlaub macht. Auch eine weite Anreise ist durchaus gerechtfertigt.
Serengeti-Park Hodenhagen
Am Safaripark 1
29693 Hodenhagen
www.serengeti-park.de
Nach der Abfahrt ist noch nicht einmal ein Navi nötig. Der Park ist gut ausgeschildert und man findet sich in der Gegend schnell zurecht. Selbst eine Anreise mit dem Zug ist unkompliziert.
Der Service der Internetseite ist auch nicht zu unterschätzen. Man erfährt dort alles nennenswerte, inklusive Telefonnummern für ein Taxi und die GPS Koordinaten fürs Navi.


Öffnungszeiten

Der Park hat je nach Jahreszeit verschiedene Öffnungszeiten. Je nachdem, wann ihr ihn besuchen wollt, schaut ihr am besten vorher im Internet nochmal nach. Zwischen November und März bleibt der Park geschlossen. Ab Ostern bis zu den Herbstferien ist zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr geöffnet, in der Sommerferienzeit noch eine Stunde länger, von 09.30 Uhr bis 18:30 Uhr.
Die Besuchszeit genügt für einen Tagesbesuch, man sollte aber früh da sein, wenn man alles sehen möchte. Wer zusätzlich noch Shows besuchen will und alle Fahrgeschäfte probieren möchte, der wird an einem Tag nicht alles schaffen oder sich etwas gehetzt vorkommen. Man kann aber im Park auch ein Lodge mieten und mehrere Tage dort verbringen. Wir haben das aber nicht genutzt. Eine Tagesreise war genug. Wir waren auch schon pünktlich zur Parköffnung vor Ort, so dass wir wirklich die gesamte Öffnungszeitspanne genutzt haben. Die meisten Fahrgeschäfte treten ihre letzte Fahrt ca. 1 – ½ Stunde vor Parkschließung an. So hat man noch genug Zeit, gemütlich zum Ausgang zu tingeln und noch eine Kleinigkeit zu Essen oder zu Trinken.




Preise, Gutscheine, Gruppenkarten

Erwachsene 29€
Kinder 24€
Eine Vierköpfige Familie (2Erw., 2Kind) zahlt somit 106 €.
Allerdings gibt es in der Lüneburger Heide, in Hannover und Umgebung an vielen bekannten Auslagestellen Prospekte des Parks, die einen Gutschein erhalten. Damit bekommt der Fahrer eines PKW freien Eintritt, wenn mindestens eine weitere Person den vollen Eintrittspreis zahlt.
An der Rezeption unseres Campingplatzes lagen auch Flyer aus, so dass wir insgesamt für
2 Erwachsene + 2 Kinder 77 € bezahlt haben.
Man sollte auf jeden Fall versuchen, einen solchen Gutschein zu bekommen, evtl. legt man bei der Anreise noch einen Tankstop ein oder fragt bei einer örtlichen Touristeninfo nach einem Flyer. Es lohnt sich.

Menschen mit Behinderung (mind. 80% GdB) zahlen 15 €,
eingetragene Begleitpersonen zahlen ebenfalls 15 €
Kinder unter 3 Jahren dürfen kostenlos rein
Man kann den Park mit dem eigenen Auto durchfahren oder einen Safari-Bus nutzen. Die Bustour kostet 5€ extra.
Weitere Rabatte gibt es mit der Serengeti Card, womit man beim zweiten Besuch 50% spart und ab dem dritten Besuch gänzlich umsonst rein darf. Das lohnt sich für Ortsansässige oder für Langzeiturlauber in jedem Fall.
Neben den regulären Eintritten gibt es weitere Preise für Sonderaktionen wie Fotosafari, Ein Tag als Raubtier- oder Affenpfleger oder allgemein Ein Tag als Tierpfleger. Außerdem kosten Übernachtungen natürlich extra. Bei längeren Aufenthalten entfällt ab dem dritten Tag auch der Parkeintritt, aber darüber solltet ihr euch individuell informieren.
Aus meiner Sicht lohnt sich ein Aufenthalt, der länger als drei Tage dauert nur bedingt, weil man spätestens nach zwei Tagen alles gesehen hat.

Ich finde die Preise angemessen. Der Wert erscheint zwar auf den ersten Blick sehr hoch, aber man bekommt echt etwas geboten für sein Geld und kann sich lange im Park aufhalten, ohne dass Langeweile aufkommt. Es ist für alle eine Attraktion dabei, so dass junge wie alte Menschen, Männer wie Frauen auf ihre Kosten kommen. Mir waren die 77€ nicht zu viel. 


Parkplan

Mit der Anreise und dem Entrichten des Eintritts bekommt man einen Parkplan ausgehändigt. Der hilft beim orientieren und man läuft nicht planlos die Wege entlang. Wer seinen Aufenthalt genauer planen möchte, der kann den Plan auch als PDF im Internet schon vor seinem Besuch downloaden und sich die Events aussuchen, die er auf jeden Fall besuchen will. Das ist vorteilhaft, wenn man vorhat, eine Fütterung zu beobachten oder eine der Shows anzusehen.






Der Tierpark

Der Park ist in 17 verschiedene Areale aufgeteilt, die nacheinander mit dem Auto oder dem Bus durchfahren werden.

Die Besonderheit für Autofahrer: es herrscht Linksverkehr!
Man gewöhnt sich aber schnell daran. Außerdem sollte man ein paar kleine Regeln beachten, an die man regelmäßig erinnert wird.
Fenster und Türen sind geschlossen zu halten.
Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen.
Hunde sollten im Auto bleiben.
Nicht Füttern, außer an gekennzeichneten Orten.
Es ist kein Problem, die wenigen Regeln zu beachten. Und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht von einem wilden Tier versehentlich abgeleckt oder gar angegriffen werden. Der Respekt ist viel zu groß.
Trotzdem ist die Versuchung manchmal groß, ein Tier anzulocken. Die Affen und die Giraffen zum Beispiel waren sehr zutraulich und kamen sehr nah an die Autos heran. Ein Kamel hat sogar den Kopf leicht in unser Fenster gesteckt. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, die Fenster nicht zu weit zu öffnen.
Auf jeden Fall ist es ein tolles Gefühl, diese großen Tiere so hautnah zu erleben. Sie sehen alles meist friedlich aus und laden zum Streicheln ein, aber man sollte sich bewusst machen, dass diese Tiere auch unberechenbar werden können.
Trotzdem habe ich mich nicht unsicher gefühlt. Überall im Park patrouillieren Ranger. Sie sind allgegenwärtig und kommen sofort zu Hilfe, wenn man in Gefahr ist. Einmal hupen und schon kommt jemand. Für Sicherheit ist also gesorgt.
Die Areale sind den Lebensbedingungen der Tiere in freier Natur nachempfunden. Die meisten Tiere haben viel Platz und man sieht an einigen Stellen noch nicht einmal Zäune oder Tore. Es sieht sehr echt aus.
Die Reise durch den Park ist ca. 10km lang und man durchfährt folgende Gebiete:
1. Savanne – dort fielen mir vor allem die Giraffen auf, die kamen sehr nah ans Auto, außerdem leben dort Gnus und zwei Affenarten, aber auch noch andere Tiere
2. Zululand – hier fallen vor allem die Antilopen und die Kraniche auf, insgesamt leben dort sieben verschiedene Tierarten
3. Europa – dort erkennt man die Tiere sofort, Pony, Esel, Ziegen und Damwild, aber auch ein Alpaka lief im Streichelzoo herum
4. Angola
5. Nordamerika – mit den Bisons und den Lamas
6. Russland – wo besonders der Leopard auffällt, den wir leider nicht zu Gesicht bekommen haben.
7. Südamerika – wo Tapir und Wasserschwein beheimatet sind
8. Asien
9. – 13. Die spannendsten Gehege: die Bengaltiger-Aufzucht, weiße Löwen und Löwen sowie Tiger und weiße Tiger. Hier herrscht ein bisschen Stau. Wir konnten die Tiere bei der Mittagsruhe beobachten und waren erstaunt, wie ruhig sie herumliegen. Aber wir hatten auch Glück, als ein weißer Tiger direkt vor unserem Fenster vorbei lief. Es ist schon sehr beeindruckend, welche Faszination diese Tiere ausstrahlen.
14. Kalahari – bewundere Bären und Paviane
15. Kenia – den Gepard haben wir leider nicht gesehen
16. Botsuana
17. Elfenbeintal – hier kann man Elefanten mit Möhren füttern. Die sind echt groß und gefräßig. Im Elfenbeintal gibt es nochmal die Gelegenheit, eine Toilette aufzusuchen, bevor man nochmal bei den Giraffen vorbeifährt und dann den Park mit den Fahrgeschäften besucht.







Insgesamt dauert es, je nach Tempo und wieviel Zeit man sich zum Anschauen und fotografieren lässt, etwa ein bis zwei Stunden bis man den Tierpark durchquert hat. Die Strecke ist genau richtig. Es gibt so viel zu beobachten und zu entdecken, dass es nicht langweilig wird. Kinder können die Fahrt auch gut überstehen, und falls jemand quengelt oder unruhig wird, kann man immer noch überholen und schneller durchfahren. Ideal ist der Besuch für Kinder im Schulalter und Erwachsene.



Fahrgeschäfte , Shows und Attraktionen

Nach der Safari-Tour wird man automatisch zu den Parkplätzen und in den Freizeitpark geleitet. Man kann die Eingänge nicht verfehlen und findet sein Auto leicht anhand verschiedener Bahnhöfe der Parkbahn später wieder. Hier findet ihr eine Liste mit einigen Fahrgeschäften:
Achterbahn
Top Spin
Drachenbahn
Wildwasserfahrt
Autoscooter
Schiffsschaukel
Wellenflug
Breakdancer
Aquasafari
Black Mamba
Twister
FreeFall Tower
Riesenrad
Spielplätze und Trampoline
Uvm.
Insgesamt findet man eine gute Mischung für Jung und Alt vor. Die Fahrgeschäfte sind teilweise schon sehr alt und haben im Park noch ihre Daseinsberechtigung, zum Beispiel der kleine, aber feine Brakedancer, dessen Schleuderwirkung nicht so groß ist wie auf den modernen Rummelplätzen.



Sicherheit

Im Tierpark wird sehr auf Sicherheit geachtet. An den meisten Einfahrten in ein neues Areal stehen Schilder, dass Fenster und Türen geschlossen zu halten sind. An einigen Einfahrten hängt zusätzlich der Hinweis, dass Lebensgefahr besteht. Sollte dennoch einmal etwas passieren, sind überall Ranger präsent, die im Notfall sofort eingreifen können.
Auch im Freizeitpark wird Sicherheit sehr groß geschrieben. Es geht geordnet zu und vor Antritt einer Fahrt wurden Bügel und Schließautomatiken der Anlagen immer sorgfältig überprüft. Außerdem mussten Kinder unter 12 bei der Aquasafari und im Boot der Black Mamba Schwimmwesten tragen und Kopfhörer anziehen. Da kann eigentlich nichts schief gehen.


===Restaurants und Toiletten===
Verhungern kann man im Park nicht. Es gibt mehrere Restaurants mit einem reichhaltigen Angebot. Mittagessen war zwar teuer, aber Snacks sind durchaus bezahlbar. Waffeln gab es zum Beispiel schon ab 2,50€. Auch Getränke standen an jeder Ecke zur Verfügung.
Allerdings könnte man mehr Toiletten installieren, vor allem in den Restaurantbereichen könnte es mehr geben. An einer Imbissbude haben wir rund um das Haus gar keine Toilette gefunden. Das war etwas schade, vor allem, weil der Park besonders geeignet ist für Familien mit kleineren Kindern, die oft noch schnell eine Toilette benötigen und ihr Geschäft noch nicht lange einhalten können.



Gastfreundschaft

Besonders hervorheben möchte ich noch die Gastfreundschaft. Die Leute waren durchweg super freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, sei es an der Kasse, im Tierpark oder an den Fahrgeschäften. Niemand machte einen genervten oder gestressten Eindruck, selbst bei den langen Warteschlangen nicht. Das war richtig erholsam, weil wir uns wirklich willkommen gefühlt haben, egal ob es beim Kaffee holen war oder wenn wir eine Mitarbeiterin nach der Toilette gefragt haben. Das war alles sehr persönlich.


Meine Eindrücke

Die Highlights im Freizeitpark sind unter anderem die Fahrt mit dem Jetboot, um der Black Mamba zu entkommen. Ich persönlich bin nicht mitgefahren, aber mein Mann und die Kinder haben die Fahrt auf dem Motorboot genossen. Man rast mit dem Boot auf das Ufer zu und wendet dann in einer 180° Drehung direkt vorm Ufer, klatschnass gespritzt. Die Kids haben so gejauchzt vor Freude. Das darf man sich nicht entgehen lassen.
Auch die Aquasafari ist schön, allerdings auch sehr laut. Hier sind wir mit einem Airboot gefahren. Die Tour war zwar nur kurz, dafür aber interessanter als eine Fahrt auf der Wildwasserbahn. Die haben wir sogar ausgelassen, weil uns die Schlange zu lang war. Außer an der Wildwasseranlage gab es übrigens nur sehr kurze Schlangen und Wartezeiten, obwohl wir mitten im Sommer dort waren und auch schönes Wetter herrschte.
Den Kindern hat es besonders gut gefallen, im freien Fall aus 17m Höhe nach unten zu fallen. Der Free Fall ist nicht zu hoch und bietet den Kindern trotzdem noch Bauchkribbeln. Mein Sohn hat sich beim ersten Fall derart erschrocken, man konnte richtig sehen, wie ihm die Farbe aus dem Gesicht gewichen ist. Dazu der Blick. Ich dachte erst, das war’s, wenn er da runter kommt, können wir den Park verlassen, aber er wollte nochmal und nochmal. Somit hatten alle ihren Spaß. Nach dem Free Fall kam die Schiffsschaukel dran, von der wollten die Kids auch nicht mehr runter.
Was wir bei diesem Besuch gar nicht geschafft haben: Shows besuchen. Von einem Besuch vor drei Jahren habe ich aber noch gute Erinnerungen an die Okavango-Wassershow, die mit Sprüngen aus der Höhe in ein kleines Wasserbecken beeindruckt. Das war ein tolles Erlebnis, für das sich auch eine Wartezeit lohnt. Falls ihr den Serengeti-Park besucht, dann solltet ihr euch die Show vormerken.

Die Tierwelt hat mich persönlich mehr fasziniert als die Fahrgeschäfte. Die Fahrt durch den Park war erholsam, da das Tempo trotz Verkehr sehr gemächlich war und man sich wirklich die Zeit nehmen konnte, die man gebraucht hat, um die Tiere zu beobachten. Einige der Tiere kommen sehr nah an die Autos heran. Da habe ich lieber schnell die Scheibe hochgekurbelt. Aber mein Sohn zum Beispiel hat sich auch getraut, das Kamel anzulocken und die Fensterscheibe einen Spalt breit geöffnet zu lassen, damit das Kamel unser Auto beschnuppern konnte.
Auch die Giraffen kamen äußerst nah an die Autos, so dass man sie fast anfassen konnte. Der Ranger hat sie hin und wieder mit einer Stange von den Autos weggetrieben. Hin und wieder hatte ich den Eindruck, dass dieses Erlebnis etwas gestellt war, weil die Tiere einen so ruhigen Eindruck machten, aber die waren wahrscheinlich auch alle satt und müssen ja auch irgendwie unter Kontrolle gehalten werden, damit nichts passiert.



Fazit


Ein Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen lohnt sich nicht nur, wenn man in Hamburg, Hannover oder Lüneburg wohnt. Man kann ihn von der Autobahn A7 so gut erreichen, dass sich auch eine längere Anfahrt rentiert.
Die Preise sind relativ hoch, aber dafür bekommt man auf jeden Fall etwas geboten.
Die Tierwelt ist vielfältig und exotisch. Die 10km lange Fahrt durch das Ressort ist weit mehr als ein Zoo-Besuch. Die Giraffen schauen durchs Autofenster herein, man kann die riesigen Tiere so nah beobachten, wie es sonst eigentlich nie der Fall ist.
Obwohl die Autoschlange recht lang war, blieb es jedem selbst überlassen, wie lange er in jedem Areal verweilt. Überholen war kein Problem.
Die Attraktionen im Freizeitpark richten sich neben Erwachsenen vor allem an kleinere Kinder. Es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern hier ist für jede Altersgruppe ein geeignetes Fahrgeschäft dabei. Die meisten Karussells sind ab vier oder auf eine Mindestgröße von 1,20m ausgelegt. Es bietet sich also vor allem an, den Park mit Grundschulkindern zu besuchen. Kleinere Kinder werden nicht so viele Fahrgeschäfte für sich entdecken und um die Trampoline oder Spielplätze zu nutzen, finde ich den Eintrittspreis zu hoch. Wer aber Kinder im Alter von 6-14 mitbringt, wird sicher viel Freude haben. Meine Kinder sind zwar noch keine Teenager, aber ich könnte mir vorstellen, dass für sie der Park weniger geeignet ist. Ab 14 bietet sich daher auch eher ein Besuch im Heide-Park an, der quasi um die Ecke liegt.
Zwischen den Fahrgeschäften und Showbühnen findet man immer wieder mal eine Imbissbude oder einen Süßigkeiten-Stand, wo es Eis und Zuckerwatte zu kaufen gibt. Die Waffeln kann ich auch sehr empfehlen. Preislich sind die Gerichte und Snacks auch gar nicht so teuer, so dass der Rucksack nicht zu voll gepackt werden muss.
Insgesamt ist der Besuch für Familie sehr empfehlenswert, eventuell sogar mit einer Übernachtung. In zwei Tagen hat man aber alles gesehen, so dass sich ein längerer Aufenthalt nicht unbedingt lohnt. Nur wer eine lange Anreise hat, sollte sich auf jeden Fall die Preise der Lodges und Ferienhäuser ansehen.
Für Abenteurer gibt es noch das Besondere Erlebnis, man kann nämlich zum Beispiel einen Tag als Raubtierpfleger buchen, bei dem man dann beim Ställe ausmisten und Füttern hilft. Das wäre doch auch mal ein schönes Geschenk.
Für uns war es sicher nicht der letzte Besuch, wenn auch wahrscheinlich mehrere Jahre vergehen werden, ehe wir es erneut wagen.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo

Dienstag, 25. August 2015

Partyküche Abwechslungsreich und einfach

 
 
 
 
 
* * * *

3,99€
ISBN 978-1-4748-0322-9
Partyrezepte
Als Party-Snack oder Fingerfood in geselliger Runde, aber auch für den besonderen Anlass
Leicht gemacht
Parragon books



Format

Das Büchlein ist klein, mit festem Einband. Die Größe entspricht DIN A6. Es ist recht dick, hat stabile Seiten und liegt gut in der Hand. Durch die geringe Größe lässt es sich gut blättern und verstauen, aber auch mal mitnehmen, um mit Freundinnen darin zu stöbern und Ideen zu sammeln.



Rezepte

Die Rezepte sind untergliedert in die Kategorien
Saucen und Dips
Herzhaftes Gebäck
Fleisch und Geflügel
Fisch und Meeresfrüchte
Gemüse
Alle Kategorien weisen etwa die gleiche Anzahl an Rezepten auf.



Die Rezepte sind relativ leicht nachzukochen, sehr gut beschrieben und trotz exklusiv wirkender Optik einfach zu machen, selbst für ungeübte Köche. Allerdings benötigt man bei vielen auch einige Zeit, was das Buch für mich weniger attraktiv macht.



benötigte Zutaten

Für viele Rezepte benötigt man eine Vielzahl an Gewürzen und Zutaten, die nicht unbedingt jeder im Haushalt hat und die nicht immer in jedem Supermarkt erhältlich sind. Ich musste mir einige Gewürze extra besorgen und auch so manche Zutat wie Wantan-Hüllen extra einkaufen. Das lohnt sich, wenn man nicht nur ein Rezept nachkochen will oder ein Lieblingsrezept hat. Die Vielzahl an Zutaten hat mich doch so manches Mal davon abgehalten, ein Rezept nachzukochen. Das ist eher was für gestandene Hobbyküche.



Meine Meinung

Ich nehme dieses Kochbüchlein ganz gerne zur Hand, um einfach darin zu blättern und mir Appetit zu holen. Die Rezepte sehen auf den ersten Blick kompliziert aus, weil sie sehr viele Zutaten enthalten. Und das schreckt mich dann doch ab, ein Gericht nachzukochen. Man muss viel planen und einkaufen.
Es lädt mich nicht unbedingt ein, Neues zu probieren. Die Bilder sehen manchmal nicht so appetitlich aus. Und für eine Party hätte ich mir viel mehr Rezepte gewünscht, die schneller zuzubereiten sind. Schließlich will ich meine Party genießen und nicht vor Müdigkeit einschlafen, weil ich den ganzen Tag in der Küche stehen musste für ein reichhaltiges Büffet. Die Gerichte sind mir dafür einfach zu aufwändig.
Auf den linken Seiten findet man die Rezepte, die in relativ kleiner Schrift dargestellt sind. Trotz kleinen Buchstaben, kann man den Text gut lesen. Rechts findet man sehr schöne, Bilder, die nicht künstlich und arrangiert aussehen, sondern sehr echt wirken. Einige Bilder sprechen mich aber gar nicht an. Bei einigen habe ich sogar den Eindruck, dass das Essen einfach nicht meinem Geschmack entspricht.
Das ganze Konzept ist zwar ansprechend und lädt ein, auch mal neue Gerichte zu probieren. Es lohnt sich, anfangs das komplette Buch einmal durchzuschauen und einige Gewürze anzuschaffen, die öfter gebraucht werden. Aber oft werden für einzelne Gerichte so viele Zutaten benötigt, dass mir die Planung mehrere Gerichte für eine Party zu aufwändig erscheint. Daher vergebe ich nur 3 Sterne. Das passt thematisch nicht.



Fazit


Das Buch ist empfehlenswert. Klein, handlich, stabil, dicke Seiten und vor allem gute Rezepte, einfach nachzukochen und lecker, mit tollen Bildern und verständlichen Texten. Allerdings möchte ich vor einer Party eher weniger Zeit mit Kochen verbringen. Dafür sind die Rezepte teilweise viel zu zeitaufwändig. Leider.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo



Freitag, 21. August 2015

Da der Blog noch im Aufbau ist, ich aber schon lange Produkte teste, könnt ihr auf meinem Profil bei Ciao.de nachschauen, was ich sonst noch verfasst habe.

Yolante
Kneipp Massagemilch Hautzarte Verwöhnung




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Massagen sind etwa wunderbares. Nicht nur, wenn man sie im Wellness-Hotel genießen kann, sondern auch zuhause. Für das Massage-Erlebnis bietet sich Öl immer gut an, weil sich der Duft schön verbreitet und die Reibung sehr lange erhalten bleibt. Jetzt habe ich auch mal eine gute Alternative getestet.

Kneipp Massagemilch Hautzarte Verwöhnung
150ml
6,95€
Mit Mandelmilch und Mandelöl
Hautpflegende Milch
Ohne störenden Ölfilm



Anwendung

Dünn auftragen und in sanften Bewegungen einmassieren.



Duft

Der Duft hat mich etwas abgeschreckt. Ich hatte mir einen warmen, weichen Duft vorgestellt. Aber die Milch duftet sehr nach Rosen und Blüten, weniger nach Mandelöl, er kommt etwas seifig daher und wirkt auf mich nicht beruhigend, sondern eher anregend, was ich bei einer Massage nicht gut finde.



Verteilen

Die Milch ist sehr flüssig und tropft leicht von der Haut. Bei der Massage sollte man daher auf jeden Fall etwas unterlegen. Oder, wenn man sich selbst verwöhnt, nur sehr wenig auf die Hand nehmen, damit es nicht tropft. Die flüssige Konsistenz lässt sich aber sehr gut verteilen, fast wie Öl. Und der fettige Film bleibt tatsächlich aus. Man gleitet lange über die Hautstellen, ohne dass die Milch einzieht und nachgecremt werden muss. Die Gleiteigenschaften bewerte ich demzufolge als sehr sehr gut und für die Massage tatsächlich wunderbar geeignet. Da die Milch aber nicht sofort einzieht, sollte man sie auch nur für die Massage verwenden, weil sonst die Klamotten auf der Haut kleben. Sie ist kein Ersatz für eine Lotion. Aber dennoch besser geeignet als Öl, da der störende Fettfilm ausbleibt und die Hände mit mehr Widerstand gleiten, was den Massageeffekt gegenüber Öl merklich erhöht.








Verträglichkeit

Sehr gut. Selbst auf rissiger Haut, wie sie mein Sohn manchmal hat, brennt nichts und die Haut nimmt die Milch gut auf.
Auch nach längerem Offenstehen ist die Milch noch gut zu gebrauchen. Die Eigenschaften verändern sich auch nicht, wenn die Milch mal zu warm oder zu kühl gelagert wurde.



Inhaltsstoffe

Aqua (Water), Helianthus Annuus Hybrid Oil, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Polyglyceryl-3-Polyricinoleate, Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Tocopheryl Acetate, Myristyl Myristate, Sodium Chloride, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Fruit Extract, Sine Adipe Lac, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Fruit Oil, Guaiacum Officinale Wood Oil, Lavandula Hybrida Oil, Pogostemon Cablin Oil, Limonene, Linalool, Coumarin, Geraniol, Citral, Citronellol, Sodium Anisate, Sodium Levulinate, Parfum (Fragrance), Citric Acid, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Tocopherol.

Naturkosmetik
Pflanzliche Wirkstoffe
Ohne Farb- und Konservierungsstoffe
Ohne Paraffin-, Silikon-, und Mineralöle


Fazit


Eine gute Alternative zu Massageöl. Die Milch ist sehr ergiebig, die Gleiteigenschaften sind gut, der Widerstand bei der Massage ist recht hoch, was den Effekt erhöht. Trotzdem fettet die Milch nicht und die Haut fühlt sich weich an. Man kann mit einer sehr kleinen Menge mindestens eine Viertelstunde massieren ohne Nachcremen zu müssen. Insgesamt gefällt mir das Produkt echt prima, wenn es auch kein Ersatz für eine Lotion ist und der Duft etwas wärmer und weniger aufdringlich sein könnte.

Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo



iPhone 6

iPhone 6








Mein Weihnachtsgeschenk war besonders schön verpackt. Ich habe ein Portemonaie geschenkt bekommen. Allein darüber habe ich mich schon riesig gefreut. Doch als ich es geöffnet habe, war darin ein iPhone versteckt, eine tolle Idee. Das Telefon ist so flach, dass es ins Geldscheinfach gepasst hat, wo ich es hin und wieder sogar wieder reinstecke.
Nun aber gleich zu meinen Erfahrungen. Wo fange ich an?



Design und Handling

Das iPhone ist erhältlich in silber, gold und grau. Meins ist golden. Das gefällt mir richtig gut, denn es sieht hochwertig aus und hat eine schöne Oberfläche. Es enthält keinen unnötigen Schnickschnack, sondern kommt schlicht rüber.
Durch das flache Design wirkt es trotz seiner Größe schlicht und unscheinbar. Die wenigen Knöpfe und Buchsen fügen sich wunderbar ins Gesamtbild. Bloß, wo kommt meine SIM-Karte hinein? Ehe ich das herausgefunden hatte, war schon eine Viertelstunde vergangen. An der rechten Seite gibt es eine kleine Schublade, die sich mit dem Werkzeug öffnen lässt. Dort hinein passt die Nano-SIM, die ich vorher erst bei meinem Mobilfunkanbieter besorgen musste. Ohne lässt sich das Smartphone leider nicht benutzen. Schade, denn ich hätte es gerne sofort ausprobiert.
Die Oberfläche des iPhone ist so glatt, dass es in der Hand herumrutscht. Dadurch wird es ohne Hülle leider etwas unhandlich. Es ist fast zu groß, um es mit einer Hand zu bedienen, auch wenn es eine Ein-Hand-Bedienfunktion gibt. Trotzdem muss man es gut festhalten. Ich hatte anfangs ständig Angst, dass es mir runter fällt und kaputt geht. Mit einer Hülle klappt es besser. Eine Hülle macht aber auch das schöne flache Design wieder etwas zunichte. Ich hätte mir eine handlichere Oberfläche gewünscht, leicht angeraut oder mit gummierten Griffflächen an den Seiten.
Trotzdem schaue ich es gerne an, das iPhone sieht einfach gut aus. Da kann ein Xperia Z oder ein Samsung Galaxy nicht ganz mithalten.








Einrichtung

Die Menüführung ist idiotensicher. Bereits die ersten Gehversuche waren von Erfolg gekrönt. Man wird leicht verständlich angeleitet, die einzelnen Schritte zur Konfiguration vorzunehmen und kann das Menü komplett intuitiv bedienen. Auch die Einführung in iOS klappt wunderbar. Zwar war eine gewisse Umstellung von Android für mich vonnöten, bis ich das Prinzip verstanden habe. Aber insgesamt gefällt mir Bedienung gut. Das Betriebssystem ist benutzerfreundlicher als Android, wenn man gewisse Prinzipien erstmal verinnerlicht hat.
Von Anfang an wird man durch ein Menü geleitet, das die Einrichtung besonders einfach macht. Selbst für mich neue Elemente wie die iCloud und das Telefonieren mit FaceTime waren schnell erschlossen.



Apps

Eine Vielzahl an Apps war bereits vorinstalliert. Diese lassen sich nicht löschen. Darunter sind Kalender-App, Fotos, Videos und eine Uhr-App. Bei diesen verstehe ich das noch. Aber die Wetter-App und die Aktien-App lassen sich auch nicht löschen, ebensowenig wie die Erinnerungs- und Notizen-App. Da wird eine Menge Speicherplatz bereits für betriebseigene Apps verbraten. Aber die Anwendungen lassen sich prima sortieren. Deshalb stört es mich weniger.
Neu heruntergeladene Apps erscheinen prompt im Display und man kann den Download-Status ständig mitverfolgen, selbst wenn der App-Store bereits wieder geschlossen ist.
Was mir ganz gut gefällt ist die Health-App, die ebenfalls vorinstalliert und nicht löschbar ist. Dort verfolge ich gerne meine zurückgelegten Strecken und Schritte, die ich gemacht habe. Erstaunlich, wie genau die App alles wiedergibt, und das sogar mit ausgeschalteten Standortdiensten.




Display

Das Display hat es mir besonders angetan. Die Farben sind echt und hochauflösend. Besonders bemerkenswert ist die Qualität der Fotos auf dem Display. Ich habe mir mit einer App meine Daten vom alten Android Handy auf das iPhone kopiert und war erstaunt, wie viel besser die Fotos auf dem neuen Handy aussehen. Es macht richtig Freude, die alten Fotos durchzublättern. Auch Spiele kommen farblich viel besser rüber.
Das Display ist sogar geeignet, um Bücher darauf zu lesen. Da ich gerne E-Books ausleihe, nutze ich das Handy seitdem zum Lesen und habe meinen Sony Reader nicht mehr angerührt. Die Schrift lässt sich vergrößern und man kann selbst kleine Schrift scharf lesen. Beim Blättern habe ich das Gefühl, echte Seite umzublättern, weil am Rand ein kleines Eselsohr entsteht und eine Seitenrollbewegung simuliert wird. Das ist fast wie bei einem echten Buch, nur eben per Wischbewegung.
Auch die Helligkeit lässt sich mit einfachen Handgriffen regulieren. Ich muss mich noch nicht einmal umständlich durch das Einstellungsmenü klicken, sondern kann die Helligkeit durch einfaches Hochziehen eines Aufklappmenüs sofort verstellen. Das erleichtert mir einiges. Die Funktion ist selbst bei gesperrtem Display aktiv, so dass ich noch nicht einmal den Entsperrcode eingeben muss.
Bei ausgeschaltetem Display erscheint der Bildschirm kohlrabenschwarz. Man kann auf Anhieb nicht erkennen, ob sich das Telefon im Standby-Modus befindet oder ausgeschaltet ist.
Der Bildschirm springt auch nicht aus Versehen an, wenn man darüber streicht, man muss erst den Menüknopf betätigen, damit es leuchtet. Dadurch wird verhindert, dass das Smartphone in der Tasche selbstständig angeht und dadurch der Akku leidet.



Geschwindigkeit

Besonders schnell! Das iPhone eignet sich hervorragend, um damit im Internet zu surfen. Die Seiten stehen meist sofort zur Verfügung. Selbst bei schlechterem Mobilfunkempfang bauen sich die Seiten schnell auf. Auch beim App-Download muss man nicht allzu lange warten. Nur große Apps wie Numbers oder einige Spiele benötigen etwas mehr Zeit, da ist es auf jeden Fall besser, eine WLAN-Verbindung zu nutzen. Was die Wiedergabe von Fotos und Videos betrifft, kommt es sehr selten zu Verzögerungen. Videos laufen sofort los und Fotos erscheinen beim Wischen sofort. Da sich die Seiten so schnell aufbauen und alle Funktionen im Handumdrehen zur Verfügung stehen, macht es großen Spaß, das Telefon mal eben zur Hand zu nehmen und zu googeln. Das war mit meinem alten Android weniger komfortabel.
Auch der Verbindungsaufbau beim Telefonieren benötigt sehr wenig Zeit. Besonders aufgefallen ist mir die schnelle Verarbeitung der Daten beim Kopieren sämtlicher Daten von meinem alten Handy auf das neue iPhone. Das war in weniger als einer Viertelstunde alles erledigt.
Da alle Funktionen sofort zur Verfügung stehen, nutze ich das Handy viel öfter als früher und für viel mehr Anwendungen.




Kamera

Die Kameras, es sind zwei Stück, haben mich auch positiv beeindruckt. Die Bilder werden teilweise besser als mit meiner kompakten Digicam, so dass ich oft nur noch das Handy mitnehme. Besonders schön ist die Frontkamera, weil man damit so wunderbare Selfies machen kann. Bevor ich das iphone hatte, habe ich selten Fotos von mir selbst geschossen, obwohl ich auch eine Frontkamera hatte. Aber das iphone übertrifft alles. Das große Display zeigt den Bildausschnitt groß genug an und die Kamera löst ohne Verzögerung und ohne Wackler aus. Die Bilder sind hell und farbenfroh. Das hätte ich der klitzekleinen Kamera gar nicht zugetraut.
Die eigentliche Kamera auf der Rückseite macht noch viel bessere Fotos. Sogar in dunklen Räumen entstehen scharfe, detailreiche Fotos, die nicht nachbearbeitet werden müssen. Nur der Zoom könnte noch besser sein. Aber es ist fast nicht nötig zu zoomen. Die Fotos werden so scharf, dass man anschließend bei der Bildbetrachtung noch scharfe Ausschnitte erhält, wenn man nachträglich zoomt. Perfekt.
Die Kamera-App verfügt zudem über nützliche Funktionen wie Panoramabild und Slo-Mo, außerdem können auch quadratische Fotos aufgenommen werden. Das ist ganz sinnvoll, wenn man ein Foto für ein Favicon braucht. Eine Zeitraffer-Aufnahme macht einige Videos zum besonderen Erlebnis. Die Vielseitigkeit und Genauigkeit der Aufnahmen, egal ob Foto oder Video, hat mich überrascht. Ich kann keine negativen Punkte anbringen.




WLAN, Bluetooth & Co

Besonders einfach funktioniert das Einrichten von WLAN-Netzwerken auf dem Handy. Die verfügbaren Netze werden in einer Liste angezeigt, man muss nur noch das Richtige auswählen und sein Passwort eingeben. Sollte kein WLAN verfügbar sein, geht das iPhone automatisch in den mobilen Empfang über und verbraucht dadurch nicht unnütz Energie. Damit bin ich sehr zufrieden, denn ich muss nicht darauf achten, meinen WLAN-Empfänger auszuschalten, sobald ich meine Wohnung verlasse. Die WLAN Funktion bleibt einfach immer eingeschaltet. So kann ich an verschiedenen Orten WLANs einrichten, und das iphone verbindet sich bei Empfang immer automatisch. Dass vereinfacht mir den Umgang mit dem Empfang enorm, denn ich bin immer im WLAN eingeloggt, egal ob ich zuhause bin, oder bei meinen Eltern oder Schwiegereltern zu Besuch. Sollte es kein WLAN geben, bin ich automatisch im mobilen Netz online, so dass ich eigentlich immer ON bin.
Mit Bluetooth verhält es sich ähnlich. Die erste Verbindung erfolgt über einen Code mit Rückmeldung des zweiten Gerätes. Einmal verbunden, kann ich mich jederzeit problemlos erneut verbinden, ohne umständlich nach dem Gerät suchen zu müssen. Besonders hilfreich ist diese Funktion beim Telefonieren im Auto. Ich verbinde mich einmal mit dem Bluetooth unseres Volvos und kann jederzeit wieder diese Verbindung herstellen.
Das Einschalten von WLAN und Bluetooth funktioniert auch einwandfrei per Schnellmenü. Ich kann sogar im Sperrdisplay mit einem einfachen Tastendruck WLAN oder Bluetooth ein- bzw. ausschalten, ohne mich umständlich durchs Menü klicken zu müssen. Apple macht’s möglich.
Glücklicherweise verfüge ich über eine mobile Flatrate. Auch hier geht alles reibungslos vonstatten. Das Telefon schaltet nahtlos von WLAN auf mobile Daten um, sobald kein WLAN Netzwerk mehr verfügbar ist, so dass ich unterbrechungsfrei surfen kann, wenn ich den Empfangsbereich verlasse. Sollte meine Tochter mal im Auto kein Netz haben, kann ich in wenigen Schritten einen Hotspot einrichten und es kann weitergesurft werden.




Touch-ID und Code

Das iPhone besitzt einen Fingerabdruckscanner, mit dessen Hilfe man bis zu fünf Fingerabdrücke speichern kann. Damit kann man das Handy ohne Code per Fingerauflage entsperren oder im App-Store einkaufen, ohne sich jedes Mal mit seiner Apple-ID identifizieren zu müssen. Der Scan und die Funktion sind sehr hilfreich, schnell eingerichtet und machen es möglich, dass auch meine Kinder das Handy zur Hand nehmen können, ohne mich jedes Mal nach dem Entsperrcode fragen zu müssen. Bei der Einrichtung wird man durch das Menü geleitet, so dass kein besonderes Können nötig ist.
Der Scanner funktioniert einwandfrei.
Nur am Anfang hatte ich einige Probleme. Der Fingerabdruck ließ sich nicht einrichten und ich konnte die Funktion dadurch natürlich nicht nutzen. Ich konnte lediglich einen Entsperrcode eingeben. Am Ende wurde mir das iphone vom Support ersetzt, und das neue Gerät macht alles problemlos. Aber es ist natürlich nervig, wenn man eine Neuigkeit nutzen will und nichts klappt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich über eine Woche warten musste, ehe ich das neue Telefon hatte. Gerade als neuer Nutzer ist man schnell abgeneigt von Apple. Weiteres hierzu findet ihr noch im Abschnitt Akku und Support.




Speicher und Speicherverwaltung

Speicher gibt es nur beim Kauf. Es ist sicher jedem hinlänglich bekannt, dass Speicherplatz bei Apple Geld kostet. Das iPhone ist nur mit integriertem Speicher erhältlich. Meins hat 16GB. Für mich ist das vollkommen ausreichend, da ich keine Videos speichere oder andere platzverbrennende Apps nutze. Auch mein Musikangebot ist recht gering. Ich nutze das Telefon hauptsächlich zum Surfen und Lesen. Wer allerdings viel damit liest, sollte sich lieber etwas mehr Speicherplatz anschaffen, denn schnell ist eine Bibliothek voll und nicht jeder will seine geliebten Bücher wieder löschen oder auf dem PC parken. Auch Filme sollte regelmäßig ausgelagert werden. Mit der Cloud stehen zwar zusätzlich 5GB zur Verfügung, aber auch die sind schnell erreicht, wenn man große Spiele oder Filme speichert.
Wie gesagt, mir genügen 16MB vollkommen. Trotzdem wäre mir eine externe Speicherkarte lieber. Denn es ist nicht ganz leicht, Fotos vom Handy auf dem PC zu speichern und zu nutzen. Meist schicke ich mir die Fotos selbst per Email, und speichere sie dann auf meinem Windows-PC ab. Mit itunes will ich mich gar nicht näher beschäftigen. Außerdem finde ich es persönlich besser und komfortabler, gespeicherte Fotos mit einem Kartenleser auf dem PC auslesen und speichern zu können. Aber darauf werde ich wohl noch länger warten müssen.




Akku

Das leidige Thema mit dem Akku: Das Handy muss jeden Tag geladen werden. Punkt.
Insgesamt bin ich mit der Akkuleistung aber zufrieden. Ich kann problemlos einen 8-Stunden-Arbeitstag mit ständiger Nutzung überstehen, ohne an die Steckdose gehen zu müssen. Meistens lade ich das Handy abends auf und der Akku bleibt bis zum Folgetag verfügbar. Bei geringer Nutzung schaffe ich es auch mal zwei Tage. Aber die Zeit, in der ich mein Handy nur einmal wöchentlich laden musste, gehört eindeutig der Vergangenheit an.
Auch die Ladezeit ist nicht ganz so hoch, zumindest nicht mit dem mitgelieferten Ladegerät. Es dauert bei einer Akkurestanzeige von 2% mehrere Stunden bis zur vollen Aufladung. Das ist mir eindeutig zu lange. Auch am PC über den USB Stecker geht es nicht schneller. Leider, denn so viel Zeit habe ich meistens nicht. Und wenn ich das Telefon über Nacht lade, dann fehlt mir der Wecker, weil neben meinem Bett keine Steckdose vorhanden ist.
Allerdings ist es problemlos möglich, das Handy an einem stärkeren Ladegerät aufzuladen. Man kann den Ladestecker eines iPad benutzen oder auch ein herkömmliches Ladegerät mit USB Anschluss. Damit hat der Akku bereits nach einer knappen Stunde wieder volle Leistung.
Was mir noch gut gefällt ist die Batterienutzungsanzeige. Diese zeigt an, wieviel Stunden das Handy in Benutzung war bzw. wie lange es sich im Standby-Modus befunden hat. Außerdem ist es ganz hilfreich, dank einer Nutzungsanzeige herauszufinden, welche Apps den meisten Strom verbrauchen. Hier kann man mit wenig Aufwand die Akkulaufzeit optimieren. Wenn Standortdienste und Hintergrundaktualisierungen standardmäßig ausgeschaltet sind, erhöht sich die Akkulaufzeit enorm. Allerdings bleibt es bei einer Nutzungsdauer von etwa ein bis zwei Tagen.

Zum Thema Akku muss ich noch hinzufügen, dass mir dieser anfangs große Probleme machte. Denn mein iPhone hielt noch nicht einmal einen Tag. Nach 6 Stunden war der Akku leer und das Telefon schaltete sich aus. Alles Löschen von Apps und Neuinstallieren des Telefons hat nichts genutzt. Außerdem wurde das Telefon heiß, obwohl ich es gar nicht benutzt hatte. Das hat mich zur Weißglut getrieben. Ich konnte das Telefon dadurch noch nicht einmal als Wecker benutzen, weil es keine Nacht überstanden hat, noch nicht mal im Standby-Modus. Das war so nervig. Ich habe Apple und das iPhone verflucht. Was soll ich mit einem Handy, das noch nicht einmal als Wecker zu gebrauchen ist? Ich war bedient.
Das Ende vom Lied war: ich habe den Support eingeschaltet und ein Austauschgerät bekommen. Trotzdem, diese Geschichte veranlasst mich, das Gerät nur mit 4 statt 5 Sternen zu bewerten, obwohl ich mit dem Austauschgerät seither keine Probleme mehr hatte.




Support

Nachdem ich nun schon die zwei Probleme mit Akku und Touch-ID erwähnt habe, hier meine Erfahrungen mit dem Apple-Support, mit dem ich rundum zufrieden bin.
Mein Akku hielt gerade mal 6 Stunden und meine Touch-ID funktionierte nicht. Das Ganze war so anstrengend, dass ich das Telefon am liebsten an die Wand geschmissen hätte. Ich meine, was würdet ihr sagen, wenn ihr ein neues iPhone in Händen haltet und es schaltet sich über Nacht einfach aus, obwohl es voll aufgeladen war? Ich habe alles ausprobiert: Standortdienste abschalten, Hintergrundaktualisierung aus, Reset und Neueinrichtung, Softwareupdate und Analyse meines Nutzerverhaltens. Nichts hat geholfen. Der Akku machte nach ein paar Stunden schlapp, selbst im Standby-Modus.
Mein Mann hat dann beim Apple-Support angerufen. Der Mitarbeiter war total freundlich und hat sich über WLAN auf das Handy aufgeschaltet. Er konnte allerdings per Ferndiagnose keine Fehler finden. Daher musste das Telefon eingeschickt werden. Schade, es war doch mein Weihnachtsgeschenk, das hatte ich mir anders vorgestellt. Jedenfalls war der Support sehr zuvorkommend. Die haben das Handy sogar per Kurier abgeholt. Es musste noch nicht einmal eingepackt werden. Das hat alles der Kurier mitgebracht. Nach etwa einer Woche hielt ich dann ein neues Ersatzgerät in Händen, das seitdem reibungslos funktioniert. Der Support war echt super hilfsbereit und auch relativ schnell. Falls ihr einmal Probleme mit eurem iphone habt, scheut euch nicht, gleich dort anzurufen. Die bieten echt guten Service. Da ist das iPhone sein Geld wert.




Preis

Das iPhone ist teuer. Vor allem Speicherplatz lässt sich Apple teuer bezahlen. Aber man bekommt auch was für sein Geld. Die Funktionen, die Einfachheit der Bedienung, online-Handbuch, Support und Hochwertigkeit des Gerätes sprechen für sich. Das Smartphone sieht nicht nur hochwertig aus, sondern überzeugt mich auch in jeder anderen Hinsicht von der Qualität, egal ob beim Material oder der Benutzerfreundlichkeit, so dass ich den hohen Preis durchaus angemessen finde. Ich würde nicht wieder auf ein Android-Gerät zurück wechseln wollen.



Technische Daten

Ich will nicht alle Details kopieren, möge man es mir verzeihen.
Infos gibt es hier: http://www.ciao.de/Apple_iPhone_6_Plus__11574609#productdetail



Zubehör

Im Lieferumfang enthalten: Ohrhörer, die leicht zu benutzen sind, toll aussehen und eine gute Klangqualität haben. Außerdem ein Ladekabel und natürlich ein Netzstecker. Den kann ich aber nicht so empfehlen. Die Ladedauer ist für meine Ungeduld nicht erträglich. Es dauert mehrere Stunden bis zur vollen Akkuladung, so dass ich lieber ein stärkeres Geräte verwende, womit der Akku schneller voll ist. Wer ein iPad besitzt, kann ruhigen Gewissens diesen Ladestecker verwenden.


Ein schönes Highlight: FaceTime

Für mich war die Erfahrung, mit FaceTime zu telefonieren, ganz neu. FaceTime ist eine App auf dem iPhone zur Videotelefonie. Ich konnte plötzlich meinen Mann in Schweden anrufen und er hat mir sein Hotelzimmer gezeigt. Und das ging einfach so, ohne dass ich erst etwas einrichten oder mich irgendwo anmelden musste. Dank Frontkamera konnte ich sogar meinen Mann sehen und ihm gleichzeitig zeigen, wo wir gerade unterwegs waren. Seither nutze FaceTime regelmäßig. Die Kamera lässt sich ohne Verzögerungen umschalten, die Video- und Tonqualität ist prima und es macht einfach Spaß.




Fazit


Obwohl ich anfangs Startschwierigkeiten hatte, weil mein Akku nicht einmal eine Nacht überlebt hat und ich das Telefon somit noch nicht einmal als Wecker nutzen konnte, bin ich am Ende doch überzeugt vom iPhone 6.
Das Telefon sieht nicht nur hochwertig aus, sondern überzeugt auch in allen Bereichen. Qualitative Verarbeitung, schnelle und benutzerfreundliche Bedienung, hervorragende Foto- und Videoqualität, trotz Größe Einhand-Bedienung möglich, Einfaches Ein- und Ausschalten, Fingerabdruckscanner, um nur einige zu nennen. Der Support leistet umgehend kompetente und freundliche Hilfe. Das Smartphone wird mich wohl einige Jahre begleiten. 4 Sterne. Einen Stern ziehe ich ab, weil mir anfangs der Akku Probleme gemacht hat und die Touch-ID nicht funktionierte. Der Support hat mir zwar ein Austauschgerät geschickt, aber es hat mich doch einige Nerven gekostet und ich am liebsten wieder auf Android umgestiegen wäre. Aber inzwischen habe ich mich so an das neue System gewöhnt, dass ich nichts anderes mehr nutzen möchte.

Yolante
Yo ist Yo - hier und anderswo




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