Freitag, 21. August 2015

iPhone 6

iPhone 6








Mein Weihnachtsgeschenk war besonders schön verpackt. Ich habe ein Portemonaie geschenkt bekommen. Allein darüber habe ich mich schon riesig gefreut. Doch als ich es geöffnet habe, war darin ein iPhone versteckt, eine tolle Idee. Das Telefon ist so flach, dass es ins Geldscheinfach gepasst hat, wo ich es hin und wieder sogar wieder reinstecke.
Nun aber gleich zu meinen Erfahrungen. Wo fange ich an?



Design und Handling

Das iPhone ist erhältlich in silber, gold und grau. Meins ist golden. Das gefällt mir richtig gut, denn es sieht hochwertig aus und hat eine schöne Oberfläche. Es enthält keinen unnötigen Schnickschnack, sondern kommt schlicht rüber.
Durch das flache Design wirkt es trotz seiner Größe schlicht und unscheinbar. Die wenigen Knöpfe und Buchsen fügen sich wunderbar ins Gesamtbild. Bloß, wo kommt meine SIM-Karte hinein? Ehe ich das herausgefunden hatte, war schon eine Viertelstunde vergangen. An der rechten Seite gibt es eine kleine Schublade, die sich mit dem Werkzeug öffnen lässt. Dort hinein passt die Nano-SIM, die ich vorher erst bei meinem Mobilfunkanbieter besorgen musste. Ohne lässt sich das Smartphone leider nicht benutzen. Schade, denn ich hätte es gerne sofort ausprobiert.
Die Oberfläche des iPhone ist so glatt, dass es in der Hand herumrutscht. Dadurch wird es ohne Hülle leider etwas unhandlich. Es ist fast zu groß, um es mit einer Hand zu bedienen, auch wenn es eine Ein-Hand-Bedienfunktion gibt. Trotzdem muss man es gut festhalten. Ich hatte anfangs ständig Angst, dass es mir runter fällt und kaputt geht. Mit einer Hülle klappt es besser. Eine Hülle macht aber auch das schöne flache Design wieder etwas zunichte. Ich hätte mir eine handlichere Oberfläche gewünscht, leicht angeraut oder mit gummierten Griffflächen an den Seiten.
Trotzdem schaue ich es gerne an, das iPhone sieht einfach gut aus. Da kann ein Xperia Z oder ein Samsung Galaxy nicht ganz mithalten.








Einrichtung

Die Menüführung ist idiotensicher. Bereits die ersten Gehversuche waren von Erfolg gekrönt. Man wird leicht verständlich angeleitet, die einzelnen Schritte zur Konfiguration vorzunehmen und kann das Menü komplett intuitiv bedienen. Auch die Einführung in iOS klappt wunderbar. Zwar war eine gewisse Umstellung von Android für mich vonnöten, bis ich das Prinzip verstanden habe. Aber insgesamt gefällt mir Bedienung gut. Das Betriebssystem ist benutzerfreundlicher als Android, wenn man gewisse Prinzipien erstmal verinnerlicht hat.
Von Anfang an wird man durch ein Menü geleitet, das die Einrichtung besonders einfach macht. Selbst für mich neue Elemente wie die iCloud und das Telefonieren mit FaceTime waren schnell erschlossen.



Apps

Eine Vielzahl an Apps war bereits vorinstalliert. Diese lassen sich nicht löschen. Darunter sind Kalender-App, Fotos, Videos und eine Uhr-App. Bei diesen verstehe ich das noch. Aber die Wetter-App und die Aktien-App lassen sich auch nicht löschen, ebensowenig wie die Erinnerungs- und Notizen-App. Da wird eine Menge Speicherplatz bereits für betriebseigene Apps verbraten. Aber die Anwendungen lassen sich prima sortieren. Deshalb stört es mich weniger.
Neu heruntergeladene Apps erscheinen prompt im Display und man kann den Download-Status ständig mitverfolgen, selbst wenn der App-Store bereits wieder geschlossen ist.
Was mir ganz gut gefällt ist die Health-App, die ebenfalls vorinstalliert und nicht löschbar ist. Dort verfolge ich gerne meine zurückgelegten Strecken und Schritte, die ich gemacht habe. Erstaunlich, wie genau die App alles wiedergibt, und das sogar mit ausgeschalteten Standortdiensten.




Display

Das Display hat es mir besonders angetan. Die Farben sind echt und hochauflösend. Besonders bemerkenswert ist die Qualität der Fotos auf dem Display. Ich habe mir mit einer App meine Daten vom alten Android Handy auf das iPhone kopiert und war erstaunt, wie viel besser die Fotos auf dem neuen Handy aussehen. Es macht richtig Freude, die alten Fotos durchzublättern. Auch Spiele kommen farblich viel besser rüber.
Das Display ist sogar geeignet, um Bücher darauf zu lesen. Da ich gerne E-Books ausleihe, nutze ich das Handy seitdem zum Lesen und habe meinen Sony Reader nicht mehr angerührt. Die Schrift lässt sich vergrößern und man kann selbst kleine Schrift scharf lesen. Beim Blättern habe ich das Gefühl, echte Seite umzublättern, weil am Rand ein kleines Eselsohr entsteht und eine Seitenrollbewegung simuliert wird. Das ist fast wie bei einem echten Buch, nur eben per Wischbewegung.
Auch die Helligkeit lässt sich mit einfachen Handgriffen regulieren. Ich muss mich noch nicht einmal umständlich durch das Einstellungsmenü klicken, sondern kann die Helligkeit durch einfaches Hochziehen eines Aufklappmenüs sofort verstellen. Das erleichtert mir einiges. Die Funktion ist selbst bei gesperrtem Display aktiv, so dass ich noch nicht einmal den Entsperrcode eingeben muss.
Bei ausgeschaltetem Display erscheint der Bildschirm kohlrabenschwarz. Man kann auf Anhieb nicht erkennen, ob sich das Telefon im Standby-Modus befindet oder ausgeschaltet ist.
Der Bildschirm springt auch nicht aus Versehen an, wenn man darüber streicht, man muss erst den Menüknopf betätigen, damit es leuchtet. Dadurch wird verhindert, dass das Smartphone in der Tasche selbstständig angeht und dadurch der Akku leidet.



Geschwindigkeit

Besonders schnell! Das iPhone eignet sich hervorragend, um damit im Internet zu surfen. Die Seiten stehen meist sofort zur Verfügung. Selbst bei schlechterem Mobilfunkempfang bauen sich die Seiten schnell auf. Auch beim App-Download muss man nicht allzu lange warten. Nur große Apps wie Numbers oder einige Spiele benötigen etwas mehr Zeit, da ist es auf jeden Fall besser, eine WLAN-Verbindung zu nutzen. Was die Wiedergabe von Fotos und Videos betrifft, kommt es sehr selten zu Verzögerungen. Videos laufen sofort los und Fotos erscheinen beim Wischen sofort. Da sich die Seiten so schnell aufbauen und alle Funktionen im Handumdrehen zur Verfügung stehen, macht es großen Spaß, das Telefon mal eben zur Hand zu nehmen und zu googeln. Das war mit meinem alten Android weniger komfortabel.
Auch der Verbindungsaufbau beim Telefonieren benötigt sehr wenig Zeit. Besonders aufgefallen ist mir die schnelle Verarbeitung der Daten beim Kopieren sämtlicher Daten von meinem alten Handy auf das neue iPhone. Das war in weniger als einer Viertelstunde alles erledigt.
Da alle Funktionen sofort zur Verfügung stehen, nutze ich das Handy viel öfter als früher und für viel mehr Anwendungen.




Kamera

Die Kameras, es sind zwei Stück, haben mich auch positiv beeindruckt. Die Bilder werden teilweise besser als mit meiner kompakten Digicam, so dass ich oft nur noch das Handy mitnehme. Besonders schön ist die Frontkamera, weil man damit so wunderbare Selfies machen kann. Bevor ich das iphone hatte, habe ich selten Fotos von mir selbst geschossen, obwohl ich auch eine Frontkamera hatte. Aber das iphone übertrifft alles. Das große Display zeigt den Bildausschnitt groß genug an und die Kamera löst ohne Verzögerung und ohne Wackler aus. Die Bilder sind hell und farbenfroh. Das hätte ich der klitzekleinen Kamera gar nicht zugetraut.
Die eigentliche Kamera auf der Rückseite macht noch viel bessere Fotos. Sogar in dunklen Räumen entstehen scharfe, detailreiche Fotos, die nicht nachbearbeitet werden müssen. Nur der Zoom könnte noch besser sein. Aber es ist fast nicht nötig zu zoomen. Die Fotos werden so scharf, dass man anschließend bei der Bildbetrachtung noch scharfe Ausschnitte erhält, wenn man nachträglich zoomt. Perfekt.
Die Kamera-App verfügt zudem über nützliche Funktionen wie Panoramabild und Slo-Mo, außerdem können auch quadratische Fotos aufgenommen werden. Das ist ganz sinnvoll, wenn man ein Foto für ein Favicon braucht. Eine Zeitraffer-Aufnahme macht einige Videos zum besonderen Erlebnis. Die Vielseitigkeit und Genauigkeit der Aufnahmen, egal ob Foto oder Video, hat mich überrascht. Ich kann keine negativen Punkte anbringen.




WLAN, Bluetooth & Co

Besonders einfach funktioniert das Einrichten von WLAN-Netzwerken auf dem Handy. Die verfügbaren Netze werden in einer Liste angezeigt, man muss nur noch das Richtige auswählen und sein Passwort eingeben. Sollte kein WLAN verfügbar sein, geht das iPhone automatisch in den mobilen Empfang über und verbraucht dadurch nicht unnütz Energie. Damit bin ich sehr zufrieden, denn ich muss nicht darauf achten, meinen WLAN-Empfänger auszuschalten, sobald ich meine Wohnung verlasse. Die WLAN Funktion bleibt einfach immer eingeschaltet. So kann ich an verschiedenen Orten WLANs einrichten, und das iphone verbindet sich bei Empfang immer automatisch. Dass vereinfacht mir den Umgang mit dem Empfang enorm, denn ich bin immer im WLAN eingeloggt, egal ob ich zuhause bin, oder bei meinen Eltern oder Schwiegereltern zu Besuch. Sollte es kein WLAN geben, bin ich automatisch im mobilen Netz online, so dass ich eigentlich immer ON bin.
Mit Bluetooth verhält es sich ähnlich. Die erste Verbindung erfolgt über einen Code mit Rückmeldung des zweiten Gerätes. Einmal verbunden, kann ich mich jederzeit problemlos erneut verbinden, ohne umständlich nach dem Gerät suchen zu müssen. Besonders hilfreich ist diese Funktion beim Telefonieren im Auto. Ich verbinde mich einmal mit dem Bluetooth unseres Volvos und kann jederzeit wieder diese Verbindung herstellen.
Das Einschalten von WLAN und Bluetooth funktioniert auch einwandfrei per Schnellmenü. Ich kann sogar im Sperrdisplay mit einem einfachen Tastendruck WLAN oder Bluetooth ein- bzw. ausschalten, ohne mich umständlich durchs Menü klicken zu müssen. Apple macht’s möglich.
Glücklicherweise verfüge ich über eine mobile Flatrate. Auch hier geht alles reibungslos vonstatten. Das Telefon schaltet nahtlos von WLAN auf mobile Daten um, sobald kein WLAN Netzwerk mehr verfügbar ist, so dass ich unterbrechungsfrei surfen kann, wenn ich den Empfangsbereich verlasse. Sollte meine Tochter mal im Auto kein Netz haben, kann ich in wenigen Schritten einen Hotspot einrichten und es kann weitergesurft werden.




Touch-ID und Code

Das iPhone besitzt einen Fingerabdruckscanner, mit dessen Hilfe man bis zu fünf Fingerabdrücke speichern kann. Damit kann man das Handy ohne Code per Fingerauflage entsperren oder im App-Store einkaufen, ohne sich jedes Mal mit seiner Apple-ID identifizieren zu müssen. Der Scan und die Funktion sind sehr hilfreich, schnell eingerichtet und machen es möglich, dass auch meine Kinder das Handy zur Hand nehmen können, ohne mich jedes Mal nach dem Entsperrcode fragen zu müssen. Bei der Einrichtung wird man durch das Menü geleitet, so dass kein besonderes Können nötig ist.
Der Scanner funktioniert einwandfrei.
Nur am Anfang hatte ich einige Probleme. Der Fingerabdruck ließ sich nicht einrichten und ich konnte die Funktion dadurch natürlich nicht nutzen. Ich konnte lediglich einen Entsperrcode eingeben. Am Ende wurde mir das iphone vom Support ersetzt, und das neue Gerät macht alles problemlos. Aber es ist natürlich nervig, wenn man eine Neuigkeit nutzen will und nichts klappt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich über eine Woche warten musste, ehe ich das neue Telefon hatte. Gerade als neuer Nutzer ist man schnell abgeneigt von Apple. Weiteres hierzu findet ihr noch im Abschnitt Akku und Support.




Speicher und Speicherverwaltung

Speicher gibt es nur beim Kauf. Es ist sicher jedem hinlänglich bekannt, dass Speicherplatz bei Apple Geld kostet. Das iPhone ist nur mit integriertem Speicher erhältlich. Meins hat 16GB. Für mich ist das vollkommen ausreichend, da ich keine Videos speichere oder andere platzverbrennende Apps nutze. Auch mein Musikangebot ist recht gering. Ich nutze das Telefon hauptsächlich zum Surfen und Lesen. Wer allerdings viel damit liest, sollte sich lieber etwas mehr Speicherplatz anschaffen, denn schnell ist eine Bibliothek voll und nicht jeder will seine geliebten Bücher wieder löschen oder auf dem PC parken. Auch Filme sollte regelmäßig ausgelagert werden. Mit der Cloud stehen zwar zusätzlich 5GB zur Verfügung, aber auch die sind schnell erreicht, wenn man große Spiele oder Filme speichert.
Wie gesagt, mir genügen 16MB vollkommen. Trotzdem wäre mir eine externe Speicherkarte lieber. Denn es ist nicht ganz leicht, Fotos vom Handy auf dem PC zu speichern und zu nutzen. Meist schicke ich mir die Fotos selbst per Email, und speichere sie dann auf meinem Windows-PC ab. Mit itunes will ich mich gar nicht näher beschäftigen. Außerdem finde ich es persönlich besser und komfortabler, gespeicherte Fotos mit einem Kartenleser auf dem PC auslesen und speichern zu können. Aber darauf werde ich wohl noch länger warten müssen.




Akku

Das leidige Thema mit dem Akku: Das Handy muss jeden Tag geladen werden. Punkt.
Insgesamt bin ich mit der Akkuleistung aber zufrieden. Ich kann problemlos einen 8-Stunden-Arbeitstag mit ständiger Nutzung überstehen, ohne an die Steckdose gehen zu müssen. Meistens lade ich das Handy abends auf und der Akku bleibt bis zum Folgetag verfügbar. Bei geringer Nutzung schaffe ich es auch mal zwei Tage. Aber die Zeit, in der ich mein Handy nur einmal wöchentlich laden musste, gehört eindeutig der Vergangenheit an.
Auch die Ladezeit ist nicht ganz so hoch, zumindest nicht mit dem mitgelieferten Ladegerät. Es dauert bei einer Akkurestanzeige von 2% mehrere Stunden bis zur vollen Aufladung. Das ist mir eindeutig zu lange. Auch am PC über den USB Stecker geht es nicht schneller. Leider, denn so viel Zeit habe ich meistens nicht. Und wenn ich das Telefon über Nacht lade, dann fehlt mir der Wecker, weil neben meinem Bett keine Steckdose vorhanden ist.
Allerdings ist es problemlos möglich, das Handy an einem stärkeren Ladegerät aufzuladen. Man kann den Ladestecker eines iPad benutzen oder auch ein herkömmliches Ladegerät mit USB Anschluss. Damit hat der Akku bereits nach einer knappen Stunde wieder volle Leistung.
Was mir noch gut gefällt ist die Batterienutzungsanzeige. Diese zeigt an, wieviel Stunden das Handy in Benutzung war bzw. wie lange es sich im Standby-Modus befunden hat. Außerdem ist es ganz hilfreich, dank einer Nutzungsanzeige herauszufinden, welche Apps den meisten Strom verbrauchen. Hier kann man mit wenig Aufwand die Akkulaufzeit optimieren. Wenn Standortdienste und Hintergrundaktualisierungen standardmäßig ausgeschaltet sind, erhöht sich die Akkulaufzeit enorm. Allerdings bleibt es bei einer Nutzungsdauer von etwa ein bis zwei Tagen.

Zum Thema Akku muss ich noch hinzufügen, dass mir dieser anfangs große Probleme machte. Denn mein iPhone hielt noch nicht einmal einen Tag. Nach 6 Stunden war der Akku leer und das Telefon schaltete sich aus. Alles Löschen von Apps und Neuinstallieren des Telefons hat nichts genutzt. Außerdem wurde das Telefon heiß, obwohl ich es gar nicht benutzt hatte. Das hat mich zur Weißglut getrieben. Ich konnte das Telefon dadurch noch nicht einmal als Wecker benutzen, weil es keine Nacht überstanden hat, noch nicht mal im Standby-Modus. Das war so nervig. Ich habe Apple und das iPhone verflucht. Was soll ich mit einem Handy, das noch nicht einmal als Wecker zu gebrauchen ist? Ich war bedient.
Das Ende vom Lied war: ich habe den Support eingeschaltet und ein Austauschgerät bekommen. Trotzdem, diese Geschichte veranlasst mich, das Gerät nur mit 4 statt 5 Sternen zu bewerten, obwohl ich mit dem Austauschgerät seither keine Probleme mehr hatte.




Support

Nachdem ich nun schon die zwei Probleme mit Akku und Touch-ID erwähnt habe, hier meine Erfahrungen mit dem Apple-Support, mit dem ich rundum zufrieden bin.
Mein Akku hielt gerade mal 6 Stunden und meine Touch-ID funktionierte nicht. Das Ganze war so anstrengend, dass ich das Telefon am liebsten an die Wand geschmissen hätte. Ich meine, was würdet ihr sagen, wenn ihr ein neues iPhone in Händen haltet und es schaltet sich über Nacht einfach aus, obwohl es voll aufgeladen war? Ich habe alles ausprobiert: Standortdienste abschalten, Hintergrundaktualisierung aus, Reset und Neueinrichtung, Softwareupdate und Analyse meines Nutzerverhaltens. Nichts hat geholfen. Der Akku machte nach ein paar Stunden schlapp, selbst im Standby-Modus.
Mein Mann hat dann beim Apple-Support angerufen. Der Mitarbeiter war total freundlich und hat sich über WLAN auf das Handy aufgeschaltet. Er konnte allerdings per Ferndiagnose keine Fehler finden. Daher musste das Telefon eingeschickt werden. Schade, es war doch mein Weihnachtsgeschenk, das hatte ich mir anders vorgestellt. Jedenfalls war der Support sehr zuvorkommend. Die haben das Handy sogar per Kurier abgeholt. Es musste noch nicht einmal eingepackt werden. Das hat alles der Kurier mitgebracht. Nach etwa einer Woche hielt ich dann ein neues Ersatzgerät in Händen, das seitdem reibungslos funktioniert. Der Support war echt super hilfsbereit und auch relativ schnell. Falls ihr einmal Probleme mit eurem iphone habt, scheut euch nicht, gleich dort anzurufen. Die bieten echt guten Service. Da ist das iPhone sein Geld wert.




Preis

Das iPhone ist teuer. Vor allem Speicherplatz lässt sich Apple teuer bezahlen. Aber man bekommt auch was für sein Geld. Die Funktionen, die Einfachheit der Bedienung, online-Handbuch, Support und Hochwertigkeit des Gerätes sprechen für sich. Das Smartphone sieht nicht nur hochwertig aus, sondern überzeugt mich auch in jeder anderen Hinsicht von der Qualität, egal ob beim Material oder der Benutzerfreundlichkeit, so dass ich den hohen Preis durchaus angemessen finde. Ich würde nicht wieder auf ein Android-Gerät zurück wechseln wollen.



Technische Daten

Ich will nicht alle Details kopieren, möge man es mir verzeihen.
Infos gibt es hier: http://www.ciao.de/Apple_iPhone_6_Plus__11574609#productdetail



Zubehör

Im Lieferumfang enthalten: Ohrhörer, die leicht zu benutzen sind, toll aussehen und eine gute Klangqualität haben. Außerdem ein Ladekabel und natürlich ein Netzstecker. Den kann ich aber nicht so empfehlen. Die Ladedauer ist für meine Ungeduld nicht erträglich. Es dauert mehrere Stunden bis zur vollen Akkuladung, so dass ich lieber ein stärkeres Geräte verwende, womit der Akku schneller voll ist. Wer ein iPad besitzt, kann ruhigen Gewissens diesen Ladestecker verwenden.


Ein schönes Highlight: FaceTime

Für mich war die Erfahrung, mit FaceTime zu telefonieren, ganz neu. FaceTime ist eine App auf dem iPhone zur Videotelefonie. Ich konnte plötzlich meinen Mann in Schweden anrufen und er hat mir sein Hotelzimmer gezeigt. Und das ging einfach so, ohne dass ich erst etwas einrichten oder mich irgendwo anmelden musste. Dank Frontkamera konnte ich sogar meinen Mann sehen und ihm gleichzeitig zeigen, wo wir gerade unterwegs waren. Seither nutze FaceTime regelmäßig. Die Kamera lässt sich ohne Verzögerungen umschalten, die Video- und Tonqualität ist prima und es macht einfach Spaß.




Fazit


Obwohl ich anfangs Startschwierigkeiten hatte, weil mein Akku nicht einmal eine Nacht überlebt hat und ich das Telefon somit noch nicht einmal als Wecker nutzen konnte, bin ich am Ende doch überzeugt vom iPhone 6.
Das Telefon sieht nicht nur hochwertig aus, sondern überzeugt auch in allen Bereichen. Qualitative Verarbeitung, schnelle und benutzerfreundliche Bedienung, hervorragende Foto- und Videoqualität, trotz Größe Einhand-Bedienung möglich, Einfaches Ein- und Ausschalten, Fingerabdruckscanner, um nur einige zu nennen. Der Support leistet umgehend kompetente und freundliche Hilfe. Das Smartphone wird mich wohl einige Jahre begleiten. 4 Sterne. Einen Stern ziehe ich ab, weil mir anfangs der Akku Probleme gemacht hat und die Touch-ID nicht funktionierte. Der Support hat mir zwar ein Austauschgerät geschickt, aber es hat mich doch einige Nerven gekostet und ich am liebsten wieder auf Android umgestiegen wäre. Aber inzwischen habe ich mich so an das neue System gewöhnt, dass ich nichts anderes mehr nutzen möchte.

Yolante
Yo ist Yo - hier und anderswo




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