Samstag, 31. Oktober 2015

Tempo protect

Tempo protect – der Name ist Programm: ein Schutzprogramm vor Viren und Bakterien. Was wie der Schutz eines guten Winterreifens vor Unfällen klingt, soll tatsächlich schützen; nämlich vor der Verbreitung von Schnupfen und sonstigen Erkältungen. Dank einer Testaktion von Markenjury darf ich die Taschentücher kostenlos ausprobieren.



 


Tempo protect


Papiertaschentuch, 4-lagig
Antibakterielle und antivirale Lotion zwischen den Lagen
Frischer Duft
Mit Aloe Vera und echten Baumwollfasern
Reiß- und waschmaschinenfest
1,79€ á 10x9 Tüchern

 

Hygiene und Schutz


Tempo, das ist doch nur ein Papiertaschentuch – wie soll das gehen?
Ganz einfach: mit einer speziellen antibakteriellen Schicht antiviraler Lotion zwischen den Lagen.

Das Konzept gefällt mir gut, denn jetzt hat die Erkältungssaison begonnen und meine Familie, ich eingeschlossen, bleibt vor dem einen oder anderen Schnupfen nicht verschont. Da freut es mich doch, dass ich mit diesen präparierten Taschentüchern noch mehr dafür tun kann, dass sich die Viren nicht so sehr verbreiten und ein erkältetes Familienmitglied alle anderen ansteckt. Gerade was den Umgang der Kinder mit Naseputzen und Händewaschen betrifft, gibt es mir ein gutes Gefühl, dass die Viren eher im Tuch bleiben.
 

 

Meine Tochter wirft ihre benutzten Papiertaschentücher zwar ausschließlich in den Müll, weil sie es eklig findet, sie in die Hosentasche zu stecken, aber es bleibt nicht aus, dass ein paar Erreger am Taschentuch hängen bleiben. Kuscheln und schmusen verbreitet dann trotzdem die Viren. Eine reduzierte Menge lässt mich aufatmen.

Ich kann diese Lotion zwar nicht sehen und fühlen, aber es ist Kopfsache und ich nutze die Tücher echt gerne, eben weil sie mich beruhigen.

Daher empfehle ich sie auch gerne weiter. Aber nicht nur wegen der Lotion, sondern auch, weil sie schön weich sind, gut duften und sich dank Z-Faltung einfach entnehmen und einhändig auffalten lassen.

Die Z-Faltung ist übrigens eine Einführung von Tempo im Jahr 1975, damit das Tuch ruck zuck mit einer Hand entfaltet werden kann. Seit 1998 werden Tempo Taschentücher auch in der Box angeboten, ein Vorteil, der für alle Schnupfengeplagten auf der Hand liegen dürfte: lästiges Fummeln aus der Packung entfällt.
 

Und nun, im Jahr 2015, dem Jahr in dem Marty McFly ankam, als er in die Zukunft reiste, gibt es diese neue Innovation aus dem Hause Tempo.

 

Meine Meinung zu Komfort, Duft und Verträglichkeit

Vier weiche Lagen, die sich wirklich weich anfühlen, und nicht auseinanderfallen. Auch bei häufigem Naseputzen dauert es lange, ehe ich eine rote Nase bekomme. Leider musste ich das dank heftigem Schnupfen tatsächlich ausprobieren.

Mit Aloe Vera. Die Taschentücher duften frisch, aber recht stark. Aber wenn ich durch den Schnupfen wenig rieche, so nehme ich den Geruch doch wahr. Er ist nicht aufdringlich oder intensiv, er unterstützt lediglich ein sauberes und hygienisches Gefühl. Der Duft ist frisch und erinnert mich an Nivea Creme. Ich mag dezenten Duft auf Papiertaschentüchern, der hier ist sehr stark.

Die Taschentücher sind weich und gut verträglich. Empfindliche Menschen sollten dennoch ausprobieren, ob ihnen Duft und Hautverträglichkeit zusagen. Dermatologisch getestet sind die Tücher auf jeden Fall. Dennoch würde ich mir hier ein Produkt wünschen, dass für alle, auch für empfindliche Menschen zugänglich ist. Denn wer auf Duftstoffe und Zusätze empfindlich reagiert, wird wohl eher auf ein neutrales Produkt zurückgreifen, was aber nicht den Schutz vor Erkältungen bietet.

 

Reißfest, durchschnupfsicher, waschmaschinenfest

Obwohl die Tücher mit der Lotion behandelt sind, bleiben sie reißfest, auch bei mehrmaligem Naseputzen. Sie sind durchschnupfsicher, meine Hände fühlen sich nach dem Putzen nicht eklig feucht an. Und: die Tücher sind waschmaschinenfest: Falls mal eins in der Tasche bleibt, kann es nach dem Waschen in einem Teil entsorgt werden. Die lästige Fusselei bleibt aus. Allein dafür gebe ich gerne ein paar Cent mehr aus. Womit wir beim

 

Preis

wären. Ganz billig sind die Tücher nicht: 1,79€ für eine Tempo protect Packung á 10x9 Taschentüchern. Das ist echt happig, wenn ich mir ansehe, dass ich dafür bei Aldi die dreifache Menge bekomme. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass nicht wie üblich 10 Taschentücher in einer Tasche stecken, sondern eben nur neuen, was den Stückpreis nochmals erhöht. Wenn man nicht genau auf die Inhaltsmenge achtet, kann man sich so durchaus getäuscht vorkommen. Das finde ich nicht gut, soll aber bloß am Rande erwähnt werden.

 

Vorsicht

Die Taschentücher sollten auf keinen Fall dazu benutzt werden, Lebensmittel darin einzupacken. Wenn ihr also mal wieder den Rest der Brezel eurer Kinder in die Tasche stecken wollt, lasst euch lieber etwas anderes einfallen. Auch als Trostpflaster sind sie nicht unbedingt geeignet, denn Augenkontakt wird ausdrücklich nicht empfohlen. Aber für diese Zwecke hat Tempo ja auch noch andere Produkte im Programm.

 

Fazit

Tempo protect ist eben Tempo, und gute Qualität hat ihren Preis. Ich zahle das gerne und empfehle die neue Sorte weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich einige Viren und Bakterien für immer im Taschentuch verstecken und Schnupfen sich weniger schnell verbreitet. Allerdings würde ich die Tempo protect Variante nicht dauerhaft nutzen, sondern nur, wenn ich wirklich erkältet bin. Bei allergischem Schnupfen und sonstigen Verwendungen helfen auch günstigere Produkte gut.

Also, bleibt gesund und genießt den Herbst.



 

Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo


Freitag, 30. Oktober 2015

iProtect Display Schutzglas 0,3mm



Nachdem ich bereits mehrere Schutzfolien fürs iPhone probiert habe, bisher aber noch nicht DAS Produkt gefunden habe, freue ich mich über die Möglichkeit, dieses Schutzglas testen zu dürfen. 

 

iProtect Screen Protector Tempered Glass Hartglas


Display Schutzglas 0,3mm
Hartglas, passgenau für iPhone 6
Inklusive Reinigungstüchern und Staubentferner-Folie
Bedienbarkeit des Displays bleibt erhalten
Farbechtheit des Displays bleibt erhalten
Kratzfest, ölabweisend, staubfest
Splittersicher
Anti-Fingerprint

 

Verpackung und Zubehör


Das Schutzglas befindet sich in einem dünnen Pappumschlag, der aber gut gegen Knicke und Belastungen geschützt ist. Man kann die Packung gut transportieren, ohne dass der Inhalt kaputt geht. Ich habe es über den Postweg erhalten und die Verpackung blieb heil. Zusätzlich wird das Glas durch eine weiche Hülle im Inneren der Pappe geschützt.

Auch sonst finde ich alles vor, was ich zum Anbringen der Folie benötige: ein feuchtes sowie ein trockenes Reinigungstuch, einzeln verpackt plus einen Staubremover, der mit seiner Klebefläche letzte Staubreste zuverlässig entfernt.

Ich hätte mir noch ein kleines Mikrofasertuch und eine Pappkarte gewünscht, aber ich habe ja schon genügend dieser Tücher und auch sonst sollte sich in jedem Haushalt so etwas finden. Statt der Pappkarte zum Glattstreichen kann man auch eine EC-Karte benutzen, über die man ein Mikrofasertuch legt.
 

 

 

 

Anleitung


Dem Schutzglas liegt eine verständliche Anleitung bei, wie man am Besten vorgeht, um die Schutzfolie perfekt anzubringen. Die Anleitung ist leicht verständlich und verzichtet auf überflüssige Anweisungen. Leicht verständlich und in vier Sprachen. Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Für mich war nur wichtig, dass ich auf der Anleitung spezielle Hinweise finde, wie man ein Glas aufbringt, weil ich bisher nur Erfahrungen im Anbringen normaler, beweglicher Folien habe.

Und das leistet die Anleitung: ich finde die genaue Anweisung, dass die eigentliche Glasfolie nicht geknickt werden darf und dass ich darauf achten soll, die Haftseite nicht zu berühren.

 

Display reinigen und Folie anbringen


Das Display ist schnell gereinigt. Normalerweise genügt ein Mikrofasertuch. Da ich aber bereits längere Zeit eine Folie über das Display geklebt hatte, war ich froh über das feuchte Reinigungstuch. Denn mit der Zeit hatten sich Schmutzränder an der Folie gebildet, die nun auf dem Glas des iPhone klebten. Mit dem feuchten Tuch ließen sich diese Ränder schnell und einfach entfernen, viel besser als mit einem trockenen Tuch.

Das Tuch war allerdings so feucht, dass ich trotzdem mit dem trockenen Tüchlein nachgewischt habe. Hinterher war das Display glänzend sauber.

Die Tücher waren gerade so groß, dass ich sie mir um eine Fingerkuppe legen konnte. Ein Zentimeter mehr an beiden Seiten wäre aber auch nicht schlecht gewesen. Die Handlichkeit war ok, aber verbesserungswürdig.

 
 
 
 



Die Folie war schnell angebracht. Nachdem ich 3cm der Trägerfolie abgezogen habe, konnte ich relativ leicht und mit Augenmaß die Folie auflegen. Blasen bildeten sich so gut wie keine. Das Schutzglas ließ sich in einem Arbeitsgang sehr schnell aufbringen. Glattstreichen musste ich es nur am Rand. Allerdings bildeten sich dort fast rundherum klitzekleine Bläschen, die sich auch nach mehreren Versuchen nicht wegstreichen ließen. Das stört mich. Man sieht es zwar nur bei genauem Hinsehen, aber dennoch habe ich den Eindruck, am Rand lägen kleine Staubfusseln, die sich nicht wegwischen lassen.
 
Das ist bei einem hochwertigen Produkt wie dem iPhone ein Manko. Ich hätte mir hier mehr Präzision gewünscht. Die Folie passt nicht haargenau auf das schwarze Display. Es entsteht optisch ein zweiter heller Rand, den ich dann angucken muss. Das Glas hätte einen Millimeter breiter sein müssen. Aber das kenne ich schon.
 




 

 

Funktion


Wow! Die Farbechtheit des Displays ist umwerfend. Das klare Bild und das Strahlen der Farben überzeugen mich in jeder Hinsicht. An ein solches Bild kommt eine normale dünne Folie nicht heran.

Auch die Touchfunktion wird in keinster Weise eingeschränkt. Die Bedienung klappt prompt und rutschfrei. Egal, ob wischen, drücken, scrollen oder zoomen, die Funktion entspricht der ohne Schutzglas. Das gefällt mir richtig gut.

Außerdem bin ich von der besonderen Schutzfunktion des Glases überzeugt. Ich traue mich, das iPhone mit dem Schutzglas auch mal in die Jackentasche zu stecken, in der sich mein Schlüsselbund befindet. Keine Kratzer, auch nach Wochen. Das ist top. Es ist mir jetzt egal, ob ich die Kastanien der Kinder in die Tasche stecke, in der auch das iPhone steckt. Was das betrifft, hat iProtect mit diesem Screen Protector aus Hartglas mich absolut überzeugt.

Herunterwerfen möchte ich das Telefon nur ungern. Aber ich habe schon gelesen, dass der Schutz eines solchen Glases wirklich gut ist, weil das Schutzglas zwar bei einem Sturz splittert, das Display aber absolut unversehrt bleibt.

Sollte mir das iPhone einmal herunterfallen, werde ich diesen Artikel natürlich um die neue Erfahrung ergänzen.
Last but not least möchte ich noch erwähnen, dass dieses Glas über die Frontkamera geklebt wird, die Funktion der Kamera aber nicht beeinträchtigt.

 

 
 

Fazit


Transparent, robust, Kratzer adé. Das Schutzglas überzeugt mich. Ich stecke das iPhone mit dem Schlüsselbund zusammen in die Jackentasche oder einfach so in die Handtasche. Ich muss das iPhone nicht mehr behandeln wie ein rohes Ei, damit das Display nicht splittert.

Und dabei bleibt die Funktion des Touchscreens uneingeschränkt erhalten, ebenso die Farbechtheit. Das sind Eigenschaften, die passen gut zur Hochwertigkeit des iPhones. Das Schutzglas unterstützt die Premium-Qualität.

Allerdings war ich doch enttäuscht über die klitzekleinen Bläschen, die sich am Rand des Glases bilden und nicht wegstreichen lassen. Bei der Benutzung sieht man sie zwar nicht, aber auf dem schwarzen Display sehe ich diese Stellen hin und wieder, die mich doch sehr stören. Außerdem sieht man den Rand des Schutzglases, weil es einen Tick zu klein ist – ein Millimeter breiter wäre perfekt gewesen, dann würde man nämlich auch die lästigen Bläschen nicht mehr sehen.

Funktion und Schutz top, Größe und Klebkraft verbesserungswürdig.

 

Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo

Dienstag, 27. Oktober 2015

Arktis Invisible Air Case


ArktisPRO iPhone 6s Invisible Air Case

Damit bleibt das iPhone so klein und leicht wie ohne Schutzhülle. 

Im Rahmen eines Produkttests durfte ich die ultradünne Silikonhülle von ArktisPRO testen.


Arktis iPhone 6s Invisible Air Case 


ultradünne TPU Silikon Hülle
transparent
durchsichtig
6,90€


Die Hülle ist richtig dünn, bietet aber dennoch Schutz vor Kratzern und leichten Stößen. Durchsichtig und fast unsichtbar bleibt das schöne Design des iPhones komplett erhalten, auch das Gewicht bleibt fast gleich. Eigentlich merkt man gar nicht, dass eine Hülle um das Telefon herum liegt.  

Da sich das Silikon sehr gut anschmiegt und die Hülle auch bei ständigem Einsatz und hoher Belastung nicht abfällt, kann ich das Produkt mehr als empfehlen. Mir gefällt die Hülle besser als eine dickere. Das iPhone liegt gut in der Hand und man kann es leicht bedienen, besser als ohne Hülle. Denn ohne Hülle rutscht das Smartphone leicht aus der Hand. Mit Hülle nicht. Trotzdem bleibt das gute Gefühl erhalten, dass man das Original in der Hand hält.  

Farbe und Design des Telefons werden nicht beeinträchtigt. Die Bedienbarkeit wird sogar erhöht, weil das Handy sicherer in der Hand liegt. Die Hülle bleibt in Position, auch wenn das iPhone häufig aus der Tasche geholt und wieder zurück gesteckt wird. Außerdem sind die Knöpfe an der Seite mit einer Silikonhülle überzogen, bleiben aber voll funktionsfähig und lassen sich weiterhin sehr leicht betätigen. Die Bedienung bleibt leichtgängig und präzise.

Eine Aussparung für den Lautlos-Schalter sorgt auch hier für reibungslose Bedienbarkeit. Ebenso wurden alle Anschlüsse sauber ausgespart, so dass man das Telefon aufladen kann, ohne die Hülle verrücken oder gar entfernen zu müssen.

Auch Lautsprecher und Kamera bleiben offen, es gibt keine Einschränkungen wegen der Hülle. Die ultradünne Schicht bemerke ich kaum.

Was den Schutz betrifft, ist die Hülle perfekt, was Kratzer oder allgemeine Gebrauchsspuren angeht. Farbe und Logo bleiben erhalten und wetzen sich nicht ab. Die Rückseite bekommt keine Kratzer oder Farbflecke.

Schutz vor Stürzen bietet die dünne Schicht aber nur bedingt. Ein harter Stoß kann nur sehr leicht abgefedert werden und die Elektronik wird nicht sehr gut geschützt. Wer das Handy auf der Baustelle benutzt oder sonst Gefahr läuft, dass es wahrscheinlich öfter hinunterfällt, sollte lieber eine dickere Hülle wählen. Für mein Handtaschen-iPhone ist dieser dünne Schutz ausreichend. Aber in jedem Fall nutze ich zusätzlich einen Display-Schutz.


Fazit


ArktisPRO bietet hier mit seinem Invisible Air Case wirklich ein gutes Produkt zu einem unschlagbaren Preis. Die dünne Hülle ist kaum sicht- und fühlbar, schützt aber alle Knöpfe und das schöne Design vor Kratzern und Schmutz. Die Anschlüsse sind gut ausgeschnitten, es gibt keine Ränder oder überstehenden Silikonreste. Alle Öffnungen bleiben frei zugänglich und auch mit Hülle nutzbar: Laden, Musik hören via Kopfhörer oder Fotografieren. Außerdem lässt sich die Hülle leicht an- und abziehen, und es sammelt sich kein Dreck in den Ecken. Ich bin sehr zufrieden. Für 6,90 € kaum zu schlagen.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo 

Dienstag, 20. Oktober 2015


Sitz. Platz. Aus?

Mein Kind ist doch kein Hund. Das entspannte Erziehungsbuch

Nachdem ich den kleinen Streitberater gelesen habe, und mir die Thematik mit der intuitiven Erziehung gut gefallen hat, ist mir ein weiteres Buch in die Hande bzw. ins Handy gefallen:



Sitz.Platz.Aus?

Mein Kind ist doch kein Hund. Das entspannte Erziehungsbuch


Seiten: 158
Format: Gebunden
Sprache: Deutsch
Erschienen: Februar 2014
Autorin: Solmaz, Eva
Verlag: Beltz GmbH, Julius
Maße: 164 x 221 mm
Gewicht: 393 g
ISBN-10: 3407859856
ISBN-13: 978-3407859853
Verlagsbestell-Nr.: 85985
14,95€

Auch verfügbar als
eBook, zum Beispiel für Kindle
EUR 13,99


Ich habe mir das Buch in der Onleihe ausgeliehen, also im ebook Format gelesen. Das ist meiner Meinung nach ok, denn es enthält kaum Illustrationen oder besondere Formatierungen im Text, so dass man es gut digital lesen kann. 




Inhalt

Nach einer kurzen Einleitung folgen diese Themen:


Teil 1: Leine oder Liebe?
Teil 2: Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.
Teil 3: All we need is Love!
Teil 4: Geht es auch anders?
Teil 5: Anhang



Mein Eindruck





Bereits nachdem ich die Einleitung gelesen hatte, war mir klar: das ist ein Buch für mich. Hier geht es nicht um Erziehungstipps von Pädagogen, sondern um meine Fähigkeiten, meine Intuition als Mutter.


Die Einleitung beschreibt, wie zwei Mütter mit Kleinkindern und Hund versuchen, einen Waldspaziergang zu unternehmen. Der Hinweg gestaltet sich noch recht harmonisch, der Rückweg endet in einem unentspannten Desaster. Laufrad und Kind werden getragen. Anhand der Darstellungsweise spüre ich als Leser, wie die Stimmung knistert und es nicht gerade angenehm zu sein scheint, Mutter zu sein. Am Ende der Einleitung wird noch mit den Worten abgeschlossen: „Der Hund ist aber brav, gell?“


Dann wird gleich eine Parallele zur Hundeerziehung gezogen. Während Hunden aber noch so eine Art Grundgehorsam nachgesagt wird, sieht es beim Kind schon anders aus. Kinder sind nicht zu erziehen wie Hunde. Doch genau das wollen einige Erziehungsratgeber uns weis machen. Damit räumt die Autorin gründlich auf. 

Zunächst zieht sie tatsächlich Parallelen zur Hundeerziehung, indem sie aus einem Buch über Hundeerziehung zitiert, aber das Wort Hund durch das Wort Kind ersetzt. Heraus kommt, was herauskommen muss: ich glaubte tatsächlich einen Erziehungsratgeber zu lesen. 

Umgekehrt tauschte die Autorin anschließend aus einem Erziehungsratgeber das Wort Kind gegen das Wort Hund aus. Was kam heraus? Ein Hundebuch. Da musste ich lachen.


Es ist teilweise tatsächlich so, dass mir einige Erziehungsratgeber unecht vorkommen:

Jedes Kind kann essen lernen, Jedes Kind kann schlafen lernen, Jedes Kind kann gut in der Schule sein. Tu dies mit deinem Kind, dann wird es so wie du es willst…


Viele moderne Erziehungsratgeber sind wirklich nach einem Schema aufgebaut, wie es in der Hundeerziehung vorkommt. Aber Kinder sind eigenwillige Menschen, Persönlichkeiten, die kann man nicht erziehen wie Hunde. Die Autorin räumt hier mit Klischees auf. Zwar können wissenschaftliche Erkenntnisse helfen, unseren Kindern eine möglichst gute Erziehung und Bildung zukommen zu lassen, aber das darf nicht auf Kosten der liebevollen Zuwendung und der Intuition als Eltern gehen.


Das Buch gefällt mir deshalb so gut, weil es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse breittritt und versucht, daraus Maßnahmen abzuleiten, sondern weil die Autorin versucht, das Bauchgefühl zu stärken.





Fazit


Ich hatte mir das Buch nur geliehen. Aber ich empfehle es uneingeschränkt allen Eltern, egal mit welchen Nachwuchssorgen sie gerade zu kämpfen haben.


Ich werde mir das Buch wohl noch kaufen, um es in mein Regal zu stellen. Das Buch eignet sich hervorragend, um es hin und wieder einfach zur Hand zu nehmen, darin zu blättern und sich ins Gedächtnis zu rufen: Es ist egal, was Erzieher, Lehrer, Verwandte und andere Leute sagen. Ich bin die Mutter und weiß, was für mein Kind gut ist. Mein Kind ist kein Hund.


Viele Beispiele bestärken einfach in dem Gefühl, dass man es schon richtig macht. Es sollten mehr derartige Ratgeber auf den Markt kommen, die mit Witz und Humor aus dem Erziehungsalltag erzählen.




Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo









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Clevere Kommunikation mit Kleinkindern

Mittwoch, 14. Oktober 2015


Roeckl Menyon Jr. Kinder Fahrrad Handschuhe lang schwarz/grün Modell 2015

Test -
von Yolante


 



Nachdem ich das Damenmodell der Winter-Fahrrad-Handschuhe bereits für meine Tochter gekauft habe, wollte ich gerne für den Kleinen auch welche haben.

Das Kinder Modell Menyon ist günstiger als die Erwachsenen-Variante, besticht aber mit dem tollen Design. Außerdem enthält der Handschuh geeignete Verstärkungen an den relevanten Stellen.


Roeckl Menyon Jr. Kinder Fahrrad Handschuhe lang schwarz/grün



Freeridehandschuh für Trail
Auffälliger Print
Robust
Luftig
Strapazierfähiger Bereich an den Fingerspitzen
Breiter Bund
Ab Größe 5
Gute Passform 

17,95€


Meine Meinung

Die Handschuhe sehen nicht nur modern und poppig aus, sie sind auch funktionell und schützen die empfindlichen Kinderhände, nicht nur vor Kälte.

Im Bereich der Knöchel befinden sich Verstärkungen, außerdem sind die Innenseiten mit Silikon beschichtet und helfen so, den Grip zu erhöhen. Die funktionellen Elemente fügen sich optisch perfekt ins Gesamtbild.

Die Handschuhe sind top für Jungs, die es etwas progressiver mögen, sowohl vom Design her als auch bei Themen wie Schutz und Beweglichkeit. Die Finger können den Lenker gut fassen und auch bei aggressiverer Fahrweise rutscht die Hand nicht ab. Gerade bei Kindern, die Asphalt auch gerne mal verlassen und durchs Gelände fahren, ist das mehr als wichtig. Die Handschuhe sind innen weich, lassen sich leicht an- und ausziehen, sind an markanten Stellen wie Knöchel und Daumenbeuge verstärkt und gut verarbeitet.



Erst bei sehr niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt eignen sie sich nicht mehr. Dann sind sie einfach zu dünn.
Im Herbst sind sie aber ideal, denn die Finger bleiben beweglich, die Gangschaltung kann problemlos bedient werden, die Hände rutschen nicht ab und sie sehen toll aus.
Außerdem ist dieses Modell bei 30° in der Maschine waschbar. Das ist ganz wichtig, denn gerade kleinere Kinder fahren ja gerne noch durch Pfützen und spritzen sich nass. Die Handschuhe sind nach dem Waschen auch schnell trocken und wieder einsatzbereit.


Fazit


Die Roeckl Menyon Kinder Fahrrad Handschuhe in schwarz/grün sind ein echter Hingucker. Ab Größe 5 erhältlich eignen sie sich für Kinder im Grundschulalter. Sie sind weich, bieten aber an relevanten Stellen wie Knöchel und Daumenbeuge verstärkten Schutz. Außerdem lassen sie sich einfach an- und ausziehen und der Klettverschluss am Handgelenk hält hervorragend. Preislich liegen sie mit knapp 18€ auch im Rahmen, vor allem weil es sich um sehr gute Qualität handelt. Das merkt man nicht nur am Design und der Verarbeitung, sondern auch am Zusammenspiel von beidem. Gerade die funktionellen Teile fügen sich nämlich optisch perfekt ins Gesamtbild. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht. Und das progressive Design ist echt gut für wilde Jungs.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo

Roeckl Wavre Damen Winter Fahrrad Handschuhe

Roeckl Wavre Damen Winter Fahrrad Handschuhe

Testbericht -
von Yolante




Fahrradhandschuhe sind komfortabel, ich bekomme keine Blasen oder scheuernde Stellen an den Händen, keine Schwielen und sammle nicht den Gummiabrieb ein. Für längere Radtouren ziehe ich immer welche an.
Jetzt nutzt meine Tochter auch Fahrradhandschuhe, denn sie fährt meist mit dem Rad in die Schule. Da es im Herbst oft windig und kalt ist, reichen natürlich die Fingerlosen Radhandschuhe nicht aus. Die Finger brauchen mehr Schutz und sollen aber trotzdem beweglich bleiben. Also haben wir ihr Fahrradhandschuhe gekauft. Da ihre Hände schon recht groß sind, habe ich auf die Kindergröße verzichtet und gleich die Damenvariante besorgt. Eine gute Wahl, wie sich herausgestellt hat.

Roeckl Wavre Damen Winter Fahrrad Handschuhe



- Model 2015/2016
- ergonomischer Schnitt
- Schaumstoffpolsterung
- Touchscreen kompatibel
- Winddicht
- Atmungsaktiv
- Enthält reflektierende Materialien – bessere Sichtbarkeit im Dunkeln trotz dunklem Design
- Ermöglicht Telefonieren ohne den Handschuh auszuziehen
39,95€


Dank eines Einkaufsgutscheins, den ich von Karstadt Sport erhalten hatte, habe ich mich für diese teure Variante entschieden, dann ich habe nur 19,95€ bezahlt. Aber auch für knapp 40€ würde ich die Handschuhe kaufen, denn sie sind ihr Geld wert.
 
Meine Meinung

Die Handschuhe sind schwarz mit roten, wellenförmigen Streifen, die ein modernes Gesamtbild abgeben.
Das Design gefällt mir gut, es ist schlicht und trotzdem etwas Besonderes. Die Innenseiten sehen verstärkt aus, wirken aber weder aufgeworfen oder dick.
Die Polsterung liegt super auf dem Fahrradlenker auf.

Das An- und Ausziehen der Handschuhe geht leicht, man muss nicht übermäßig ziehen, sie sind ganz weich und anschmiegsam. Außerdem bleiben die Finger maximal beweglich. Man kann sogar den Schlüssel für das Fahrradschloss gut festhalten und somit abschließen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.
Die Handschuhe sind an Daumen und Zeigefinger mit einem speziellen Leder ausgestattet, womit sich Smartphones zuverlässig bedienen lassen. Die Touchscreen-Bedienung funktioniert wirklich einwandfrei, selbst, wenn man versucht, eine SMS zu tippen, braucht man die Handschuhe nicht auszuziehen. Um längere Texte einzugeben würde ich die Handschuhe aber doch lieber ausziehen, denn man muss sich schon konzentrieren, damit nicht zwei Buchstaben gleichzeitig angeklickt werden. Insgesamt ist das eine ganz tolle Sache, denn beide Handschuhe verfügen über das Material an Daumen und Zeigefinger und somit kann jeder sein Handy mit angezogenen Handschuhen nutzen. Alleine das rechtfertigt aber nicht den hohen Preis.
Auch die qualitative Verarbeitung spielt eine Rolle. Die Nähte der Roeckl Wavre Handschuhe sind stabil und gut verarbeitet. Sie halten einiges aus. Auch sonst machen alle Einzelteile einen guten Eindruck. Die Polsterung ist weich und nicht zu dick, aber spürbar. Das Material an den Fingern liegt eng an und die Finger bleiben beweglich. Der Klettverschluss hält fest und lässt sich leicht öffnen. Es zieht nicht in die Handschuhe hinein.
Die Wavre Damenhandschuhe sind winddicht und atmungsaktiv. Die Hände schwitzen nicht und der Wind zieht erst bei richtig kalten Temperaturen durch. Für den tiefsten Winter eignen sie sich allerding nur bedingt, weil sie für Minusgrade noch zu dünn sind, da bekommt man trotzdem kalte Finger. Aber dem Herbst trotzen sie auf jeden Fall.
Bei Regen ist auch Vorsicht geboten, denn die Handschuhe sehen zwar wasserdicht aus, sind sie aber nicht. Ein bisschen Niesel vertragen sie aber schon.





 

 

Fazit


Mit knapp 40€ gehören die Roeckl Wavre Damen Winter Fahrrad Handschuhe nicht unbedingt in die Schnäppchen-Schublade, aber sie sind ihr Geld in jeder Hinsicht wert. Meine Tochter nutzt sie gerne und häufig, sie sehen trotzdem immer noch aus wie neu und halten Wind zuverlässig fern. Die Finger sind gut geschützt, bleiben aber beweglich. Außerdem ist das Material so dünn, dass ein Ausziehen zum Abschließen des Fahrradschlosses nicht nötig ist und das Material besteht an Daumen und Zeigefingern aus einem speziellen Stoff, der Touchscreen kompatibel ist. Man kann also SMS lesen oder Telefonieren, ohne sich dabei die Finger zu ‚erfrieren‘.
Erst ab Temperaturen um den Gefrierpunkt kommen sie an ihre Grenzen.
Ich möchte auch noch hervorheben, dass die Handschuhe mit reflektierenden Materialien durchzogen sind und sich somit die Sichtbarkeit im Dunkeln erhöht.
Daumen hoch für das Roeckl Wavre Damen-Modell, das in kleinen Größen auch für Kinder geeignet ist.



Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo

Dienstag, 13. Oktober 2015

Pur-life - Das Online-Fitnessstudio


Pur-life.de

Das Online Fitness-Studio
Yolante hat's ausprobiert


Im Rahmen einer Testaktion bei Konsumgöttinnen.de darf ich einen Monat lang das Angebot des Online Anbieters pur-life.de testen. Ich interessiere mich hier besonders für Angebote, die mein Körpergefühl verbessern und meine Beweglichkeit erhalten. Gleich am Anfang habe ich dazu ein paar Kurse entdeckt, die infrage kommen. Außerdem ist mir sofort aufgefallen, dass dort nicht nur Trainingsvideos geboten werden, sondern ich auch Talkshows und Seminare ansehen kann.

Alles live, nicht wie bei einer DVD aus der Konserve. Das spornt mich an, zu meinem Marathontraining zusätzliche Aktivitäten einzubauen, die mich unterstützen. Doch dazu später mehr.

Erster Eindruck und Zurechtfinden auf der Webseite


Die Seite ist klar strukturiert und einfach aufgebaut. Obwohl es viel zu entdecken und zu erkunden gibt, werde ich auf der Landingpage nicht überladen mit Infos, sondern kann mich ganz vorsichtig vorhangeln zu meinen relevanten Themen. Ich sehe zwar viele Möglichkeiten, aber ich werde nicht von einem Überangebot überladen und überfordert. Das gefällt mir schon mal richtig gut und lädt mich ein, zu bleiben. 

Bei genauerem Hinsehen findet man tausende Möglichkeiten, sich selbst mit seinem eigenen Training zu beschäftigen. Wer noch neu ist, wird sanft geführt und kann einen eigenen Trainingsplan festlegen. Die Navigation auf der Seite ist leicht und nachvollziehbar.
Es gibt nur wenige Links auf der Hauptseite, die einem den Einstieg erleichtern.
Außerdem werden die beliebtesten Videos übersichtlich in großen Bildern angezeigt.
Aber auch, wenn ich eine bestimmte Richtung einschlagen will, finde ich mich sofort zurecht. Ich sehe ein großes Fenster mit einem Pfeil, klappe das Kategorie-Menü auf und werde gleich fündig: Stretching – das ist genau, was ich momentan brauche. Mir werden auf den ersten Klick 12 Videos á 30 Minuten vorgeschlagen, von denen ich mir gleich eins aussuchen möchte.

Mein erster Eindruck ist perfekt. Ich kann mir nichts Bequemeres vorstellen.


Mein erster Kurs


Die Kurslänge beträgt um die 30 Minuten, mal 20, auch mal 15, aber im Schnitt finde ich halbstündige Kurse. Das genügt mir für ein bisschen mehr Beweglichkeit am Anfang und ich probiere den ersten 15minütigen Kurs. Stretching.
Was ich sehe, gefällt mir. Die Kursleiterin hat einen Namen, sie heißt Birgit und sitzt im Schneidersitz auf einer Matte. Ich stelle das Video auf Vollbild und beginne. Die Stimme ist deutlich zu hören und auch das Bild ist ok. Im Vollbildmodus sieht es hin und wieder etwas verschwommen aus, aber es hakt nicht und die Farben sehen auch gut aus. Das Ambiente passt zu einem solchen Kurs. Die blaue Matte, auf der sich Birgit niedergelassen hat, liegt auf hellem Parkett. Das Bild ist einfach, aber effektiv. Wie in einem echten Kurs, arbeitet die Kursleiterin mit Mikro und hat so alle Hände frei für das Vorführen der Bewegungen.
Unterstützt wird das Ganze durch sanfte Musik, die gut zu einem Stretching Programm passt: leise Klänge, gediegen, entspannend, dabei im Hintergrund.  
Was mir gut gefällt, ist eine gleichzeitige Anzeige des Kalorienverbrauchs. Während der Übungen kann ich also verfolgen, wieviel Energie ich bereits verbraucht habe. Das ist vielleicht bei einem Stretching-Programm weniger wissenswert als bei einem Aerobic-Training, aber in jedem Fall eine tolle Ergänzung.  
Ich bin nun so angestachelt, dass ich der Reihe nach noch weitere Programme ausprobieren will. Also erkunde ich die Vielfalt der Kurse auf der Seite. 

Kursangebot


Die Vielfalt des Angebots ist riesig: über 2500 Videos stehen zur Auswahl. Da sollte doch jeder fündig werden. Allein zum Thema Stretching finde ich über 30 Filme.

Um sich in dem Kursdschungel zurechtzufinden, werden die Kategorien in drei große Bereiche eingeteilt:

-          High Intensity Training (HIT)
-          Body Shape & Kraft
-          Kurse mit Hilfsmittel 

Die meisten HIT Kurse sind eher kurz, dafür aber knackig und anspruchsvoll. Sie lassen sich am besten in den Alltag integrieren, wenn wenig Zeit für ein aufwändiges Training bleibt. Aber die Übungen sind echt hart. Es wird zwar in die Level leicht, mittel und schwer unterschieden, aber die Muskeln brennen, das kann ich Euch sagen. 

Wer mehr Zeit hat und es nicht ganz so hart mag, der kann auch Kurse ansehen, die eher für Untrainierte geeignet sind und den Einstieg in ein regelmäßiges Training erleichtern. Bauch, Beine, Po oder Fitnessgymnastik ist sicher etwas für Jedermann. Auch hier zählen die verbrauchten Kalorien in der unteren linken Ecke nach oben. 

Die Kurse mit Hilfsmittel eignen sich hervorragend für Menschen, die sich irgendwann einmal ein Teraband gekauft, aber nie benutzt haben, weil sie einfach keine Übungen kennen. Außerdem finde ich sehr viele Kurse mit allerhand Hilfsmitteln, die ich mir vielleicht auch in Zukunft anschaffe. Alle Themen kommen gleichermaßen zum Zug, egal ob es sich um Step-Aerobic mit Stepboard handelt oder um Training mit Hanteln oder einer sogenannten Flexibarstange.

Ich finde das Training zuhause sehr sinnvoll, vor allem für Menschen, die es bequem mögen. Und die Übungen werden super vorgezeigt, sind flexibel, neu und immer anders kombiniert. Da muss ich mir keine Gedanken um die Übungen machen, die ich durchführen will, sondern einfach nur EINSCHALTEN. Meine Begeisterung findet gar kein Ende, die Vielfalt an Videos ist unglaublich, hier für Euch einmal nur die Kategorie-Liste.

-          Bauch, Beine, Po
-          Conditioning
-          Ganzkörpermobilisation
-          Fatburner
-          Step & Dance Moves
-          Yoga
-          Bauch Workout
-          Oberkörpercondition
-          HIT-Arme
-          Bauch und Rücken
-          purBounce
-          Give me 5 – Trampolin
-          Wirbelsäulengymnastik
-          Po-Training
-          Beckenbodengym
-          Ganzkörpertraining
-          Rückenfit
-          Fitnessgymnastik
-          TaeBox
-          Aerobic, Aerobic 50+, Aerobic Einsteiger
-          Bauch Beine Po Einsteiger
-          Body & Mind
-          Brust Workout
-          IndoorCycling
-          Der Fitness-Talk
-          EasyStep
-          Einsteigerkurse
-          Faszien-Release
-          FitSwing
-          purBounce Einsteiger
-          Flexibar Workout
-          Ironfit
-          JUMP!
-          Pilates & Stretch, Pilates Einsteiger, Power Pilates
-          Rückenschule
-          Schreibtischfit
-          Straffe Arme
-          Schulter Training
-          Schwangerschaftsgymnastik und SchwangerschaftsYoga
-          Seniorengymnastik
-          Stretching
-          TaeBox Einsteiger
-          Training für Golfer
-          Yoga – Sonnengruß
-          HIT Brust & Bizeps, Oberkörper, Bauch, Beine&Po, Beintraining, Brust, Core, Po-Training, Rücken, Schulter
-          Skigymnastik
-          Hatha-Yoga
-          Pilates & Stretch
-          Ganzkörpermobilisation
-          Pilates mit Theraband
-          Fussballfit
-          purModernDance
-          Gesundheitscoaching 

Wenn ich mir die Kategorie-Liste ansehe, gibt es keinerlei Ausreden mehr für Couch-Potatoes, denn hier gibt es sogar Kurse für die, die schon ein Indoor-Rad zuhause haben, es aber nie nutzen. Ebenso gibt es Kurse für alle möglichen anderen Hilfsmittel. Ausreden gibt’s keine mehr. Das Stöbern in den Kategorien macht jedenfalls Lust auf mehr. Sogar Golfer und Fußballer kommen nicht zu kurz. Es macht Spaß, sich umzusehen, anfangen muss natürlich jeder selber. Aber selbst dafür wird Hilfe angeboten. Man kann nämlich individuelle Trainingspläne erstellen, die auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Trainingsplan erstellen


In meinem eigenen Profil-Bereich kann ich mir für jede Woche geeignete Kurse aussuchen und diese per Drag&Drop in meinen persönlichen Wochenplan einfügen. Anschließend lässt sich das Ganze speichern und ich kann mich per e-mail erinnern lassen, wann meine Kurse stattfinden.
Das erleichtert den Einstieg in ein regelmäßiges Training und motiviert zusätzlich durch die Erinnerungen.
Die Pläne sind recht schnell erstellt und ich musste auch nicht allzu viel herumklicken, um mich zurechtzufinden.
Besonders sinnvoll finde ich diese Pläne, wenn man tatsächlich ein bestimmtes Ziel erreichen möchte. Denn man kann dem Plan mehrere Wochen hinzufügen und sich somit sein Pensum im Vorfeld festlegen, ohne sich jede Woche neu Gedanken machen zu müssen. Ein bisschen Selbstständigkeit ist aber schon gefragt. Die Ansprechpartner helfen zwar, aber dennoch ist es eine andere Art von Organisation als im echten Fitnessstudio. Letztendlich ist der Unterschied aber gering, denn so oder so ist es nötig, Zeit zu investieren.  




Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sobald meine Eingaben alle erfolgt sind, finde ich im Profil-Bereich eine geordnete Liste mit Trainingsempfehlungen sowie Rezepten im Ernährungsplan. Zusätzlich zu den meist einfachen Anleitungen stehen die Angaben zu kcal und Nährwerten. Das ist richtig gut gelöst und ich freue mich, dass ich mir nicht selbst Gedanken machen musste, was ich essen will.
Es vermittelt mir ein bisschen das Gefühl, meine persönliche Sekretärin zu haben.

Hilfestellung Trainingsratgeber


Wer sich noch nicht ganz sicher ist, wie er trainieren soll oder welche Übungen er lieber vermeidet, der kann sich ganz gezielt informieren. Im Reiter „Gesundheit“ sind übersichtlich jede Menge Links gelistet, auf denen weitere Themen vertieft werden.

Der Ratgeber umfasst jede Menge weiterführende Artikel:

-          High-Intensitiy-Training
-          Goldene Regeln für gesundes Sporttreiben
-          Training für die Frau/den Mann
-          Krafttraining und Muskelaufbau
-          Muskelkater
-          Hautstraffung
-          Fettverbrennung
-          Training für Kinder/Jugendliche/Senioren
-          Faszien-Training
-          U.v.m.


Ich interessiere mich zum Beispiel für weiterführende Infos zum Thema Muskelkater.
Der Link führt zu einem kurzen Ratgeber Artikel, in dem häufige Fragen beantwortet werden.
Ich finde Antworten auf Fragen wie: Was steckt hinter dem Muskelkater? Woher kommt er? Was kann ich vorbeugend oder behandelnd tun?  

Die Infos sind kurz und knapp, ufern nicht unnötig aus und vermitteln mir die wichtigsten Infos. Mehr will und muss ich gar nicht wissen. Auf weiterführende Links wird verzichtet.  

Erfolge messen


Was wäre das ganze Training wert, wenn ich keine Fortschritte erzielte?
Pur-life unterstützt mein Training ganz gezielt mit Einblendungen über meine persönlichen Erfolge. Ich kann jederzeit nachvollziehen, welche Kurse ich bereits absolviert habe, wieviel Kalorien ich dabei verbraucht habe und ob ich das Video bis zum Ende angesehen habe. Dabei kann ich mehrere Monate nachvollziehen.

Zusätzlich habe ich die Möglichkeit, meine Erfolge zu messen, indem ich Arm-, Brust-, Hüft- und Beinumfang messe und in regelmäßigen Abständen in eine Tabelle eintrage. Dort kann ich auch mein Gewicht kontrollieren.

Das sind wirklich hilfreiche Maßnahmen zur Selbstkontrolle.  

Außerdem motivieren mich solche Features, am Ball zu bleiben.  


Preise


Diese ganzen Vorteile gibt es natürlich nicht ganz umsonst. Das Portal bietet aber für jeden Geldbeutel etwas. Ich kann ganz ohne Kosten trainieren und mich fit halten. Oder ich kann für interessante Features bezahlen, die ihr Geld auch wirklich wert sind.

Es wird unterschieden zwischen drei Arten des Zugangs:


Gratis, Premium, Gold


Nach einer Testphase von einer Woche, in der das komplette Gold-Angebot zur Verfügung steht, bietet der Gratis-Zugang eine Anzahl aufgezeichneter Kurse, die wöchentlich 30 Minuten zur Verfügung stehen. Wer Freunde einlädt, kann sich zusätzliche Gratisminuten sichern.

Dieser Zugang ermöglicht zwar ein kostenloses Training, ist aber aus meiner Sicht wenig sinnvoll, weil es weder email-Erinnerungen gibt, noch die wirklich interessanten Features zur Verfügung stehen, die für ein regelmäßiges, selbstorganisiertes Training unerlässlich sind.  

Man sollte also wenigstens den Premium Zugang wählen, der schon wesentlich mehr Vorteile bietet, denn dort stehen bereits Live-Kurse zur Verfügung sowie unbegrenzt Aufzeichnungen. Dieser Zugang eignet sich für Leute, die in der Lage sind, sich selbst ihren eigenen Trainingsplan zusammenzustellen und diesen auch konsequent zu verfolgen.  

Wer Starthilfe benötigt oder einen Motivationsschub zum Anfangen braucht, sollte von Anfang an die Gold-Mitgliedschaft bevorzugen, denn nur hier gibt es individuelle Trainingspläne und grenzenlosen Zugang zu den Gesundheits- und Figurprogrammen, Seminare und Talkshows inklusive. 

Preislich sind beide Varianten in Ordnung, verglichen mit dem Fitnessstudio vor Ort ist man günstiger unterwegs und erhält sich die volle Flexibilität. Das lohnt sich vor allem für familiär eingespannte Menschen wie auch für Vielreisende.  

Premium kostet wie folgt:
  • Jahresmitgliedschaft €9,99/Monat
  • 6-Monatsmitgliedschaft €14,99/Monat
  • 3-Monatsmitgliedschaft €19,99/Monat
  • 1 Monat pur-life €24,99

Gold kostet wie folgt:

·  Jahresmitgliedschaft €13,99/Monat

·  6-Monatsmitgliedschaft €19,99/Monat

·  3-Monatsmitgliedschaft für €24,99/Monat

·  1 Monat pur-life €29,00


Die Preisstruktur ist klar und deutlich. Es gibt weder versteckte Kosten noch zusätzlich zu zahlende Einheiten.  

Insgesamt finde ich die Preise dennoch recht teuer, denn eine Basic Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio vor Ort kostet oft auch nicht mehr als 10€/Monat. Dafür bekomme ich aber noch Wasser gratis und komme mit Leuten in Kontakt.
Eine Premium Mitgliedschaft vor Ort ist aber schon wesentlich teurer, so dass ich zu dem Schluss komme, dass die Gold-Mitgliedschaft bei Pur-Life letztendlich am günstigsten ist. Denn für 20€ im Monat bekomme in einem lokalen Fitnesss-Studio ich nicht so viel geboten wie in dieser Online-Variante. Vor allem, wenn ich bedenke, dass ich im echten Fitness-Studio mindestens einen Halbjahresvertrag abschließen muss. Da ist mir das Monatsangebot bei Pur-life doch lieber. Denn manchmal ist eben der innere Schweinehund doch mächtiger als erwartet und ich gehe nicht hin.

Und wer von den günstigeren Jahrespreisen profitieren möchte, kann die günstigere Jahresmitgliedschaft immerhin rechtzeitig kündigen.  


technische Voraussetzungen


-          Eine aktuelle Version eines Webbrowsers wie Firefox, Windows Explorer oder Safari
-          Flashplayer

Zudem ist es sinnvoll über eine WLAN-Verbindung zu verfügen sowie eine Datenflatrate zu nutzen, andernfalls können unerwartet hohe Kosten entstehen.

Für eine flüssige Abspielqualität der Videos wird eine DSL Anschlussgeschwindigkeit von mindestens DSL3000 empfohlen, sonst kann es zu Unterbrechungen kommen.  

Die Nutzung auf iPad, iPhone und co. ist in sehr guter Qualität möglich.  


Fazit


Auf der Webseite pur-life.de werden wirklich umfangreiche Trainingsmöglichkeiten angeboten, die es mir ermöglichen, vollkommen zeitsouverän zu trainieren. Das ist eine ideale Ergänzung oder gar Alternative zum Fitness-Studio vor Ort.
Ich bekomme von Anfang an geeignete Methoden an die Hand, damit ich mich selbst organisieren kann. Den Motivationsschub erhalte ich durch Erinnerungsmails oder dem Sichtbarmachen meiner Trainingserfolge.
Gerade für Vielbeschäftige ist diese Art des Trainings ideal, weil trotz bloßer Videoaufzeichnungen die Inhalte immer aktuell und abwechslungsreich sind. DVDs können diese Vielfalt für den Preis keinesfalls ersetzen.  

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit einem auf der Homepage gefundenen

 Tipp des Tages
„Training, ein langer Weg, aber er ist es allemal wert!“


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo




Dieser Artikel erscheint auch auf ciao

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