Freitag, 9. Oktober 2015


ExperiMINTa, Frankfurt am Main





ExperiMINTa, das ist ein Museum in Frankfurt, das zum Experimentieren einlädt. Es ist für Jung und Alt, Klein und Groß eine kleine Attraktion, das vor allem Kinder und Jugendliche anspricht, sich mit den großen Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik auseinanderzusetzen. Aus diesen vier Bereichen setzt sich auch der Name des Museums zusammen:







Experi M I N T a




Experiminta ist ein Mitmach- und Anfass-Museum. Die meisten Experimente können von den Besuchern selbst durchgeführt werden. Nur einige wenige werden von Mitarbeitern vorgeführt.







EXPERIMINTA Science Center FrankfurtRheinMain
Hamburger Allee 22-24
60486 Frankfurt am Main
069/713 79 69-0



info@experiminta.de




Öffnungszeiten und was man dazu wissen muss




Montag 9 – 14 Uhr
Dienstag 9 – 18 Uhr
Samstag 10 – 18 Uhr
Sonntag 10 – 18 Uhr
Feiertage 10 – 18 Uhr, außer Karfreitag, Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr



Leider waren wir beim ersten Besuch ausgerechnet am Karfreitag da, und an dem Tag war das Museum geschlossen. Zu dieser Zeit stand im Internet noch keine Info, dass das Museum an einigen Feiertagen geschlossen bleibt und somit sind wir umsonst hingefahren. Aber inzwischen ist auch die Homepage aktuell, so dass man vorher nachschauen kann, ob und wann am Feiertag geöffnet ist.




Allerdings ist das Museum an Wochenend- und Feiertagen ohnehin ziemlich voll. Ein ruhiger Besuch ist eher ab Dienstag zu erwarten. Aber auch in den Schulferien ist es in der Woche sehr voll, so dass es durchaus laut werden kann. Wir waren an einem Montag in den Herbstferien dort und es war ziemlich voll. Aber wir konnten trotzdem an allen interessanten Experimenten genug Zeit verbringen.



Ich finde es gut, dass die Homepage inzwischen aktualisiert ist. Dort findet man alle relevanten Infos zu Öffnungszeiten und sogar Empfehlungen, wann man mit Gruppen am Besten kommen kann. Das ist sehr besucherfreundlich. 



Eintrittspreise




Kinder unter 4: kostenlos
Erwachsene: 9 €

Ermäßigte: 6€

Familie: 21€ (max. 2 Erwachsene + max. 3 Kinder U18)


6 € ermäßigt (Kinder ab 4, Schüler, Azubis, Studenten U30, Behinderte ab 70%)


Für Inhaber des Frankfurt-Pass, der Frankfurt Card und für Kulturpass-Inhaber gibt es Ermäßigungen von bis zu 50%.

Sonderpreise und Rabatte sind allerdings nicht mit anderen Sonderpreisen oder Rabatten kombinierbar.


Besonders toll finde ich die Happy Hour:
täglich 1 Stunde vor Schließung kostet der Eintritt nur 2 €.




Eintrittspreise für angemeldete Gruppen:

Eintrittspreis - ab 15 Personen - 5 € pro Person;
dienstags bis freitags ab 13 Uhr nur 4 € pro Person.

Kita und Schulgruppen nehmen nochmal eine Sonderstellung ein.



 

www.experiminta.de




Die Homepage verdient einen eigenen Abschnitt, weil die Seite super gepflegt wird und alle wichtigen Infos enthält, sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen.


Außerdem erhält man einen wirklich guten Einblick in die Arbeit des Museums und wird sehr neugierig auf den Besuch gemacht.



Auf der Seite erfährt man auch alles Nähere über Veranstaltungen im Museum. Wer einmal dort war, wird sich vielleicht öfter dort umsehen wollen, welche Aktionen bevorstehen.





Was ich persönlich gut finde: Das Museum bietet neben der Dauerausstellung auch Veranstaltungen. Zum Beispiel:



Science Shows

Feiern für Firmen

Events, wie Experimentalshows, Lesungen und Theaterstücke

Vorträge

Kindergeburtstage

Workshops







Das animiert, hin und wieder mal vorbeizuschauen. Die Ausstellung wird so zum Besuchermagnet und schafft sich ein Stammpublikum. Das ist auch nötig, denn das Gebäude befindet sich etwas abgelegen in der Hamburger Allee und man muss das Museum gezielt anfahren. Es liegt leider nicht am Museumsufer.



Allgemeine Infos,


Anfahrt



Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Direkt vor dem Gebäude halten die Straßenbahnen 16 und 17 (Varrentrappstr.)

Ansonsten kann man von der Station Messe oder Bockenheimer Warten in 10 Minuten Fußweg zum Museum gelangen.



Mit dem PKW:
Das Museum verfügt glücklicherweise über einen eigenen Parkplatz, der direkt neben dem Gebäude liegt. Die Parkgebühr beträgt pauschal 5€. Das ist recht viel, aber nahegelegene Parkplätze kosten auch 1,50€ pro Stunde. Da muss man sich überlegen, was sich mehr lohnt. Man kann in dem Museum durchaus mehrere Stunden verbringen, aber mehr als 3 werden es wohl nicht sein.



Behindertenzugang:

Das Museum ist zwar behindertengerecht, aber leider können nicht mehr als 3 Rollstuhlfahrer im Gebäude sein. Es eignet sich daher nicht für den Besuch von Behindertengruppen mit Gehbehinderung.


Aber ich finde es gut, dass auf der Homepage wenigsten über diesen Umstand informiert wird.







Fundsachen:

Wer Gegenstände zurücklässt, kann sich freuen. Die Mitarbeiter heben die Fundsachen eine Weile auf und übergeben sie dann an das Fundbüro.


Also: der liegengebliebene Regenschirm, der so gerne vergessen wird, ist nicht verloren.


Doch jetzt ist genug gelabert. Komme ich endlich auf den Punkt.







Die Ausstellung



Die Ausstellung ist sehr groß. Wer sich einen Besuch vornimmt, sollte Zeit mitbringen. Man kann gut 2-4 Stunden in dem Museum verbringen. Vor allem, wer neugierig und interessiert an die Sache geht, wird das Gebäude so schnell nicht wieder verlassen.



Das Haus hat drei Stockwerke. Vom Keller bis unters Dach gibt es Wissenswertes zum Anfassen. Im


Untergeschoss

Befinden sich Räume mit Experimenten zum Thema


Schnell&Langsam und

Hin&Her sowie

Gruppenräume für Workshops und Kindergeburtstage.




Wir waren als letztes im Untergeschoss. Dort hat es mir mit am Besten gefallen. Dort sind Stationen zum Thema Schwingung und Frequenz aufgebaut sowie verschiedene Kugelbahnen, an denen auch die Kinder sich lange beschäftigen können. Es gibt dort zum Beispiel eine Walzenrollbahn, bei der man Walzen verschiedener Größen gleichzeitig losrollen lässt und vorhersehen sollte, welche wohl als Erste das Ziel erreicht. Je nachdem, ob man richtig gelegen hat oder die geschätzte Walze als letztes durchs Ziel kam, kommt man hinter das Rätsel. Man kann an den Tafeln leicht nachvollziehen, warum etwas genau so und nicht anders funktioniert.



Die Erklärungen an den Tafeln sind auch für Kinder verständlich. Einige Tafeln enthalten aber viel Text, so dass kleinere Schulkinder noch Hilfe benötigen.



Ebenfalls im Untergeschoss befindet sich ein Sinusfließband, an dem man Sand in einen Behälter füllt und anschließend durch eine Anstubsbewegung zum Schwingen bringt, während ein Fließband mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf Knopfdruck losläuft. Das hat meiner Tochter so gut gefallen. Man kann daran sehr schön erkennen, wie eine Frequenz entsteht. Bei diesem Experiment war ich erstaunt wie wenig Sand daneben ging, obwohl das Museum sehr voll war. Die Kinder haben die Station nicht als Sandspielplatz genutzt, sondern tatsächlich etwas gelernt.



Ein weiteres Highlight im Untergeschoss ist die aufgebaute Kundtsche Röhre, die es erlaubt, Schallwellen sichtbar zu machen. Es ist faszinierend zu sehen, wie die kleinen Kügelchen in Wellenbewegungen tanzen.



Aufbau der Kundtschen Röhre


In einem Rohr befindet sich Korkmehl (hier sah es aber eher wie Styroporkügelchen aus).


Vor dem Rohr befinden sich ein Lautsprecher und ein Lautstärkeregler.


Die Kügelchen werden durch Schallwellen bewegt. An Stellen, bei denen die Schallschnelle der Schallwellen am kleinsten ist, bilden sich kleine Häufchen. Zwischen diesen Mehlhäufchen befinden sich die Schwingungsbäuche der stehenden Welle.



Die Bilder der entstehenden Wellen sehen sehr faszinierend aus. Der Andrang an der Röhre war entsprechend groß. Viele Kinder wollten mal am Regler drehen.




Erdgeschoss

Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Empfang und der Kasse noch ein Gardarobenraum sowie ein Gruppenraum, aber auch schon erste Experimente. Man kann sofort nach dem Bezahlen in die Ausstellung gehen. Es ist eigentlich auch egal, wo man anfängt. Aus meiner Sicht, sind alle Räume gut aufgebaut und es findet sich für jeden das ein oder andere interessante Objekt zum Ausprobieren.



Mit hat das begehbare Riesen-Kaleidoskop gut gefallen. Neben verschiedenen Spiegeln findet man dort noch Experimente zum Thema:



Licht&Schatten und

Hin&Her

Der Schwerpunkt liegt hier im Licht&Schattenbereich:

- Begehbares Auge
- Fresnel-Linse
- Riesenlöffel (sehr lustig und interessant)
- Bogenperimeter
- Additive Farbmischung
- Subtraktive Farbmischung
- Streifenspiegel (zwei Personen werden zu einer, wir haben viel gelacht)
- Sehtest
- Glaskugel
- Kugelspiegel (man hat das Gefühl, sich selbst in die Hände zu klatschen, aber es passiert nichts)
- Stereoskop
- Pupillenspiegel
- Mikroskopiertisch
- Fernrohr
- Hohlspiegel
- Plattenspieler


Die Anzahl der Experimente ist fast unüberschaubar, aber ich fand alles so interessant, dass ich trotz Ausprobieren noch viel gelesen habe, um einiges besser zu verstehen. Wir haben allein im Erdgeschoss fast eine Stunde zugebracht, ehe wir die anderen Stockwerke aufgesucht haben.



1.Obergeschoss

Im ersten Stockwerk fällt einem zuerst die Geschwindigkeitsmessung im Flur auf. Dort legt man einen Sprint zurück und die Zeit wird mittels Lichtschranken angezeigt. Die Funktion ist aber nur wirklich gut nutzbar, wenn es nicht zu voll im Museum ist, weil sonst Leute durchs Feld laufen und evtl. die Zeit verfälschen.



Weiter findet man hier Experimente zu folgenden Themen:



Stark&Schwach,
Schnell&langsam,
Licht&Schatten,
Wind&Wetter,
Energie&Umwelt und einen
Flugsimulator



Außerdem gibt es hier ein Spielzimmer mit Riesenlegosteinen und eine Cafeteria.



Mir haben hier die Stark&Schwach Experimente gut gefallen. Dort gab es verschiedene Flaschenzüge, auf die man sich setzen konnte und mit Hilfe seines eigenen Gewichts konnte man sich in die Höhe ziehen.



Der Flaschenzug hat mir auch gefallen. Mit Hilfe eines Flaschenzuges konnte man ausprobieren, wie schwer es ist, einen Betonstein zu ziehen. Zog man auf der einen Seite, war keine Flaschenzugwirkung da, und der Stein bewegte sich kaum – ich kam richtig außer Puste. Meine Tochter hat es gar nicht geschafft. Zog man auf der anderen Seite, bewegte sich der Klotz leicht, hier hatte auch meine Tochter ihr Erfolgserlebnis.



In einem anderen Raum war eine Wärmebildkamera installiert. Auf dem Monitor konnte man genau sehen, wo der Körper unbekleidet war und wo die Haut nur dünn oder gar nicht bedeckt war. Ich habe so etwas bisher nur im Fernsehen gesehen. Auch meine Tochter und meine Mutter haben sich hier eine Weile beschäftigt.







2.Obergeschoss



Im zweiten Obergeschoss haben wir uns nicht ganz so lange aufgehalten. Dort ist die Informatik-Ausstellung. Meine Mutter, die Mathematik studiert hat, fand diesen Bereich natürlich sehr interessant. Aber meine Tochter hat sich hier nicht soo wohlgefühlt. Man musste sich ziemlich intensiv mit den Inhalten beschäftigen und lesen, um die Experimente zu verstehen.



Einige waren dann aber doch so interessant, dass meine Tochter auch hier einiges an Informationen mitnehmen konnte. Die Inhalte dieses Ausstellungsbereiches richten sich eher an ältere Schüler, die schon komplexere Zusammenhänge gut verstehen können. Mir hat hier ganz gut das Affenpuzzle gefallen, von dem ich euch Bilder zeige. Hier musste man aus Ober- und Unterkörpern verschiedenfarbiger Affen eine Fließenwand legen. Die Fließen waren magnetisch, so dass man bequem arbeiten konnte.


Meine Tochter war ganz fasziniert von der binären Magie. Dort konnte man anhand eines quadratischen Feldes 0 und X Steine so legen, dass man später anhand eines einfachen Tricks erkennen konnte, ob jemand einen Stein verändert hat und welcher es war. Es hat eine Weile gedauert, ehe ich das Prinzip verstanden hatte und es meiner Tochter erklären konnte. Aber das Experiment hat funktioniert.







Im 2.OG findet man Experimente zu folgenden Themen:






- Abenteuer Informatik
- Abstakt&Konkret
- Einsteinraum
- Denken&Knobeln


Wie sollte man das Museum begehen?


Da das Museum ziemlich groß ist und wirklich viele interessante Sachen zu sehen sind, '''sollte man sich Zeit nehmen'''. Wer nur wenig Zeit zur Verfügung hat, der erhält am Empfang einen Lageplan mit allen Namen der einzelnen Stationen. Hier kann man sich gut orientieren. Man hat schnell herausgefunden, wo sich welches Experiment befindet. '''Wer sich eher für Informatik und Mathe interessiert, fängt seinen Rundgang am besten oben an und arbeitet sich nach unten. '''

Man kann aber auch gut im Erdgeschoss beginnen und dann im Untergeschoss weiterexperimentieren. '''Wer für den Museumsbesuch nur eine Stunde Zeit hat, sollte sich gezielt ein paar Stationen herauspicken, um auf seine Kosten zu kommen.'''

Schulklassen sind gut beraten, wenn sie die Zeit so verbringen, dass die Stationen, die zu den Unterrichtsthemen passen, zuerst besucht werden.

Meine Tochter war nach unserem Besuch auf der Experiminta mit ihrer Schulklasse nochmal dort und hat mir von der Riesenseifenblase erzählt, die einen umhüllen kann, wenn man es geschickt anstellt. Dieses Experiment habe ich gar nicht gesehen.

Es lohnt sich auch, ein zweites oder drittes Mal zur Experiminta zu gehen.  



Treppenhaus und Aufzug

Das Gebäude ist behindertengerecht. Es gibt einen Eingang für Rollstuhlfahrer und einen Aufzug. Allerdings können aus feuerschutztechnischen Gründen nicht mehr als drei Rollstuhlfahrer gleichzeitig im Gebäude sein. Das finde ich etwas schade, weil größere Gruppen gehbehinderter Menschen das Museum dann nicht besuchen können.


Der Aufzug war bei uns nicht dauerhaft in Betrieb. Um ihn zu benutzen, musste man Bescheid sagen. Das war mir persönlich egal, weil ich gut Treppen laufen kann. Aber meine Mutter hätte gerne den Aufzug benutzt, sie hat aber nichts gesagt. Wir haben einfach die Treppen genommen. Ich finde es tatsächlich umständlich, erst Bescheid zu sagen, wenn ich den Aufzug nehmen will. Andererseits finde ich die Lösung gar nicht so schlecht, so bleibt diese Option nur denen offen, die sonst gar nicht die Treppen steigen können.


Das Treppenhaus ist auch geräumig und hell, es gehört fast mir zur Ausstellung, ist aber sicher durch Türen getrennt. Kleinere Kinder können so nicht aus Versehen die Treppen runterfallen.


Auch bleibt genug Platz für den Gegenverkehr, so dass es auch bei sehr vollem Gebäude nicht zu Staus auf den Stufen kommt. Das hat mir auch gefallen.


Ausruhmöglichkeiten

So schön die Ausstellung ist: alles ist auf Anfassen und Mitmachen ausgelegt. Aktive Menschen finden hier, was sie suchen, vor allem Kinder. Allerdings gibt es kaum Ausruhmöglichkeiten oder Sitzgelegenheiten, außer in der Cafeteria, die recht klein und bei großem Besucheraufkommen schnell überfüllt ist.


Die Ausstellungsinhalte sind nun nicht gerade entspannungsfördernd, weil sich alles bewegt und ausprobiert werden will. Es gibt nichts, was man sich einfach nur ansieht oder auf sich wirken lassen kann. Dementsprechend gibt es im gesamten Gebäude auch nur wenige Sitzplätze, die zum Verweilen einladen. Das finde ich nicht gut.


Für meine Mutter war das zwar kein Problem, aber dennoch hätte sie sich zwischendurch gerne mal hingesetzt. Wir waren drei Stunden lang im Museum und das war doch anstrengend, nicht nur für mich, sondern auch für meine Mutter.


Um sich eine kleine Pause zu gönnen, kann man aber die Cafeteria besuchen.




Cafeteria

Die Cafeteria befindet sich im 1.Obergeschoss und ist dank Wegweisern leicht zu finden, wenn auch etwas versteckt.

Das Räumchen ist relativ klein, bietet aber genug Sitzgelegenheiten für mehrere Leute. Wenn das Museum voll ist, dann kann es aber eng und laut werden. Man muss sich unter Umständen den Weg zu seinem Tisch bahnen.

Trotzdem finde ich es nicht so schlecht. Durch den kleinen Raum hallt es nicht so, wenn man sich unterhält. Auch das Speisen- und Getränkeangebot war vielfältig.

Wir hatten Würstchen und belegte Brötchen sowie gekühlte Getränke und Kaffee. Es gab aber auch eine Auswahl an Süßigkeiten und Eis. Gerade Kinder finden hier einen kleinen Snack.


Auch die Bedienung war freundlich und zuvorkommend.

Für Gruppen gibt es übrigens einen eigenen Bereich. Dort können Schulklassen gemeinsam picknicken, statt die Cafeteria zu überfüllen.



 

Der Shop

Neben dem Empfang gibt es einen kleinen Laden, der sein Angebot komplett an den Museumsinhalten orientiert. Hier kann man Knobelspiele kaufen, Bücher zum Thema erwerben oder nette Mitbringsel finden, die man sonst selten sieht.


Dort gibt es zum Beispiel eine Eieruhr, die nicht mit Sand gefüllt ist, sondern mit Wasser. Im Wasser steigen gefärbte Ölbläschen von unten nach oben. Das kannte ich bisher noch nicht. Außerdem habe ich kleine „heiße Drähte“ gesehen. Insgesamt fand ich das '''Sortiment sehr vielseitig und abwechslungsreich.'''



Noch mehr Wissenswertes


Rundumbild aus der Ausstellung


Wer neugierig auf die Experiminta geworden ist, kann sich auf der Homepage näher informieren. Dort findet man unter http://www.experiminta.de/ausstellung.html ein 360° Rundumbild. Ich finde, daran kann man gut erkennen, wie das Museum aufgebaut ist, deshalb wollte ich es nicht unerwähnt lassen.





On Tour

Einige Experimentierstationen werden mobil. Hin und wieder findet man vielleicht einen Stand der Experiminta auf einem Fest oder einer anderen Veranstaltung in und um Frankfurt.



Arbeitsblätter

Auf der Homepage können Arbeitsblätter heruntergeladen werden, die sich für den Physikunterricht der Oberstufe eignen. Wenn sich Kinder besonders für Physik interessieren, kann man auch als Eltern hier die ein oder andere hilfreiche Übungsaufgabe für den Nachwuchs finden. Es geht hier hauptsächlich um Versuche und weiterführende Erklärungen.



Materialien

Zu verschiedenen Themen kann man an der Kasse weitere Materialien erwerben. Diese sind kleine Broschüren, die nähere Erläuterungen zu den Themen geben. Denn die Erklärungen an den Experimentierstationen sind einfach gehalten. Die Heftchen stehen im Internet auszugsweise auch als Download zur Verfügung. Ich habe hier gestöbert, weil meine Tochter noch mehr wissen wollte.


Die kleinen MINT-Forscher

Materialien zum Thema Spiegel

Materialien zum Thema Brücken



Hier findet man auch den Katalog, in dem alle Experimente beschrieben werden.



Toiletten

Auf jedem Stockwerk befinden sich sanitäre Einrichtungen für Jungs und Mädchen. Die Toiletten sind sehr sauber und gepflegt. Es riecht nicht unangenehm und man hat genug Platz in den Kabinen. Außerdem sind sie leicht zu finden. Das finde ich sehr gut, denn man kann jederzeit zur Toilette gehen, wenn man das Bedürfnis hat und muss nicht erst lange suchen.


Wiederkommen

Beim Besuch des Museums erhält man ein grünes Bändchen, dass so an den Arm geklebt wird, damit es nicht abfällt. Dieses kann man später mit der Schere abschneiden und als Rabattmarke benutzen. Wenn man das Bändchen nämlich aufhebt, kommt man beim nächsten Besuch vergünstigt in die Ausstellung. Meins hab ich natürlich aufgehoben.




Fazit


ExperiMINTa ist mehr als ein Museum.

Die Ausstellung ist für Jung und Alt gleichermaßen interessant.

Besonders gut finde ich das Konzept des Mitmachens und Anfassens. Man muss sich keine Sorgen machen, dass man etwas kaputt macht oder aus Versehen wertvolle Ausstellungsstücke zerstört.

Gerade der Besuch mit Kindern macht großen Spaß. Aber auch für Erwachsene gibt es viel zu entdecken.

Die Experimente sind sehr einfach erklärt und verständlich dargestellt, ohne dass viel Text an den Stationen zu lesen wäre.

Für kleine Pausen steht die Cafeteria zur Verfügung, in der wir wirklich freundlich bedient wurden. Belegte Brötchen und Würstchen waren auch sehr lecker. Die Getränke sind gekühlt und der Kaffee ist heiß.

Es darf überall fotografiert werden.


Mit hat das Museum genauso gut gefallen wie meiner Tochter und meinem Sohn. An einigen Stationen hätte ich gut und gerne noch mehr Zeit verbringen können. Es ist eben ein Mitmach-Museum, ich habe mich sehr wohlgefühlt, und das obwohl es an dem Tag sehr voll war.

Ich kann nur jedem, mit oder ohne Kinder, den Besuch empfehlen. Mit Kindern oder Enkeln macht es aber wahrscheinlich mehr Spaß. Jeder kann sich ausprobieren.

Außerdem finde ich den Familienpreis von 21,-€ nicht teuer, zumal man wirklich ein paar Stunden im Museum verbringen kann.


Einen Minuspunkt gibt es, weil es nur wenige Möglichkeiten gibt, sich zwischendurch auszuruhen. Es gibt kaum Stühle oder Sessel, in denen man mal verweilen kann. Aber das sollte kein Hinderungsgrund am Besuch der Ausstellung sein.



Viel Spaß beim ExperiMINTieren.



Yolante

Yo ist Yo – hier und anderswo

























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Anzeige