Freitag, 11. Dezember 2015

Blogparade: Wie liest Du E-Books?

Ann-Bettina Schmitz von ABS Leseecke hat die Blogparade "Wie liest Du E-Books?" ins Leben gerufen, die mich interessiert. Noch bis zum 15.Dezember sammelt sie Beiträge über die E-Book-Vorlieben ihrer Blogbesucher. Auch ich lese gerne E-Books, und möchte meine Meinung zum Thema teilen.

 







Die Fragen zu beantworten fällt mir nicht schwer:


1) Wie liest du eBooks – auf einem Reader, auf dem Tablet oder auf dem Smartphone?
2) Liest du eBooks nur beruflich, nur privat oder beides?
3) Wie erfährst du von interessanten neuen eBooks?
4) Beeinflusst das Cover deine Kaufentscheidung?
5) Wie viel bezahlst du normalerweise für ein eBook?
6) Nutzt du eine Flatrate bei Amazon & Co zum Ausleihen von eBooks?
7) Leihst du eBooks in der Bücherei aus?


Lesen auf dem Smartphone – das geht

Bereits als die Reader vor ein paar Jahren auf den Markt kamen, hatte ich ersten Kontakt mit der neuen Form des Lesens. Damals war das Angebot an E-Books noch sehr überschaubar. Die Auswahl an Büchern in der Onleihe meiner Bücherei war so gering, dass ich alle verfügbaren Exemplare gelesen hatte und auf die neu aufgenommenen Titel gewartet habe. Ich fand diese Art des Lesens einfach nur unkompliziert und freute mich, dass ich nicht jedes Mal zur Bücherei laufen musste, sondern einfach auf meinem PC die digitale Welt durchstöbern konnte.

Später, als die Smartphones aufkamen, war die Onleihe App eine der ersten, die ich mir installiert hatte. Seither las ich E-Books vorzugsweise auf dem Telefon. Es war leichter, die Bücher direkt nach dem Download lesen zu können, als sie erst umständlich über USB am Rechner auf meinen Reader zu laden.

Mit der Zeit habe ich mich so sehr an diese Art zu lesen gewöhnt, dass es nicht mehr infrage kam, einen moderneren Reader zu kaufen. Inzwischen würde ich es mir aber wieder überlegen, denn mit den internetfähigen Lesegeräten lässt es sich ja auch bequem downloaden. Und das Handydisplay ist bei einer großen Menge an Büchern, die ich lese auch etwas klein. Trotzdem: das Smartphone ist leicht, handlich und die meisten E-Books sind gut zu lesen, obwohl ich viel blättern muss.  

Das Tablet kommt zum Lesen gar nicht in Frage, das ist mir zu schwer, da verliere ich nach wenigen Seiten die Lust.

Um für jedes E-Book die beste Lesbarkeit zu bekommen, nutze ich verschiedene Apps auf dem Handy.



Ausleihen statt Kaufen

Die meisten Bücher leihe ich mir in der Onleihe meiner Bücherei. Die sind gut sortiert und haben inzwischen auch nahezu jedes Thema im Portfolio. Außer wenn ich ein bestimmtes Buch suche, werde ich beim Stöbern immer fündig. Daher nutze ich zum Ausleihen auch keine anderen Kanäle wie Amazon oder Skoobe. Die sind mir einfach zu teuer. Mein Büchereiausweis kostet pro Jahr gerade mal 15€ und ich bin nicht bereit, 10€ monatlich zu zahlen für eine Leistung, die ich auch günstiger haben kann.


Damit beantwortet sich die nächste Frage fast von selbst, denn ich zahle für ein E-Book meist nicht mehr als die Leihgebühr der Bücherei. Wenn ich ein Buch kaufe, dann doch eher ein Gedrucktes. Oft lese ich auch ein E-Book, um es mir bei Gefallen als Printversion zu kaufen. Hin und wieder schlage ich auch bei kostenlosen Deals zu.  Letztendlich befinden sich also in meinem virtuellen Bücherregal kaum eigene Bücher. Die meisten sind geliehen.  Das Gute ist: ich kann sie guten Gewissens aus meinem Speicher löschen und behalte den Überblick. Nur die Bücher, die ich nochmals ausleihen oder mir später als Print kaufen möchte, behalte ich in meiner Bibliothek.


Das Cover und meine Kaufentscheidung

Das Cover ist sehr wichtig. Ein Cover, das mich nicht anspricht, hat kaum eine Chance, in meinem Medienkorb zu landen. Nur wenn mir ein Buch äußerlich gefällt, lese ich auch den Klappentext, um danach erst im Buch zu blättern. Manchmal spielt der Titel noch eine Rolle, aber nur wenn er auch zum Coverbild passt. Oft sind in Online-Shops nur die Cover sichtbar, so dass ich wie im Buchladen nur diejenigen Bücher näher betrachte, die mir ins Auge stechen. Es sei denn ich suche einmal ein bestimmtes Thema und die Auswahl ist sehr gering. Dann sehe ich mir auch Bücher an, die mir nicht auf Anhieb gefallen.


Neuerscheinungen

Die meisten Inputs bekomme ich aus Newslettern, die E-Book-Rabatte bewerben. Aber auch die Neuerscheinungen der Onleihe sind mir einen Klick wert. Außerdem lese ich gerne Berichte bei Ciao.de und bekomme auch dort wieder viele neue Anregungen. Zudem gehe ich inzwischen davon aus, dass die meisten Neuerscheinungen als Print und E-Book herausgebracht werden, so dass ich gerne auch auf der Buchmesse bummle.


Privat oder Beruflich

Eine sehr interessante Frage von Ann-Bettina Schmitz ist die nach dem Motiv. Lese ich nun eher privat oder beruflich oder beides. Das vermischt sich bei mir. Da ich selber schreibe, lese ich gerne ähnliche Bücher von Kollegen, um zu sehen, wie sie bestimmte Szenen gelöst haben. Auch das Lesen von Fachliteratur gehört dazu. Und die leihe ich mir kurzerhand online aus. So dass ich oft aus beruflichen Gründen lese, was ich aber gerne tue und die Lektüre in den privaten Bereich mit hineinnehme. Beruflich lese ich gerne auch mal Sachbücher, die mir teilweise mehr Informationen liefern als kurze Artikel im Internet. Häufig finde ich in solchen Büchern mehr Infos auf einmal, die ich mir andernfalls erst mühselig aus dem Internet zusammen sammeln müsste. Lediglich für die neuesten Änderungen ziehe ich noch den einen oder anderen Blogartikel zur Recherche dazu.


Am liebsten lese ich Schicksalsromane und Liebesgeschichten. Die habe ich aber „in echt“  im Regal stehen, weil sie mich auch nach mehrmaligem Lesen immer wieder bewegen. Diese ergreifenden Geschichten muss ich einfach in der Hand halten, so als könnte ich die Figuren dann an mich drücken. Und sowas kann meiner Meinung nach nur ein „Richtiges Buch“. Oder wie seht Ihr das? Ich bin jedenfalls gespannt auf die vielen Antworten der anderen Blogger und Bloggerinnen, die bei der Blogparade mitmachen.


Liebe Grüße
Yolante


  




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Und hier gibt es eine schöne Rezension zu meinem eigenen Buch "Lauf einfach!"

Kommentare:

  1. Oh das wusste ich gar nicht, dass man auch online ausleihen kann. Danke.
    Ich wünsche dir ein tolles We.
    Lg Sandra von onlinetagebuchvonsandra.blogspot.com

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  2. Oh das wusste ich gar nicht, dass man auch online ausleihen kann. Danke.
    Ich wünsche dir ein tolles We.
    Lg Sandra von onlinetagebuchvonsandra.blogspot.com

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    1. Wir lernen eben nie aus. Die Onleihe ist echt praktisch. Ebenfalls ein schönes Wochenende und lg

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  3. Ja, es geht auf dem Smartphone zu lesen... Man kommt halt nicht aus dem wischen raus, weil man so häufig umblättern muss. Ich habe auch schon einige Bücher auf dem iPhone 4s gelesen. Dann bin ich aufs iPad-Mini umgestiegen. Der Bildschirm ist größer und das Lesen angenehmer, aber das Gerät ist nicht zu schwer. Außerdemkann ich es unterwegs auch für andere Sachen (z.B. Blogbeiträge schreiben) nutzen.
    So, dann stöbere ich mal etwas in Deinem Blog.

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