Donnerstag, 10. Dezember 2015

Herzensangelegenheiten


Blogparade rund um das Life&Work Book „Mein bestes Jahr 2016“

 

Meine erste Blogparade. Ich bin ganz aufgeregt. Noch nie habe ich an einer Blogparade teilgenommen. Und jetzt kommt hier gleich ein Thema angeschneit, das mich ganz hibbelig werden lässt. Es geht um ein ganz besonderes Buch, das im Rahmen dieser Blogparade vorgestellt wird, nämlich das
 

 

"Mein bestes Jahr 2016" Life&Work Book 


 
www.meinbestesjahr.de


Von Susanne Pillokat und Nikole Frenken 

ISBN: 978-3-00-050441-9
JP Oversized
19,99 €

 
Damit ihr wisst, worum es in dem Buch genau geht, findet ihr zusätzlich zu diesem Artikel eine allgemeine Rezension von mir.

 
 

Warum mich das so hibbelig macht?


Ganz einfach. Das ist kein Buch, das ich einfach nur lese; auch kein Buch für mich;  sondern zahlreiche Übungen, Tipps und Anregungen machen es zu einem   --- BUCH ÜBER MICH --- 

Bereits beim Auspacken wird klar: das gefällt mir

Ich blättere die dicken, stabilen Seiten um, schaue mir das Material an und freue mich über ein herausnehmbares Kalenderblatt und Postkarten, Kopiervorlagen, ansprechende Bilder und Texte, die sich gut lesen lassen. Allein das Lesen einiger Portraits macht mir Mut, mein eigenes Leben in die Hand zu nehmen und Wünsche zu erfüllen, statt sie nur zu träumen. Die Geschichten der portraitierten Frauen sind so lebendig geschrieben, dass ich beim Lesen spüre: die arbeiten nicht, sondern die leben den ganzen Tag. Leben und Arbeit verschmelzen. Wünschen wir uns das nicht alle? Dass wir so viel Freude an der Arbeit haben, dass sie uns mit Leichtigkeit von der Hand geht?

Das Buch richtet sich an Frauen, die genau das zu ihrem Ziel haben oder machen wollen. Da fühle ich mich angesprochen. Ich will auch das Gefühl haben, dass ich mein Leben im Griff habe.

Und ich will das Gefühl haben, mit dem, was ich tue, auch etwas erreichen zu können. Ich brauche Erfolgserlebnisse. Die stellen sich zum Glück auch mehr und mehr ein. Aber ich muss auch einiges dafür tun. Um mir das Ganze ein bisschen zu erleichtern, hilft mir jetzt und nächstes Jahr das Life&Work Book, damit 2016 zu meinem besten Jahr werden kann. 

Für die Blogparade haben mir die Autorinnen eine für mich wirklich schwere Aufgabe herausgesucht. Schwer in dem Sinne, dass sie für mich persönlich nicht so leicht zu beantwortet ist wie die Frage nach meinem Lieblingsessen. Es ist die Übung auf Seite 36 und es geht um das Thema
 

Befreiung = Freiheit


Schaut Euch die Übung am besten selbst an, ihr findet sie hier als PDF zum Download.
 
http://www.lingemann-buch.de/app/download/12533301122/2015_02_MbJ_Blogparade_Aufgabe_4.pdf?t=1447155926
 
Die Aufgabenstellung ist leicht verständlich. Wovon möchte ich mich 2016 befreien?

Aber leicht zu beantwortet ist das für mich nicht. Bereits im vergangenen Jahr habe ich mich nämlich von ungeliebten Dingen befreit. Ich habe meinen Job aufgegeben und mich von der Vorstellung befreit, ich müsse eine Arbeit machen, die mir keinen Spaß macht, nur um damit Geld zu verdienen. Was das betrifft, fühle ich mich schon frei, denn seit ich selbstständig bin, hat sich mein Leben in vielerlei Hinsicht zum Positiven gewandelt.

Jetzt lebe ich eigentlich schon das Leben, das mir mehr liegt, meine innere Motivation treibt mich an, ich muss mir nicht sagen lassen, was ich tun soll. Also schiebe ich die Beantwortung der Frage, wovon ich mich befreien will, lieber auf, ich mache andere Übungen aus dem Buch, weil mir die Antworten darauf zunächst leichter fallen. Doch meine Aufgabe geht mir auch nicht aus dem Kopf.

Dennoch: wann immer ich mir Gedanken machen will, es fallen mir wichtigere Dinge ein: das Essen, das ich noch für morgen vorbereiten will, der Staub, der schon seit Tagen nicht mehr weggewischt wurde, die Wäscheberge im Badezimmer und der Einkauf, für den der Zettel der einzukaufenden Dinge auch immer länger wird. Während ich also all die Dinge erledige, die ich sonst immer aufschiebe, zögere ich die Beantwortung der Befreiungsfrage nur länger hinaus.

Das geht solange, bis es mir bei einer Runde Laufen einfällt: das Aufschieben ist meine Sorge. Wann immer mir Dinge in den Sinn kommen, die wichtig für mein Weiterkommen wären, dann neige ich zu Vermeidung. Ich meide es, mir die Fragen zu beantworten, die eine Lösung herbeiführen. Ich neige dazu, den Fokus zu verlieren und mich in Details zu vergessen, die völlig irrelevant sind. Ich arbeite zum Beispiel momentan an meinem zweiten Buch. Es ist fertig geschrieben. Handschriftlich. Ich muss es bloß abtippen, überarbeiten und veröffentlichen. Aber ich tue es nicht. Andere Dinge scheinen mir wichtiger: die Kinder, das Bloggen, der Haushalt. Und obwohl ich vormittags Zeit habe, schreibe ich den Text nicht ab. Ich schiebe die Tätigkeit auf. Und genau davon will ich mich befreien – von der Aufschieberei. Denn ich weiß, je mehr Aufgaben sich anhäufen, umso mehr wächst der Berg der unerledigten Sachen. Und je höher dieser Berg wächst, umso schwerer wird es werden, ihn zu erklimmen. Also anpacken!  

Meine Antwort ist plötzlich klar: ich will mich davon befreien, scheinbar unliebsame Tätigkeiten aufzuschieben. Denn ich weiß: wenn sie erledigt sind, rauben sie auch nicht länger meine Energie.  

Teil 1 der Aufgabe ist also erledigt. Wenn ich nichts mehr aufschiebe, häuft sich auch nichts weiter an, und meine Energie geht gebündelt in eine einzige Sache, bis die erledigt ist.

Teil 2 der Aufgabe besteht darin, mich zu fragen, was ich mir erlauben will. Das fällt mir nun leichter. Ich will mir erlauben, den Aufgabenberg klein zu halten. Ich muss nicht jedes Staubkorn wegwischen, ebenso wenig wie ich jeden Tag einkaufen muss. Auch das bloggen kann warten, es läuft nicht weg.

Ich erlaube mir einfach, meinen Verantwortungsbereich zu verkleinern. Ich erlaube mir außerdem, meine Mittagspause auszudehnen und einfach eine Stunde lang nichts zu tun, oder nur das zu tun, was mir einfällt. Denn dann, das habe ich gelernt, beantworten sich schwierige Lebensfragen wie von selbst. Öfter Zeit für mich, auch dazu gebe ich mir die Erlaubnis.  
Die Erfahrung, die ich nur mit dieser einen Aufgabe gemacht habe, ist eigentlich leicht und schwer zugleich. Für meine persönliche Weiterentwicklung ist es wichtig, dass ich mir bestimmte Fragen stelle und nicht nachgebe, bis ich eine passende Antwort gefunden habe. Denn nur dann kann ich mich verändern. Wenn ich das Problem nicht ein für alle Mal löse, wird es immer wieder kommen. Und; auch wenn ich die Antwort kenne, ich muss mir auch die Zeit nehmen, die Dinge anzupacken, sonst wird das nichts.


Wenn Ihr wissen wollte, wie meine Mit-Bloggerinnen die heutige Aufgabe erfüllen, dann schaut doch mal bei Ihnen vorbei.

Heute wird die Aufgabe noch auf diesen beiden Blogs vorgestellt:

http://einebuecherwelt.blogspot.de/ und http://mamalogik.com/

und morgen sind drei weitere Blogs an der Reihe.

http://immerlauter.net/

http://www.behyflora.com/

http://www.missdeclare.com/


Ich bin selbst auch gespannt, wie sie die Aufgabe angehen, und ob es ihnen auch so schwer gefallen ist, wie mir.

Schwierig war es insofern, dass ich die Antwort nicht sofort parat hatte. Es hat mich einige Energie gekostet, mir immer wieder diese Frage zu stellen, ob es etwas gibt, wovon ich mich befreien möchte.
Es kostet Zeit und Kraft, sich mit sich selbst zu beschäftigen, aber die Ernte bei guter Saat fällt so reich aus, dass es sich auf jeden Fall lohnt.
Denn während ich mir die eine Frage beantworte, stelle ich mir neue Fragen, und am Ende habe ich ein Bild von mir selbst, das auch mir selbst entspricht.  

Und deshalb möchte ich gerne das Work & Life Book Mein bestes Jahr 2016  immer wieder zur Hand nehmen. Das Buch ist eine große Unterstützung auf dem Weg, die eigenen Träume und Wünsche zu entdecken und Träume zu erfüllen. Denn die Autorinnen stellen die richtigen Fragen, stellen die richtigen Menschen in den Mittelpunkt und führen in eine Richtung, die nur zu mir selbst führen kann. Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für Selbstständige oder Power-Frauen, sondern es hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die überlegt getroffen wurden, die ich deshalb nicht bereue und die mir zu einem erfüllteren und erfolgreicheren Leben verhelfen.
 
 

Danke Susanne Pillokat und Nicole Frenken, ich fühle mich erkannt, verstanden und an die Hand genommen. Vielleicht kann ich demnächst auch ein bisschen der Leichtigkeit ausstrahlen, die auf Euren Fotos so schön zur Geltung kommt. Und ich wünsche es allen Leserinnen.
 

 

 


Mein Herzenswunsch, der sich immer mehr in den Vordergrund drängt ist weniger praktischer Natur, sondern eher persönlich. Ich will mehr Leichtigkeit spüren und das Gefühl haben, dass mein Tun richtig ist, egal ob ich gerade unter Zeitdruck stehe oder entspanne. Die gute Mischung macht den Unterschied. Wenn ihr auch mehr Lebensfreude in Euer Leben holen wollt, dann schaut doch mal auf http://www.meinbestesjahr.de/ vorbei.


Yolante - die mit dem blauen Hut

Yo ist Yo - hier und anderswo 
 




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Kommentare:

  1. Danke für den tollen Post und die Vorstellung.
    Lg Sandra von onlinetagebuchvonsandra.blogspot.com

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  2. Danke für den tollen Post und die Vorstellung.
    Lg Sandra von onlinetagebuchvonsandra.blogspot.com

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