Samstag, 30. Januar 2016

wortek Flaschenöffner mit Auffangbehälter


Von wortek darf ich einen hübschen Flaschenöffner testen, der nicht nur ein Hingucker ist, sondern Design mit Funktion verbindet.


Wortek Flaschenöffner mit Auffangbehälter für Deckel und Kronkorken

 

 


10,99€

Ich habe den Flaschenöffner zu einem reduzierten Preis zum Testen erhalten. Darüber habe ich mich sehr gefreut, aber meine unabhängige Meinung wird dadurch natürlich nicht beeinflusst.



Aussehen und Funktion

Optisch macht der Öffner echt etwas her. Das grelle Grün ruft Frühlingsgefühle hervor und das glatte Weiß passt gut zum glänzenden Edelstahl an der Oberseite. Von Weitem sieht der Öffner schon mal aus wie ein Design-Dekoartikel.

Die obere Öffnung des weißen Deckels wird von einer grünen Silikonblende verdeckt. Das hübsche Design wird bei näherem Hinsehen von den unsauber gearbeiteten Rändern etwas getrübt. Der Rand fühlt sich rau und kratzig an. Außerdem zieht die Oberfläche Staub und Schmutz an. Zum Glück sieht man das auf der hellen Farbe nicht sehr deutlich.


Ich hätte mir zumindest im oberen Bereich etwas mehr Qualität erwartet. Der Silikonverschluss unten ist praktisch und hält, was er verspricht. Er lässt sich leicht lösen und wieder aufstecken, ohne dass er bei vollem Behälter von alleine abfällt.


Auch der transparente Kunststoffbehälter sieht elegant aus. Der Behälter ermöglicht jederzeit die Kontrolle über die Füllmenge. Und mit Fortschreiten einer Party sieht jeder neue Besucher sofort, wieviel die Besucher bereits getrunken haben.

Was das Öffnen von Flaschen betrifft, handelt es sich um einen ganz normalen Öffner. Ohne Nachzudenken klappt die „Bedienung“ einwandfrei.



Verpackung und Anleitung

Der Artikel wurde mir zwar prompt geliefert, aber die Verpackung war geknickt und eingedrückt, so dass der Öffner rein von der Pappschachtel her schon kein Hingucker mehr war. Den Öffner in der Packung als Geschenk zu vergeben, kommt damit schon mal nicht mehr infrage. Außerdem geschieht fast die komplette Beschriftung in asiatischen Schriftzeichen, was das Entziffern für uns Europäer sehr erschwert.

Gut, zur Bedienung benötigt man sicher keine Anleitung, dennoch hätte ich gerne gewusst, was da drauf steht. Aber auch ohne Anleitung, sieht man dank eindeutiger Bilder, wie der Deckel geöffnet und der Behälter geleert wird. Selbst ohne Bilder wäre das kein Problem. Deshalb relativiert sich das mit dem verknickten Karton wieder, denn auch ohne lässt sich der Öffner gut verschenken.


Fazit

Der Wortek Öffner mit Auffangbehälter ist ein schöner Hingucker. Interessierte Blicke auf der nächsten Party sind damit auf jeden Fall garantiert. Außerdem ist er wirklich praktisch. Die Kronkorken fallen automatisch in den Behälter, machen dabei nicht allzu viel Krach und bleiben bis zum Entleeren auch drin. Der Bodenverschluss hält, selbst wenn der Behälter schon etwas voller ist.

Ausleeren und Reinigung sind ebenfalls kinderleicht und bequem. Für knapp 11€, die der Öffner im Handel kostet, bekommt man gute Qualität. Außerdem ist er dank seiner Größe leicht auffindbar. 




Das könnte Dich auch interessieren:

Feelino Thermo Karaffe

Tchibo 2-in-1 Gemüsebürste

Octopus Küchenmesser

Donnerstag, 28. Januar 2016

Büro im Griff


Selbstständig sein ist eine prima Sache, wenn da der Bürokram nicht wäre. Aber jeder Unternehmer kennt das: Buchführung, Verwaltung und Rechnungen gehören in jedem Büro dazu.

Doch es gibt Abhilfe. Wer seinen Papierkram nicht ohne weiteres alleine auf die Reihe kriegt, kann sich hilfreicher Software bedienen. Eine Bürosoftware darf ich jetzt kostenlos testen, und darüber bin ich sehr dankbar.

 

Lexware Büro Easy 2016

 

 


 

PC-Version
Frustfreie Verpackung
120,28€

 

Mir wurde das Programm kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dennoch unabhängig.

 

Büro easy: Klingt einfach


Die Installation ist ein Kinderspiel. Ich werde automatisch durchs Setup geleitet und binnen weniger Minuten ist die Software auf meinem PC installiert. Weiter geht es gleich mit dem

 

Einstieg ins Programm


Ein netter Herr, mein persönlicher Buchhaltungsberater, tritt auf den Bildschirm und erklärt mir die ersten Schritte. Er spricht schnell, aber nicht hektisch, das nervt auch nicht, sondern ist wirklich hilfreich.

Dank der einfachen Anleitungen werde ich Schritt für Schritt durch das Menü geführt und schon sind meine Firmendaten komplett.

Wer sich wenig bis gar nicht mit Buchhaltung auskennt, kann seine Daten basierend auf einem sehr einfachen Kontenrahmen eintragen. Das gefällt mir als Laie besonders, da ich absolut unbedarft auf dem Gebiet bin.  

Nachdem mir der erste Einstieg leicht gefallen ist, stehe ich aber erstmal vor einer Wand. Das Programm bietet unzählige Funktionen, und ich finde mich kaum zurecht. Nichts ist selbsterklärend, ich muss viel herumklicken und suchen.

Das Handbuch ist sehr umfangreich und ich bin überfordert. Ich benötige leider viel Zeit, um mich mit den Funktionen vertraut zu machen und alles auf meine Bedürfnisse abzustimmen.

Das gefällt mir nicht. Das klingt zwar alles einfach, aber ganz so leicht fällt es mir nicht.

 

Rechnung erstellen


Was mir ganz gut gefällt, ist die Möglichkeit, Rechnungsvorlagen zu nutzen und individuell anzupassen. Da muss ich nicht lange nachdenken, welche Daten genau auf der Rechnung erscheinen müssen, sondern das Dokument wird mir einfach als Word ausgegeben. Allein dafür ist das Programm schon sehr hilfreich.

Ich muss nicht meine persönlichen Daten platzieren, sondern alle Infos erscheinen an der richtigen Stelle. Außerdem werden meine Kontodaten gleich mit auf die Rechnung gedruckt. Zusätzlich kann ich die Rechnung speichern und auf Wiedervorlage setzen, so dass ich an die Zahlungen erinnert werde.

Mit grünen Vor- und Zurück-Buttons, kann ich meine Eingaben problemlos ändern.

Will ich allerdings eine falsch eingegebene Rechnung löschen oder ändern, komme ich schnell wieder an meine Grenzen. Ich finde mich nur schwer zurecht und muss erneut viel Zeit investieren, um eine Lösung zu finden.

 

Einnahmen und Ausgaben erfassen


Auch einzelne Einnahmen und Ausgaben kann ich erfassen. Aber insgesamt erfordert es viel Geduld und Zeit, um alle Funktionen verstehen zu können. Zwar finde ich ein umfassendes Handbuch, aber insgesamt fällt mir das Zurechtfinden im Programm schwer. Da komme ich mit Buchhalter 2016 besser zurecht. An dieser Stelle verliere ich dann auch die Geduld. Um eine einfache EÜR zu erstellen, ist mir der Aufwand, mich in das Programm einzuarbeiten, zunächst zu mühselig.

 

Fazit


Das Programm verspricht Einfachheit. Aber leider ist es für meine Denkweise nicht unbedingt geeignet. Man benötigt viel Wissen um die Struktur des Programmes, um alle Funktionen umfänglich nutzen zu können. Die Bedienung und Navigation im Programm ist nicht selbsterklärend. Ich musste mich mit jeder einzelnen Funktion erst lange beschäftigen, ehe ich wirklich damit klar kam.

Daher kann ich es nur bedingt empfehlen. Wer bloß eine einfache EÜR erstellen muss, ist dennoch gut beraten. Zur Rechnungserstellung und Zahlungsverfolgung sowie Kunden- und Artikelverwaltung ist das Programm ganz gut geeignet. Das Handbuch liefert eine gute Einarbeitung, und die Online-Hilfe ist sehr gut. Wer erst einmal mit der Struktur vertraut ist, findet viele hilfreiche Funktionen, die für Kleinstbetriebe sinnvoll sind. Und ich werde auch nicht mit zu vielen Fachbegriffen aus der Buchhaltung geplagt. Dennoch erfordert es viel Kaffee und Geduld, bis man gut damit zurechtkommt.

Hätte ich es nicht kostenlos bekommen, wäre ich über den hohen Preis unzufrieden.

Montag, 25. Januar 2016

Zuckerverlauf eines Nicht-Diabetikers


Dieser Artikel bezieht sich auf das FreeStyleLibre Messsystem zur kontinuierlichen Zuckermessung.

 Scannen statt Messen


Hallo,

eins vorab: ich bin kein Diabetiker.

Warum ich dennoch einen Artikel über ein Glukose-Messsystem schreibe? Ganz einfach. Mein Mann hat Diabetes, das heißt auch für mich, dass ich täglich mit den Anforderungen und Problemen des Zuckermessens und der Glukose-Kontrolle eines Diabetikers in Berührung komme. 

Seit einigen Monaten jedoch hat sich unser aller Leben sehr zum Positiven verändert. Ein Grund dafür ist die große Erleichterung durch das Messgerät FreeStyleLibre, das dank eines Sensors den Glucosespiegel ständig misst und dessen Werte mithilfe des kleinen Gerätes ausgelesen werden können. Das Gerät heißt:


FreeStyle Libre


Flash Glukose Messsystem
Von Abbott
Start-Paket, Lesegerät + 2 Sensoren: 169,90 €
Gerät einzeln: 59,90 €
Sensor einzeln: 59,90 €

Jeder Sensor eignet sich für die Messung des Glukoselevels im Gewebewasser für bis zu 14 Tage.
Mehr dazu findet ihr unter: freestylelibre.com

Da mein Mann so begeistert von dem Gerät ist, und sich in unserer Familie einiges verändert hat, seit er das Libre benutzt, wollte ich das auch gerne mal ausprobieren. Außerdem sind für uns vorrangig die Werte eines Nicht-Diabetikers interessant. Wolltet ihr nicht immer schon einmal wissen, wie sich der Glukoselevel eines Gesunden verhält? Das ist auch für mich eine sehr spannende Frage.

Zunächst aber ein paar Worte zum Gerät selbst.

Das Messsystem wird ausschließlich für Erwachsene (nicht schwanger und kein Dialysepatient) empfohlen.

Der Sensor wird mit einer Anbringvorrichtung auf der Rückseite des Oberarms angebracht. Dort kann er bis zu 14 Tage verbleiben. Gemessen wird nur über das Auslesen des Sensors mit dem Lesegerät. Es wird kinderleicht über den Sensor bewegt und schon erscheint der Messwert im Display. Und mit dem aktuellen Wert ebenso der Glukoseverlauf im Blut während der vergangenen 8 Stunden.

Für die kontinuierliche Messung reicht es somit aus, alle 8 Stunden den Datenspeicher des Sensors auszulesen. Zumindest für mich als Nicht-Diabetiker. Mein Mann zum Beispiel misst zurzeit fast ausschließlich mit dem FreeStyleLibre seine Zuckerwerte. Lediglich bei unklarem Verlauf, stark ansteigendem/stark abfallendem Glukose-Wert oder bei Symptomen, die auf eine Unterzuckerung hinweisen, aber nicht mit dem Messwert übereinstimmen, überprüft er zusätzlich den Blutzuckerwert mittels Teststreifen.

Insgesamt atmet er oft erleichtert auf und betont, wie revolutionär einfach das Messen mit dem FreeStyle Libre geworden ist. Auch die Verlaufskontrolle und das Anpassen der Insulin-Basalrate hat sich derartig verbessert, dass sogar mir die Vorteile des neuen Gerätes stark auffallen. Mühselige Weglassversuche werden um ein Vielfaches bequemer. Oft bemerke ich gar nicht, dass sich mein Mann mitten in einem Weglassversuch befindet.


Ein Selbstversuch oder:

Der Zuckerverlauf eines Nicht-Diabetikers


Zum Ausprobieren habe ich mir auch einen Sensor angebracht. Beziehungsweise hat mein Mann den Sensor gesetzt, weil ich doch etwas Respekt vor dem Pieks hatte. Doch gepiekst hat da gar nichts. Der Sensor war plötzlich drin. Alles, was ich bemerkt habe, war lediglich ein kurzes Brennen. Auch das Tragen im Allgemeinen schränkt nicht weiter ein. Ich kann den Arm normal bewegen, Liegestütze machen und sogar darauf liegen. 

Auch die eigentliche Glukose Messung ist denkbar einfach und selbsterklärend. Das FreeStyle Libre Lesegerät wird einfach im Abstand von 1cm bis 4cm über den Sensor bewegt und schon ist der Wert ablesbar. Das funktioniert bei mir reibungslos, bloß sehr selten wird ein Sensor-Fehler angezeigt, so dass die Messung nach zehn Minuten wiederholt werden muss. Meistens wird der Glukoselevel in Sekundenschnelle angezeigt. Je nachdem, wie die Signaltöne eingestellt sind, kann dies absolut unauffällig und leise erfolgen, so dass niemand in meinem Umfeld die Messung überhaupt bemerkt. Es ist fast so, als hätte ich mich mit dem Smartphone in der Hand am Arm gekratzt. Perfekt.

Nach einer Stunde konnte die erste Messung beginnen. Die war allerdings noch nicht sehr aussagekräftig. Mein Glukosewert war zunächst so niedrig, dass das Lesegerät LO angezeigt hat. Nach der ersten Nacht sah es noch ähnlich aus. Lauter rote Bereiche, die Werte unter 50mg/dL kennzeichnen. 


Anhand der Auswertungen über den PC kann ich erkennen, dass es etwa zwei Tage dauert, ehe sich der Sensor richtig eingestellt hat.

 


  

Ab dem dritten Tag werden die Werte verlässlicher:




Ich sehe sehr deutlich, wann ich etwas gegessen habe. Die Spitzen kennzeichnen jeweils den Glukoselevel kurz nach den Mahlzeiten, hier ein Beispiel:



Sehr interessant war für mich die Feststellung, dass die Spitzenwerte sich nicht sehr verändern, obwohl die BE-Menge teilweise stark variiert. Das konnte ich an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen beobachten:
 





Zuckerspiegel bei sportlicher Betätigung

Die Glukoselevel-Entwicklung während normaler Tage und vor/nach den Mahlzeiten ist für mich persönlich aber weniger relevant. Ein Grund, warum ich überhaupt diesen Selbstversuch mache, ist die Darstellung des Zuckerspiegels während sportlicher Betätigung. Ich bin Marathonläuferin und laufe mindestens dreimal pro Woche eine Stunde in mäßigem Tempo. Während der Marathonvorbereitung absolviere ich  auch viele längere Läufe über 1 Stunde hinaus. Ich bin besonders daran interessiert, zu sehen, wie sich die Glucosewerte vor, während und nach der Belastungsphase verändert.


Hier Sport, im Vergleich ohne Sport:
Hier nochmal etwas deutlicher während einer Stunde Joggen in mäßigem Tempo, also so, dass ich leicht außer Puste bin, aber mich noch problemlos unterhalten kann.


Die nächste Grafik zeigt den Zuckerverlauf ohne vorherige Mahlzeit. Es erfolgt ein Anstieg, obwohl ich keine Kohlenhydrate zu mir genommen habe.



Anstieg des Glucoselevels beim Verzehr von Traubenzucker

Neugierig war ich auch im Hinblick auf das Essen von Traubenzucker. In der Kurve erkenne ich deutlich den schnellen Anstieg. Gerade mal 6 Stück Traubenzucker, also etwa 1BE, bewirken innerhalb von wenigen Minuten einen sehr starken Anstieg. Es hat keine halbe Stunde gedauert und schon war mein Glucosespiegel auf 180.

Der Anstieg beim Verzehr von Traubenzucker geschieht auch bei mir schneller und steiler als beim Verzehr von langkettigen Kohlenhydraten, wie sie in Brötchen oder Pizzateig zu finden sind. Der Spitzenwert steigt auf über 185mg/dL. Im Vergleich dazu liegt der Spitzenwert beim Verzehr einer Pizza bei etwa 140mg/dL.



  

Fazit

 

 


Nach knapp zwei Wochen habe ich definitiv genug vom Messen. Ich bin wirklich froh, gesund  und nicht auf das Messen angewiesen zu sein. Dennoch konnte ich einen interessanten Einblick in die Welt eines Diabetikers erhalten. Mein Mann und alle Diabetiker verdienen meinen Respekt. Es bedeutet enorme Denkanstrengung und Kraft, sich den ganzen Tag über mit dem Blutzuckerspiegel auseinandersetzen zu müssen. Jetzt weiß ich, dass es nicht so leicht ist, jede Mahlzeit im Hinblick auf Broteinheiten und Insulinmenge im Auge zu behalten. Es ist wirklich schwer, die Kohlenhydrat-Menge genau abzuschätzen und entsprechend Insulin zu spritzen.

Dennoch stellt das FreeStyle Libre Messgerät eine große Erleichterung dar, sowohl für meinen Mann als auch insgesamt für unsere Familie. Das Zuckermessen fällt in der Öffentlichkeit weniger auf, das Piksen im Finger fällt fast komplett weg und der Zuckerverlauf kann besser kontrolliert werden.

Der Sensor hat die zwei Wochen gut durchgehalten, selbst in der Badewanne hat er sich nicht gelöst. Das Pflaster allerdings wurde nach dem Duschen und Baden dennoch weich und hob sich an einigen Stellen von der Haut ab. Beim An- und Auskleiden musste ich dann besser aufpassen, damit ich ihn nicht abgerissen habe. Daher habe ich den Sensor nach knapp einer Woche mit einem Streifen Heftpflaster fixiert.

Ich habe den Sensor kaum gespürt. Lediglich in der Öffentlichkeit habe ich mich etwas unwohl gefühlt. Der kleine weiße Punkt ist gerade im Schwimmbad oder in der Saune doch sehr auffällig und unsere Mitmenschen schauen ungewollt dahin. Die flüsternden Kommentare in der Sauna bleiben mir im Gedächtnis („Was hat die am Arm?“ oder „Guck mal schnell!“). Das hat sich für mich ein wenig angefühlt, als hätte ich eine neue Brille bekommen und mich noch nicht an die Gesichtsausdrücke meiner Freunde gewöhnt. Die schauen dann immer so: irgendwas an ihr ist anders, aber was?

Insgesamt fand ich das Experiment sehr aufschlussreich. Und ich kann das Messgerät in jeder Hinsicht empfehlen. Es ist besitzt viele Funktionen, ist aber dennoch sehr leicht zu bedienen und liefert relativ verlässliche Werte. Kontrollmessungen sind nur nötig, wenn das Körpergefühl nicht zu den Messwerten passt oder sich der Zuckerspiegel rasant ändert. Mein Mann jedenfalls misst nur ab und zu einen Wert mit der konventionellen Methode nach. Und ich kann ihn jetzt viel besser verstehen.


Liebe Grüße
Yolante

Banner 728x90

Veranstaltungsbanner Lebensenergie-Konferenz 2016



Speck Weg Küche

Donnerstag, 21. Januar 2016

Stabilo Pen 68 Twin Box im Test


Hallo Ihr Lieben!

 

Sagt der große Stift zum kleinen Stift: „Wachsmalstift“

 

Ein Kinderhaushalt kommt nicht ohne Stifte aus. Bei uns gibt es sie in allen Formen und Farben. Filzstifte im Regenbogenstil, Buntstifte in den Grundfarben, zahlreiche Aquarell-Stifte, Wachsmalstifte, Ölkreiden, Gelstifte, Zauberstifte, dicke und dünne und unzählige Bleistifte. Einige Stifte können schmale und breite Linien zeichnen, andere trocknen schnell aus, einige malen auf Textilien, viele lassen sich von Folien wieder abwischen, Lackstifte sind auch dabei, und, und, und. Wir haben sogar welche, die mit Wasser erneut befüllt werden können und dadurch länger leben.  

Die neuesten Farben stammen aus dem Hause Stabilo. Meine Tochter nutzt die Stifte sehr gerne, hält sie in Ehren und achtet peinlich genau darauf, dass kein Einziger weg kommt. Sie hat die Twin-Box mit 20 Stiften. Die Fasermaler haben eine breite Mine, die vorne spitz zuläuft. Es sind also keine Fineliner und somit eignen sich die Stifte zum Zeichnen und Ausmalen.



 

Hingucker


Die Packung sieht schnuckelig aus und erfreut das Herz, die Farben strahlen – das macht Lust, ein stimmungsvolles Bild zu malen. Die Box besteht zwar aus dünnem Kunststoff, steht aber stabil und fällt nicht um. Der Clou an der Sache: die Stabilo Twin Box ist in der Mitte teilbar. Beide Hälften, rosa und grün, lassen sich trennen. An jedem Mittelteil klebt ein Klettstreifen, mit dem sich die trapezförmigen Hälften zu einem stopschildförmigen Sechseck zusammenfügen lassen. Die Farben passen gut zusammen, so dass ein ansprechendes Gesamtbild entsteht.


 

Die zwei durchsichtigen Deckel sind ruckzuck geöffnet, die Stifte fallen leicht auseinander und können somit easy entnommen werden.

 

Bloß das Verschließen klappt nicht so leicht. Es ist etwas Fummelei nötig, bis die Stifte alle wieder im Deckel verschwinden. Aber es ist auch kein Hexenwerk.

 

Farben, Deckkraft, Leuchten


Die Farben sprechen alle eine eigene Sprache. Jede einzeln für sich genommen, hat eine Strahlkraft wie Farben in der Natur. Sie sind sehr kräftig, deckend und teilweise leuchten sie wunderschön, obwohl es sich nicht um Leuchtstifte oder Neonfarben handelt. Das sieht richtig hell und fröhlich aus.

Die Mischung hält für jedes Bild passende Farben bereit, kräftige und dunkle ebenso wie helle und sanfte. Die äußeren Farben ähneln auch sehr stark dem Malergebnis. Das Gelb zum Beispiel sieht beim Stift kräftig aus und so kommt es auch auf dem Papier rüber. Es ist nicht zu hell, so dass auch bei Sonneneinstrahlung der Farbton noch gut zur Geltung kommt.

Insgesamt ist es eine tolle Farbmischung und mit 20 Stiften stehen auch genügend zur Auswahl.



 

Zeichnen und Ausmalen


Obwohl es sich um Fasermaler handelt, können mit den Spitzen auch Umrisse und feine Linien gezeichnet werden. Die Mine ist zwar recht dick, läuft aber vorne spitz zu. Das ermöglicht auch detailreiche Bilder sowie präzises Ausmalen.


 

Man kann das ganz gut an den Bildern erkennen, die wir auf Kästchenpapier gemalt haben. Das gezielte Nachfahren der Kästchen ist schnell und leicht gemacht und die Innenfläche lässt sich ganz fix ausmalen. Das klappt schneller als mit Finelinern und das Ergebnis sieht trotzdem sehr genau aus.

Erst beim Ausmalen feinster, klitzekleiner Flächen, wie man sie in Zen-Ausmalbildern für Erwachsene findet, kommen die Stifte an ihre Grenzen. Alle anderen Ausmalbilder können ohne Übermalen fertiggestellt werden. Aber beim Ausmalen großer Flächen kann es bei den Kids auch zu Ungeduld kommen. Da sollten dann noch dickere Stifte dienen.

 

Fazit


Stabilo Pen 68 in der Twin-Box sind 20 dicke Fasermaler, die eine gute Figur machen, egal ob beim Hinschauen, wenn sie in der Packung auf dem Tisch stehen oder auf dem Papier. Zwar kostet die 20er Schachtel zwischen 16 und 22 Euro, aber die Qualität stimmt. Die Stifte sind was fürs Auge, drücken trotz kräftiger Färbung nicht sehr durch und ermöglichen präzise Striche ebenso wie großflächiges Ausmalen. Sie fühlen sich gut an, sind leicht zu entnehmen und zu öffnen, die Kappe kann während des Malens auf der Rückseite geparkt werden und es ist ein große Freude, sie zu benutzen. 
 

Liebe Grüße
Yolante



  


Das könnte Dich auch interessieren:

Bunte Bänder aus Paracord

Das große Schnitz-Set

Das größte Zencolor-Buch

Montag, 18. Januar 2016

Shampoo ohne Gedöns

Hallo,

 
beim Stöbern im DM Markt bin ich auf zwei süße Shampoos gestoßen, die mir deshalb aufgefallen sind, weil sie „Ohne Gedöns“ auskommen.  
 
 
 

Die kindlich gestalteten Packungen sehen ansprechend aus und verraten auf den ersten Blick, dass es sich um vegane Produkte handelt.
 
Da mir die Firma Jean & Len GmbH zuvor gänzlich unbekannt war, habe ich gleich ein wenig recherchiert. Jean&Len bietet eine überschaubare Produktpalette an. Es gibt nicht nur Shampoos, sondern auch Duschgels und Lotions sowie Waschmittel und Spüli. Alle Produkte haben eines gemeinsam: 

Sie kommen ohne Parabene, Silikone, künstliche Duftstoffe, ohne Tierversuche aus
und
Sie sind cool
 

Das Motto lautet: Was Deine Haut berührt wird ein Teil von Dir! 

Alles, was man dazu wissen muss, findet sich auf der Packung wieder. Auf jegliche übertriebene Produktinformation wird verzichtet. Trotzdem haben die Flaschen durch ihre geschwungene Form und die handgemalten Bilder von Kindern das gewisse Etwas. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich gleich beide Shampoos eingepackt habe, und zwar dem hohen Preis zum Trotz. Eine Flasche mit 230ml Inhalt kostet nämlich stolze 3,85€. Verglichen mit herkömmlichen Kindershampoos ist das schon sehr viel.  

Aber der Inhalt und die Lebenseinstellung, die sich dadurch vermitteln lassen, sprechen für sich. Inhaltsstoffe wie Silikone und Parabene können Allergien auslösen oder das Haar schädigen. Und das obwohl auf den ersten Blick eine Pflegewirkung eintritt. Daher verzichten inzwischen viele Hersteller auf den Einsatz solcher Stoffe. So auch Jean&Len.  „Ohne Gedöns“ Allein die Wortwahl hat es in sich. Das  spricht Jugendliche an, junge Erwachsene und deren Kinder.

Meine Kinder finden die Wortwahl jedenfalls super. Damit können sie etwas anfangen. Das ermutigt sie, sich mit Inhaltsstoffen von Pflegemitteln auseinanderzusetzen und nicht alles an ihre Haut zu lassen. Das Bewusstsein wird geschärft und sie können beginnen, sich ihr eigenes Bild zu machen.  

Auch sonst gefallen mir die Shampoos ganz gut. Die Flasche lässt sich leicht öffnen, kann auch problemlos auf den Kopf gestellt werden und der Inhalt ist leicht dosierbar.

 

Eine kleine Menge reicht zum Haare waschen aus, die Schaumbildung ist ok, es brennt nicht in den Augen und die Haare bleiben kämmbar. Auch die Kopfhaut wird geschont. Da juckt und kratzt nichts. Einzig der Duft ist gewöhnungsbedürftig. Das riecht ungewöhnlich, nach einer Mischung aus Gummibärchen und Blumen. Das gefällt mir nicht so gut, aber der Duft ist sehr dezent. Wenn man nicht direkt an der Flasche riecht, zieht er kaum in die Nase. Auch nach dem Waschen hängt der Geruch nicht so in den Haaren. Dennoch sieht und riecht man, dass die Haare frisch gewaschen wurden.

 

Fazit


Die Jean&Len Shampoos Hexen Shampoo und Feuerwehr Shampoo sind super für Kinder geeignet. Nicht nur die ausgewählten Inhaltsstoffe sprechen für das Produkt, sondern auch die schöne Aufmachung und das Näherbringen der Philosophie – Was Deine Haut berührt wird ein Teil von Dir!

Die Kinder finden alle wichtigen Infos auf der Packung, ohne dass sie überladen werden. Und dennoch bleibt das gewisse, coole Etwas. Der Preis ist zwar hoch, aber die Shampoos schärfen das Bewusstsein. So werden die Kinder sensibilisiert, nicht bedenkenlos alles an ihre Haut zu lassen. Und das ist unbezahlbar.  

Liebe Grüße
Yolante
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 14. Januar 2016

Baden und Wissen

Balea für Kids Schaumbad Tiefsee
 

Hallo,

Kinder unter die Dusche oder in die Badewanne zu lotsen ist manchmal nicht so leicht. Zwar fühlen sie sich meist nach einem warmen Bad frisch und sauber, aber die Notwendigkeit, dies zu tun, sehen sie nicht immer ein. Und obwohl meine beiden Kinder Wasserratten sind und ein Schwimmbad selten freiwillig verlassen wollen, muss ich beim Baden zuhause stärkere Motivationsgeschütze auffahren.

Damit die Körperpflege nicht jedes Mal in Zank und Streit endet, gibt es bei uns jede Menge Kindersachen im Bad. Tütchen mit Badesalz, farbige Badezusätze, Wassertinte und allerlei andere lustige und farbenfrohe Pflegemittel.

Meine Tochter mag es eher bunt und duftend, mein Sohn steht auf Schaumberge. Den dicken Schaumberg bekommt er auch: mit dem 

 

Balea für Kids Schaumbad Tiefsee 


Die Flasche enthält 400ml, womit man eine ganze Weile auskommt und es nicht auf Vorrat kaufen muss. Der breitere Boden sorgt für einen guten Stand der Flasche auf dem Wannenrand, die Öffnung oben ist breit und auch für nasse Kinderhände leicht zu öffnen.

Besonders schön ist die Farbgestaltung gelungen, die tatsächlich ein wenig an die Tiefsee erinnert. Dunkles grün mit bunten Fischen, denen man ansieht, dass sie wohl nur in der Badewanne schwimmen. Der kleine Junge in der Taucherglocke ist sichtlich erfreut. Mein Sohn strahlt ebenfalls, als er endlich in die Wanne taucht.

Doch, ups, wo ist er hin? Ich muss ihn erst suchen, ehe ich ihn mitten in der weißen Wolke entdecke.
 
 

In der Tat: das ist ein Schaumbad.

Allerdings hat er auch eine recht große Menge in das Wasser geschüttet. Mit einem Spritzer ist es nicht unbedingt getan. Für viel Schaum benötigt man auch viel Schaumbad. Die Ergiebigkeit der 400ml Flasche ist daher relativ gering. Wer sich mit weniger Schaum begnügt, kommt aber dennoch lange aus, denn schlecht ist die Schaumbildung auch bei weniger Inhalt nicht. Die Schaumkrone bildet sich am besten bei Zugabe in das einlaufende Wasser, allerdings entsteht der Schaum eher um den Zulauf herum. Die Wannenränder bleiben zunächst verschont. Sitzt das Kind aber erstmal in der Mitte, kann der Schaum schön überall hin verteilt werden.
 

Außer dem Schaum weist das Wasser sonst keine Besonderheiten auf. Die Farbe bleibt klar bis milchig, es gibt keine Farbe, obwohl die Verpackung das vermuten lässt. Auch der Duft hält sich dezent im Hintergrund. Es duftet leicht nach Seife und fruchtig, aber nicht aufdringlich. Genauso wünsche ich es mir für die Kinder.

Hauptsache, die empfindliche Kinderhaut wird sanft gereinigt und gepflegt. Und das kann ich bestätigen. Die Haut sieht nach dem Baden gesund und weich aus. Die Kinder kratzen sich nicht und berichten auch nicht von Spannungsgefühlen. Nur Kinder, die sowieso empfindliche Haut haben, sollten nach dem Baden dennoch eingecremt werden.

Der Duft bleibt eine Zeit lang hängen.

 

Baden und Wissen


Auf der Packung prangt vorne ein kleiner Hinweis auf ‚Was ist Was‘ zum Thema Tiefsee. Der kleine Kasten verrät, dass ich auf der Rückseite spannende Infos zum Thema finde. Das macht natürlich neugierig und ich schaue mir die Seite näher an. Da bin ich dann am Ende aber etwas enttäuscht, denn mehr als zwei kleine Sätze mit zwar spannenden, aber nur sehr wenigen Infos, finde ich nicht. Es wird eher auf den WAS IST WAS Band „Geheimnis Tiefsee“ und auf die Internetseite www.wasistwas.de verwiesen, die mein Sohn, der ja in der Wanne sitzt, von dort aus nicht aufrufen kann. Aber das nur am Rande. Insgesamt ist die Flasche mit seinen schönen Farben und den Infos sehr ansprechend gestaltet und macht Lust auf ein reinigendes Bad. Und darauf kommt es schließlich an.
 



Fazit


Balea für Kids Schaumbad Tiefsee ist viel mehr als nur ein Waschprodukt. Die Verpackung sieht einladend aus, der Schaum ist relativ fest und bleibt bis zum Schluss erhalten. Es knistert leise in der Wanne, und der Duft hält sich im Hintergrund. Sauber wird das Kind trotzdem, auch ohne Duschgel. Wer einfach etwas vom Schaum mit einem Waschlappen auf dem Körper verteilt, wird auch gepflegt, und das ganz ohne brennende Augen. So macht Baden Spaß. Erhältlich ist das Balea Tiefsee Schaumbad für unter 1,50€ in DM Drogeriemärkten.  Weitere Infos findet ihr hier.

 

Liebe Grüße
Yolante
 
 
  

Das könnte Dich auch interessieren:

Jean&Len Shampoo ohne Gedöns

Armbänder aus Paracord

Das große Schnitzset

Die Trickfilm-Werkstatt

Shampoo ohne Gedöns

Schaum-Pflegespülung




Montag, 11. Januar 2016

iProtect Glass-Protector


Hallo,


beim iPhone gehört ein Displayschutz für mich dazu, selbst wenn ich immer pfleglich mit dem Gerät umgehe. Ich kann nie wissen, ob nicht mal ein Kratzer dran kommt oder mir das Handy aus Versehen herunterfällt. Außerdem kommt kein Kratzer ans Display, wenn ich mal den Schlüsselbund zusammen mit den Smartphone in die Tasche stecke.


Mein neuestes Schutzglas ist von iProtect und ist wie viele andere leicht anzubringen.

 

 

Der Displayschutz wird in einer einfachen Pappverpackung geliefert. Bei richtiger Handhabung ist die dünne Verpackung ausreichend. Das Schutzglas kam unbeschädigt und mit vollständigem Zubehör bei mir an.

Die einzelnen Teile fallen nach Öffnen der Pappe leicht heraus. Ich probiere zunächst die Passform der Glasfolie, um später nichts falsch zu machen. Das Glas passt gut aufs Display, allerdings muss man aufpassen, dass es wirklich mittig sitzt, sonst sieht man einen kleinen Rand links und rechts. Es gehört aber insgesamt nicht viel Fingerspitzengefühl dazu, die Mitte zu treffen.

 

Vorbereitung



Bevor ich dann das Glas aufklebe, säubere ich das Display. Dazu liegen zwei einzeln verpackte Tücher bei, die zwar klein und unhandlich wirken, aber ihren Zweck erfüllen. Mit dem feuchten Tuch entferne ich in wenigen Sekunden die letzten Fingerabdrücken und groben Schmutz, um anschließend das Display mit dem anderen Tuch zu trocknen.


Das trockene Tuch ist kein Mikrofaser-Tuch wie bei manch anderen Displayschonern im Zubehör zu finden ist. Das finde ich schade. Das Tüchlein sieht fusselig aus und macht einen minderwertigen Eindruck. Aber zum Glück hinterlässt es keine Reste. Es erfüllt also seinen Zweck.

 
 

Falls doch noch ein  paar Staubkörnchen übrig bleiben, können diese mit dem Klebefilm entfernt werden. Dieser ist groß genug, um das Display von kleinen Haaren und Staubkörnern mit wenigen Handgriffen zu befreien.

 

Schutzfolie anbringen



Das eigentliche Aufkleben des Glasschutzes geht dann leicht von der Hand. Nach Abziehen der Schutzfolie legt ihr es einfach mittig auf die Scheibe, von innen her andrücken, fertig. Es ist wichtig, das Glas nicht zu knicken. Es wird einfach flach aufgelegt und angedrückt. Blasen entstehen keine, auch nicht am Rand. Das möchte ich besonders hervorheben, denn ich hatte schon andere solche Schutzgläser, die ließen sich am Rand nie richtig fest drücken. Dieses hier klebt perfekt, auch an Rändern und Ecken.

 


 

 

Farben und Funktionen



Das Schutzglas behindert die Bedienung des Smartphones in keinster Weise. Alle Funktionen sind nach wie vor ohne Einschränkungen nutzbar. Auch das Blättern vom Rand her klappt reibungslos.


Außerdem behält das scharfe Display seine Farben und Kontraste, es ist fast so, als sei keine Folie vorhanden. Lediglich in ausgeschaltetem Zustand grenzen sich die Ränder deutlich ab. Man sieht, dass etwas auf dem Display klebt. Das kenne ich aber von allen Folien und ist nicht einschränkend.

 

Fazit



Die iProtect Folie ist zwar nur leicht in Pappe verpackt, wird aber dennoch gut geschützt. Auf unnützes Verpackungsmaterial wird verzichtet, was ich gut finde. Auch das Zubehör ist eher einfach. Die Tücher sind sehr klein und unhandlich, erfüllen aber ihren Zweck. Auf jeglichen Luxus im Zubehör wird verzichtet. Das Schutzglas selbst ist dünn, klar und einfach anzubringen. Es hinterlässt selbst am Rand keine Bläschen und schränkt die Funktionen des iPhones in keiner Weise ein. Ein günstiges und gutes Produkt.  


Zwar ist die Installation einfach, aber wer noch keine Erfahrungen im Anbringen mit Schutzgläsern hat, der wird an die Hand genommen. Die Anleitung ist leicht verständlich und steht dank QR-Code auch schnell als Videoanleitung zur Verfügung.


Der Glas-Protector wurde mir kostenlos für einen Test zur Verfügung gestellt. Mein Testergebnis bleibt dennoch unabhängig.

 

Grüße
Yolante

Das könnte dich auch interessieren:

Glitzerfolie für iPhone 6

Oberarm Jogging-Armband

Freitag, 1. Januar 2016

Knoten statt Stricken

Hallo,  

Neues Jahr, neuer Trend.
Der neue Trend in meiner Familie heißt Paracord.
 
 
 
Das sind bunte Seile, die zu hippen Armbändern, Schlüsselanhängern und allerlei Deko verknotet werden. Seit ich das erste Set mit nach Hause gebracht habe, stehen die Finger nicht mehr still. Es gibt sie in allen möglichen Stärken, Farben und mit oder ohne Verschlüsse, Schlüsselringen oder Deko-Elementen. 
Das kleinste Set besteht aus Material für 3 Armbänder. Es heißt
 
Family Paracord Set

6m Paracord, Durchmesser: 2mm
100% Polyester
3 farbige Steckverschlüsse
Anleitung
4,99€ 

 

Ich habe mehrere von diesen kleinen Sets gekauft. Es gibt sie neben den abgebildeten auch noch in den Farben Blau/Grün/Schwarz oder lachs/grün/grau oder mit großen Verschlüssen auch in Leuchtfarben. Die Auswahl ist riesig.
 
Das kleine Set reicht für 3 Armbänder in Erwachsenengröße. Mit ein bisschen Geschick und genauem Messen, bekommt man aber aus den Resten noch zwei bis drei Schlüsselanhänger zusammen.

Für den Anfang seid Ihr aber gut beraten, Euch an die Anleitung zu halten und zunächst die drei Armbänder zu knoten.
Bei uns sind es inzwischen schon viel mehr.
 




 

 

Anleitung und Technik

Die Anleitung im Set enthält eine Knotentechnik. Mit der ist der erste Erfolg garantiert. Meine beiden Kinder haben das Prinzip schnell verstanden und konnten nach den ersten Versuchen bereits ansehnliche Knoten formen. Anders als bei den Freundschaftsbändchen aus Stopfgarn lassen sich die Schnüre und Knoten leichter formen, die Seile gute zurechtlegen und die Knoten werden auch bei Ungeübten relativ gleichmäßig. Daher eignen sich die Sets auch für kleinere Kinder.

Außerdem sind die Bändchen recht schnell fertiggestellt, so dass selbst jüngere Kinder nicht die Lust verlieren und es alleine schaffen können.

Ganz ohne die Hilfe eines Erwachsenen geht es aber nicht. Für zwei- oder mehrfarbige Bänder müssen die Seilenden miteinander verschmolzen werden. Das gelingt in der Weihnachtszeit besonders gut über den Kerzen des Adventskranzes. Sonst reicht ein Feuerzeug.

Ich würde aber auf jeden Fall eine Kerze nutzen, weil das Zusammenfügen schnell gehen muss und das Hantieren mit dem Feuerzeug länger dauert. Die Variante mit der Kerze ist bequem, aber eben nicht ganz ungefährlich. Daher passt bitte auf Eure Kinder auf und helft beim Verschmelzen. Auch am Ende müssen nämlich die Schnurenden verschmolzen werden, damit sich der Knoten nicht löst.

 

Ergebnis

Das Erfolgserlebnis stellt sich meist schon nach dem ersten Versuch ein. Die mitgelieferte Anleitung ist relativ leicht zu verstehen und der Knoten an sich ist ganz einfach zu binden.

Selbst bei ungeübten Bastlern entsteht ein gleichmäßiges, hübsches Bild. Die Farben sind freundlich und kindgerecht, bunt und strahlend. Die Verschlüsse lassen sich allerdings schwer schließen und lösen. Doch mit der Zeit bekommt man den Dreh heraus.  

 
 
Ich finde die entstanden Bändchen und Teile so schön, dass selbst ich immer wieder ein neues knoten muss. Das gefällt mir, es ist ein bisschen wie Meditation oder Entspannung durch Ausmalen. Die notwendige Geduld hält sich in Grenzen und die Bändchen sind richtige Schätze.


 

Fazit

Schmuck mit Paracord zu gestalten liegt im Trend. Bei Freunden habe ich die hübschen Knoten auch als Schlüsselanhänger gesehen und es gibt unzählige Farben und Durchmesser, Bücher mit weiteren Knotentechniken und allerlei Zubehör wie Karabinerhaken oder Schlüsselringe in Herz- oder Sternform und, und, und. Jetzt denke ich tatsächlich darüber nach, mir eines dieser Bücher zu kaufen, damit ich noch mehr schöne Accessoires gestalten kann. Da hat nicht nur meine Kinder, sondern vor allem mich so die Lust gepackt. Ich will mehr, mehr, mehr. Da kommt echt das Kind in mir durch.  
 


Also gestaltet Euch doch Euer eigenes Feuerwerk.
Fröhliches Knoten und einen guten Start ins Neue Jahr!

 

Liebe Grüße
Yolante
 
 



Das könnte Dich auch interessieren:

Bunte Strähnchen mit Haarkreide

Die Trickfilm-Werkstatt

Großes Schnitz-Set für Kinder

Tiefsee Schaumbad

Jean&Len Shampoo ohne Gedöns

Stabilo Pen 68 Fasermaler

Anzeige