Dienstag, 23. Februar 2016

Peeling ohne Gedöns


Nawemo Konjac Schwamm


 

Von Nawemo darf ich einen Konjac Schwamm testen. Konjac, das ist ein Naturprodukt, das aus der Konjac-Wurzel hergestellt wird. Die Konjakwurzel ist die Knolle der Teufelszunge, auch bekannt als Tränenbaum. Die krautige Pflanze ist in den Tropen und Subtropen beheimatet. Aus der Wurzel wird Mehl gewonnen, das in der Abnehmindustrie seinen Platz gefunden hat. Aber auch die Schönheit profitiert von der Konjakwurzel. Es werden nämlich Schwämme daraus hergestellt, die ein natürliches Hautpeeling bewirken, ganz ohne Zusatzstoffe, sogar ohne Seife und sonstiges Gedöns.

 

Die Anwendung des Konjac Schwamms


Der Konjac Schwamm ist ein echtes Wellness-Produkt. Mit ihm könnt ihr eure Haut sanft peelen, ohne sie mit chemischen Zusatzstoffen zu belasten. Mein Schwamm ist weiß, es gibt ihn aber auch in anderen Farben, meist in natürlichen Tönen wie grau, grün oder braun.

In trockenem Zustand sieht er hart und großporig aus, er wirkt zusammengeschrumpelt und unscheinbar, sein Erscheinungsbild erinnert eher an einen Bimsstein als an einen weichen Schwamm. Trocken wird er auch nicht verwendet, das wäre für die Haut auch viel zu belastend.
 

 

Zunächst wird der Schwamm in einer Schale mit Wasser, oder bequemerweise in der Badewanne eingeweicht. Der Kongi, wie er auch liebevoll genannt wird, saugt sich voll und verwandelt sich in ein weiches, sanftes Schwämmchen. Die Oberfläche ist dann nicht mehr hart, sondern ähnelt der eines feuchten Microfaser-Waschlappens. So weich wie sie ist, erinnert sie keineswegs an einen Peelingschwamm. Es fühlt sich fast an wie Wackepudding mit Haut, nur wärmer.
 
 
 

Und die Wirkung?


Die Peelingwirkung ist enorm. Das Gesicht wird mit kreisförmigen Bewegungen massiert, ebenso der Körper. Die Oberfläche gleitet sanft über die Haut, ohne sie zu reizen. Und die Haut fühlt sich erholt an, spannt nicht, wird weder rot noch sonst irgendwie gereizt.

Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Haut feinporiger und gepflegter wirkt. Mitesser im Gesicht verschwinden mit der Zeit ganz. Ich nutze den erst seit zwei Wochen, aber schon jetzt verzichte ich auf klärende Masken und Anti-Pickel-Creme. Auch die Haut an Beinen, Armen, Rücken und Po wirkt weicher und schöner.

Das funktioniert sogar ganz ohne Waschschaum oder Seife. Das Gesicht sollte allerdings vorher schon sauber sein, es dürfen also keine Make-up Reste oder Schminke damit entfernt werden.

Mir gefällt das viel besser als ein Waschpeeling, weil es ohne Chemie funktioniert. Meine Kinder haben sich inzwischen auch damit angefreundet.

 

Nach dem Waschen


Zum Trocknen genügt es, den Schwamm sanft auszuwringen und aufzuhängen. Dabei sollte wirklich nur sanft gedrückt werden, denn die Fasern sind sehr empfindlich und werden schnell zerdrückt, der Schwamm verliert dann seine feine Wirkung. Ich drücke nur solange bis das Wasser nicht mehr herausfließt und der Schwamm sich nach dem Loslassen auf seine feuchte Größe entspannt. Dann hänge ich ihn an der Badarmatur auf – das ist alles. Dort kann er in Ruhe bis zum nächsten Einsatz trocknen. Auf die Heizung würde ich ihn nicht legen. Ebenso weiß ich nicht, ob er ein Auskochen verträgt. Der Schwamm sollte daher aus hygienischen Gründen lieber alle 3 Monate ausgetauscht werden.
 
 

Fazit:


Der Konjac Schwamm von Nawemo ist eine echte Alternative zu den üblichen Peelingprodukten. Ich durfte ihn kostenlos testen, normalerweise kostet er ca. 8 Euro. Damit ist er nicht nur sanft zur Haut, sondern auch zum Geldbeutel. Außerdem handelt es sich um ein 100% Naturprodukt – natürlich, vegan, nachhaltig. Die Wirkung ist enorm. Mitesser werden schnell weniger, sandige Peelings oder Meersalzprodukte, die meine Haut zwar peelen, aber reizen, sind damit überflüssig. Nach Gebrauch wird er einfach mit klarem Wasser ausgewaschen und aufgehängt. Nach Ende seiner Lebensdauer von etwa 3 Monaten. kann er als Biomüll entsorgt werden. Ich bin begeistert. Danke an Nawemo, das ich testen durfte.
 
 
 
 
Falls Ihr noch mehr Meinungen zum Produkt sucht, ich habe bei Frau Shopping einen weiteren schönen Artikel gefunden.
 
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Dienstag, 16. Februar 2016

Eine gute Kombination

Yolante testet
 

Elvital Tonerde Shampoo und head&shoulders apple fresh

 
 

 

Schutzschild-Technologie für die Kopfhaut, das hört sich interessant an. Die hat Head&Shoulders Anti-Schuppen Shampoo apple fresh. Die Wirkung entsteht durch die HydraZinc-Formel kombiniert mit der wasseraktiven Scent Burst Technologie.

Genau richtig für meine Kopfhaut. Also landete das Shampoo prompt in meinem Einkaufskorb, obwohl ich eher skeptisch bei H&S bin. Meine Kopfhaut wird zwar gepflegt, aber die Haare werden sehr weich und hängen dünn herunter. Doch gleichzeitig habe ich das Tonerde Pflegeshampoo von Elvital gekauft, das den Ansatz frischer und luftiger werden lässt.

Die zwei Shampoos im Wechsel angewendet ergeben eine gute Mischung. Ihr könnte momentan beide Sorten kostenlos testen, es gibt nämlich eine Geld-Zurück-Garantie.

 

Wie sind nun die Shampoos im Einzelnen?

 

 


Das Head&Shoulders apple fresh kommt etwas unscheinbarer daher. Die Flasche sieht nicht ganz so einladend aus wie das Elvital Tonerde Shampoo. Und der Deckel lässt sich schwer öffnen, da braucht es etwas Kraft in den Fingern. Aber der Inhalt hat es in sich.

Es duftet nach grünem Apfel, der Geruch erinnert ein wenig an türkischen Apfeltee. Ein angenehmer Hauch, der sich beim Entnehmen des Shampoos gut entfaltet und für langanhaltende Frische sorgt. Auch nach dem Trocknen der Haare verfliegt der Duft nicht so schnell.

Das Shampoo ist ganz leicht türkis gefärbt und dickflüssig. Es dauert eine Weile, bis sich der Schaum gut entwickelt und überall verteilt ist. Gerade wer längere Haare hat, benötigt etwas mehr davon, um eine gute Schaumkrone auf den Kopf zu bekommen. Der Schaum ist weich und fest, die Haare fühlen sich bereits während der Wäsche gepflegt an. Ebenso die Kopfhaut: Die wohltuende Massage mit dem festen Schaum beruhigt und befreit die Haut von Spannungsgefühlen und Juckreiz. Schon die erste Haarwäsche hat Wirkung gezeigt.

Die Haare werden nicht beschwert. Das kann Fluch und Segen sein. Wer dicke, lockige Haare hat, wird vielleicht nicht so viel merken. Aber ich mit meinen kurzen, dünnen Haare konnte den Unterschied sofort merken: die dünnen Haare sehen gepflegt und glänzend aus, fallen aber sehr leicht vom Kopf herunter. Es ist eben kein Volumen Shampoo, und ich muss, um den Ansatz etwas zu heben, einen Schaumfestiger benutzen.

Dennoch: die eigentliche Pflegewirkung ist wirklich gut. Die Kopfhaut fühlt sich entspannt an, auch nach der Wäsche mit kalkhaltigem, hartem Wasser. Das ist eine gute Ergänzung zu einem Volumenshampoo.

Insgesamt bin ich zufrieden. Es duftet gut und entspannt.

250ml kosten um die 3,50€. Da es recht ergiebig ist, finde ich den Preis ok.

Wie erwähnt könnt ihr es momentan kostenlos testen (Aktionsende 31.3.16), indem ihr den Kassenbon hochladet oder einschickt. Mehr erfahrt ihr hier 






Da meine Haare bei regelmäßiger Anwendung schneller nachfetten als zum Beispiel mit einem Volumenshampoo, möchte ich nicht ausschließlich das Head&Shoulders nutzen. Volumenshampoos reizen aber meine Kopfhaut. Was tun?  

 

Ich habe jetzt gleichzeitig das neue Elvital Tonerde Shampoo entdeckt, das einen luftigen Ansatz und lebendiges, schwungvolles Haar verspricht. Das scheint mir genau richtig zu sein. Das schnelle Nachfetten sorgt dafür, dass ich öfter waschen muss. Dadurch trocknen die Spitzen schneller aus und meine Haare lassen sich nur mit Ziepen kämmen. Doch genau hier setzt L’Oréal mit diesem neuen Produkt an.

Das Shampoo enthält drei Tonerde-Sorten, die von Fett befreien, die Kopfhaut beruhigen und dennoch die Spitzen feucht halten.

Dieses Shampoo gefällt mir mal richtig gut. Es duftet herrlich frisch, lässt sich wunderbar einmassieren und pflegt die Kopfhaut ebenso gut wie ein Anti-Schuppen-Shampoo. Da juckt nichts und Schuppen sehe ich auch keine mehr.

Die Farbe ist leicht bleu, die Konsistenz dickflüssig. Trotzdem lässt es sich schnell und leicht im Haar verteilen und es entsteht ein fester Schaum, der nicht tropft.

Auch nach dem Waschen bleibt der Duft erhalten. Und das Wichtigste: meine Haare fallen nicht lieblos herab, sondern sehen schwungvoller aus, sie bleiben leicht kämmbar und glänzen gesund.

Eine tolle Flasche rundet das Gesamtpaket ab.  Ich stehe eh auf Blautöne, daher sprechen mich die Farben sehr an.

Preislich finde ich das top, es kostet nämlich unter zwei Euro, gerade mal 1,65€ für 250ml habe ich bezahlt. Es ist somit viel günstiger als das Anti-Schuppen-Shampoo und eine echte Alternative.

Auch dieses  Shampoo könnt ihr momentan (bis 15.3.16) kostenlos testen, indem ihr den Kassenbon hochladet oder einschickt. Mehr dazu erfahrt ihr hier

 

Ich habe die Gelegenheit genutzt und beide ausprobiert, die ich jetzt im Wechsel anwende. Aber ich bevorzuge das Elvital Tonerde Shampoo, weil meine Haare damit luftiger wirken. Meine Kopfhaut dankt’s.

 
 
 



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Schaum-Pflegespülung

Freitag, 12. Februar 2016

Ein guter Blog ist ein ehrlicher Blog

Es ist wieder Freitag, das heißt: Webmasterfriday

Diese Woche fragt Martin nach der Ehrlichkeit im Blog. Er spricht sogar von 2. Existenz.

 

Wie ehrlich sollte man im Blog sein?
Meine Antwort:

Sehr ehrlich.
 
 

Ein Blog ist keine Karnevalsparty, auf der jeder sein Gesicht hinter einer Maske verstecken sollte. Natürlich erlaubt das Internet jede Menge Anonymität, aber letztendlich sitzt vor jedem Computer ein echter Mensch, der all die Texte liest, die sich die Person hinter dem Blog ausdenkt. Und auch der Blogger selbst ist schließlich echt. Warum also etwas vorgaukeln? Und vor allem wem?

Der Leser will mehr erfahren, entweder über ein bestimmtes Thema oder über die Menschen. Beides erfordert Authentizität, niemand ist an falschen Informationen interessiert, oder an gespielten Gefühlen.

 

Perspektivwechsel: Ich als Leser

Wenn ich mich als Leser betrachte, dann erwarte ich, dass Informationen gut recherchiert wurden und ein hohes Maß an Genauigkeit besitzen. Ich will das Gefühl haben, etwas gelesen zu haben, worauf ich mich verlassen kann. Außerdem fühle ich mich besser aufgehoben, wenn alles seine Richtigkeit hat und im Text keine Widersprüche entstehen. Jemandem zu vertrauen, der selbstdarstellerisch in den höchsten Tönen sein Fachwissen zu einem Thema preisgibt, aber kein Impressum veröffentlicht, schießt sich gleich selbst ins Aus. Lies, was Du liest, aber frag bloß nicht nach, ist der Tenor. Solche Dinge verursachen in mir eine gewisse Skepsis.

Auch, wenn ich auf einen Blog stoße, der zwar persönlicher Natur ist, aber nicht wirklich etwas über den Schreiber preisgibt, gehe ich auf Abwehrhaltung. Warum teilt der Schreiber seine Gefühle im Blog mit, gibt sich aber nicht zu erkennen? Was befürchtet er? Warum schreibt er überhaupt in einem Blog? Wäre er nicht in einem Forum besser aufgehoben? Solche Fragen gehen mir dann durch den Kopf. Ich frage mich, ob die Geschichten auf dem Blog dann wirklich echt sind, oder ob es sich nur um eine theatralische Inszenierung handelt.

Ich spüre einfach eine gewisse Unruhe, wenn ich das Gefühl habe, hier stimmt etwas nicht. Lügen haben kurze Beine, sagt der Volksmund, und das ist auch im Blog so. Die Unehrlichkeit schwingt zwischen den Zeilen mit, und das Leseerlebnis wird geschwächt, ich meide den Blog dann eher.

Hinter den meisten Blogs, denen ich folge oder die ich öfter lese, stehen ehrliche Persönlichkeiten, und ich wäre ziemlich enttäuscht, wenn ich erfahren würde, dass alles nur ein Fake war. Denn gerade die Texte in Blogs sind so anziehungsvoll, weil echte Menschen dahinterstecken. Ein Roman ist irgendwann zu Ende, ein Blog geht weiter, ich kann mich mit den Gefühlen identifizieren und mitfiebern, Änderungen im Leben anderer verfolgen und darüber hinaus auch echte Kontakte knüpfen.

 

 

Mein eigener Blog: ein offenes Pseudonym – ist das ehrlich genug?

Yolante ist nicht mein richtiger Name. Viele Leser sollten das inzwischen gemerkt haben. Der Name kam zustande, als ich im Jahre 2004 mit dem Schreiben und Veröffentlichen im Internet anfing. Damals war ich unsicher. Ich wusste nicht sehr viel über das Internet. Und ich kannte auch kaum Leute, die viel mit dem Internet zu tun hatten. Jeder nutzt es, aber niemand weiß etwas genaues darüber, so meine Meinung damals. Sei vorsichtig! Gib nicht so viel preis! Halte Dich zurück! – so die ratgeberischen Worte. Aber seit ich mein Buch veröffentlicht habe und vor der Entscheidung stand: Pseudonym oder Realname; seitdem nehme ich das etwas gelassener. Ich äußere meine Meinung zu einem Thema, meistens zu Produkten oder Dienstleistungen, und da ist es nur recht, auch zu sagen, wer ich überhaupt bin.

Der Yolante Blog heißt deshalb so, weil ich auf einer Plattform im Internet gerne einen Usernamen haben wollte, der zwar nach einem echten Namen klingt, mich aber dennoch entkoppelt, quasi zwei Menschen aus mir macht: die echte Kerstin, die ein reales Leben führt – und eben Yolante, die Internetkerstin, die stilistisch aufbereitete Texte ins Netz stellt, die überdenkt und überarbeitet, was sie da schreibt und eben nicht umgangssprachlich alles rauslässt, was gerade beim Atmen so raus will.

Und da ich lange als Yolante im Internet unterwegs war, wollte ich das gerne beibehalten. Einmal traf ich auf andere User im realen Leben und bin im Gespräch als Yolante gleich erkannt worden. „Ah, die mit dem blauen Hut“, hat derjenige gesagt. Und da dachte ich mir: ok, dein Profilbild und der Name haben einen gewissen Wiedererkennungswert. Das behältst Du bei. Gesagt, getan, und so blieb ich bei meinem damaligen Usernamen, der inzwischen ein offenes Pseudonym geworden ist.

Ist das nun ehrlich genug? Das weiß ich selbst manchmal nicht genau. Vielleicht ist das eine Frage, die sich jeder Leser selbst beantworten muss.

 

Als Blogger neu erfinden

Das Schöne am Blog ist, dass ich mich tatsächlich neu erfinden kann. Ich kann dort Themen behandeln, die ich im realen Leben niemals ansprechen würde, entweder, weil mir die richtigen Gesprächspartner fehlen oder ich Angst habe, etwas Falsches zu sagen, weil ich Angst vor Kritik habe oder gar keine Reaktion mehr fürchte als eine Schlechte.

Ich schreibe einfach auf, was ich denke, und dann kann es jeder lesen, der es wissen will. Ein Jeder kann sich mit dem Geschriebenen identifizieren oder sich abgrenzen, ohne, dass ich es unbedingt wissen muss.

Insofern bin ich als Bloggerin ein anderer Mensch als im Real Life. Da traue ich mich auch mehr, erlebe mich selbst bewusster und erlebe eine andere Art von Kontakt als zuhause.

Außerdem habe ich ja auch die Möglichkeit, mich selbst anders darzustellen, als ich eigentlich bin. Aber selbst wenn ich mich im Netz anders gebe als in Wirklichkeit, muss eine Ehrlichkeit gegeben sein, ohne die ein Blog nicht gut läuft. Widersprüche sind menschlich, ich kann heute eine andere Meinung vertreten als vor Wochen noch. Das meine ich nicht. Ich meine, man sollte wenigstens so ehrlich sein, die einmal aufgebaute Maske nicht zu verändern. Und das ist das Schwierigste, wenn jemand einen unehrlichen Blog führt. Ich könnte das nicht: Jemand anderer sein. Das würden meine Leser zwischen den Zeilen spüren und nicht mehr kommen.  

Damit lasse ich es gut sein. Vielleicht habt ihr ja eine ganze andere Sicht auf die Dinge und beteiligt euch ebenfalls mit einem Beitrag. 
 

Liebe Grüße
Kerstin  

Alias Yolante – die mit dem blauen Hut

Montag, 8. Februar 2016

Sauberes Gemüse


mit der 2 in 1 Gemüsebürste von Tchibo
Yolante hat's ausprobiert


Da ich so gerne bei Tchibo stöbere, landet auch öfter mal was Neues in meiner Küche. Diesmal habe ich die 2-in-1-Gemüsebürste entdeckt. Ich habe 6,95€ bezahlt und die Anschaffung lohnt sich.



Die hat genau die richtige Größe, um sie gut festzuhalten, verfügt über Borsten, die den Dreck wegschrubben, aber das Gemüse nicht beschädigen.


Besonders gut lassen sich damit Kartoffeln von Erde befreien. Das hat mich sogar angeregt, einmal Bio-Kartoffeln direkt vom Bauern zu kaufen, eben solche, die nicht fertig abgebürstet im Regal landen.

Die Erde wird einfach weggewischt. Dennoch bleiben die Borsten sauber oder lassen sich gut von Dreckresten befreien. So sieht die Bürste auch nach dem Säubern von Wurzelgemüse noch schön aus.

Jetzt bürste ich auch Karotten statt sie zu schälen, denn in der Schale sitzen wichtige Vitamine, die mir sonst durch die Lappen gehen.

Der besondere Clou ist das 2-in-1 System. Es steckt nämlich ganz unscheinbar eine zweite kleine Büste im Kopf der ersten. Diese besteht aus grünem Silikon und eignet sich hervorragend zum Reinigen von Tomaten, Erdbeeren oder Pilzen. Auch die kleine Schwester liegt gut in der Hand und erfüllt ihren Zweck.


 Fazit

Ihr seht, ich bin begeistert. Die 2-in-1-Gemüsebürste von Tchibo ist praktisch, handlich und sieht schön aus. Das Gemüse wird sauber, aber die Schale wird geschont. Für empfindliche Gemüse- und Obstsorten oder Pilze leistet die Mini-Bürste ideale Dienste. Das System gefällt mir, die grüne Farbe passt gut in meine Küche und die Qualität ist ebenfalls sehr gut. Da reißen keine Borsten raus, es verbiegt sich auch kaum mal eine und der Dreck lässt sich leicht entfernen. Bei Bedarf stecke ich sie mit in die Spülmaschine.

















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Samstag, 6. Februar 2016

Tempo Cosmetic 3

Yolante testet



 


Dank Rossmann Produkttester darf ich die neuen Kosmetik-Tücher von Tempo testen.

Ich habe einen Gutschein bekommen und prompt eingelöst.

Normalerweise kosten die Tücher bei Rossmann 1,25€.

Dafür bekommt man 60 Tücher in der Würfelbox, 3-lagig, weich und saugstark, mit Vitamin E und Lotion.

 

Zunächst gefällt mir die Box gut. Die hellen und rosa Flächen bilden eine verschlungene Farbmischung, die wie helle und dunkle Blüten ineinander übergehen. Sie ist schlicht gehalten und ist dennoch ein Hingucker.
 
 

Der Pappdeckel der Packung ist vorperforiert und lässt sich leicht ablösen. Ebenso komme ich problemlos an das erste Tuch. Jedes weitere Tuch zieht sich automatisch mit der Entnahme des vorherigen bequem heraus und steht zur Entnahme bereit. Das System funktioniert, auch wenn die Kiste schon etwas leerer ist.

Allerdings kommen die Tücher nicht ganz leicht heraus. Wenn ich mit nur einer Hand an dem Tuch ziehe, dann hebt sich die ganze Box mit vom Boden. Ich muss die Kiste mit der anderen Hand festhalten. Zur Entnahme eines Tuches mit trockenen Fingern ist das kein Problem. Wenn ich aber an beiden Händen Reinigungsmilch habe, dann muss ich den Handrücken bemühen oder zunächst die Hände waschen.

Unabhängig von der Entnahme, machen die Tücher einen weichen Eindruck. Sie haben die Größe eines Tempo Taschentuches und weisen die gleiche Struktur aus. Da erkennt man gleich die Marke.

Sie fusseln nicht und bleiben zusammen. Aber die Lagen lösen sich leichter als beim Taschentuch. Wenig Druck und Reibung genügen bereits, und die Lagen klaffen auseinander.

Dennoch sind sie erstaunlich saugstark und reißfest. Selbst mit Wasser getränkt, lösen sie sich nicht auf oder reißen. Sie sind fast so stabil wie feuchtes Toilettenpapier. Das merke ich auch beim Naseputzen. Die halten auch mal kräftiges Schnäuzen aus.

Den eigentlichen Verwendungszweck finden sie bei mir aber zur Gesichtsreinigung. Ich verwende Reinigungsmilch und nehme sie anschließend mit den Tempo Cosmetic 3 Tüchern wieder ab. Dafür sind sie ja auch gemacht. Und hier leisten sie gute Dienste. Allerdings nur solange sie auch Flüssigkeit oder Creme aufsaugen. Wenn ich das Tuch über das Gesicht lege, ohne dass sich dort noch Cremereste befinden, dann lösen sich die Lagen und es fühlt sich unangenehm an. Es ist also besser, wenn das einzelne Tuch leicht feucht ist.

 

Fazit


Die neuen Tempo Cosmetic 3 Kosmetik-Tücher sind weich, saugstark und reißfest. Das Abschminken wird zum Kinderspiel und die Haut wird nicht gereizt. Außerdem sieht die Packung schön aus und die Entnahme klappt wunderbar. Jedes Tuch kommt einzeln heraus, ohne dass noch unfreiwillig zwei oder drei folgen. Sie können auch mal zum Naseputzen genommen werden. Ich mag sie jedenfalls und komme mit den 60 Stück sicher eine Weile aus. Pro Gesichtsreinigung mit Reinigungsmilch reichen meist zwei Tücher, also reicht mir die Packung mindestens 25 Tage.  
 
 

Übrigens sieht die Box echt schlicht und unauffällig aus. Dass sie von Tempo stammt, das erkenne ich nur auf den zweiten Blick.




 

Freitag, 5. Februar 2016

Mehrwert für Leser: die interne Blogsuche


Im Rahmen des Webmasterfriday beschäftige ich mich heute mit der Frage nach der Blog-Suche.
 

Das Thema wurde gerade erst für mich relevant, weil ich einige Beiträge meines eigenen Blogs selbst fast nicht mehr gefunden hätte. Der Yolante-Blog ist inzwischen gewachsen und anhand der Blogüberschriften in der Übersicht finde ich nicht immer auf Anhieb den passenden Artikel. Wenn ich auf die Schnelle wissen will, ob ich ein Thema bereits behandelt habe, dann komme ich mit der Suche schneller zurecht. Und es ist leichter, den eigenen Blog zu durchsuchen, als die Google-Suche zu bemühen.

 

Jeder Blog sollte ein Suchfeld anbieten


Die Suche soll in erster Linie einen Mehrwert für meine Leser bieten. Der Yolante Blog zeigt zwar die beliebtesten Beiträge separat, und durch die angezeigten Kategorien findet man sich zumindest grob zurecht, aber vor allem ältere Beiträge oder solche, die ich in keine Kategorie geordnet habe, bleiben oft im Verborgenen.

Wer schon einmal einen meiner Artikel gelesen hat, findet ihn anhand eines Schlagwortes leichter wieder, wenn er die Möglichkeit hat, den Suchbegriff einfach in dem vorgesehenen Feld einzutragen.

Ich finde jeder Blog sollte eine Suchfunktion anbieten. Wenn ich einen guten Artikel auf einem Blog finde, dann suche ich auch gerne weitere Beiträge auf der gleichen Seite. Ein Suchfeld erleichtert das.

 

Positionierung


Wichtig ist die richtige Position des Suchfeldes. Nur wenn sofort ersichtlich ist, ob es ein Suchfeld gibt, wird dieses auch angenommen und genutzt. Niemand wird eine Suche starten, wenn das Suchfeld irgendwo versteckt ist. Die Suche nach dem Suchfeld ist nicht kundenfreundlich.

Mein Suchfeld liegt ganz oben links, leicht zu finden und sofort ersichtlich. So weiß jeder, der zum ersten Mal kommt, dass der Yolante Blog durchsucht werden darf und soll.

Außerdem finde ich bei der Positionierung des Feldes, dass es nicht unter dem Newsletterfeld oder in der Nähe des Abo-Feldes liegt. Das wäre verwirrend.

 

Auswertung


Da mein Blog noch nicht so lange besteht und die Besucherzahler nicht gerade schwindelnde Höhen erreichen, weiß ich nicht so genau, wer das nutzt und ob das überhaupt angenommen wird. Zugegeben: ich habe noch nicht einmal eine Ahnung, was ich tun muss, um eine solche Analyse vorzunehmen. Brauche ich dazu eine spezielle Software? Das wäre ein Thema, mit dem ich mich erst beschäftigen müsste. Vielleicht werde ich ja dazu noch in den anderen Webmasterfriday-Beiträgen fündig.

Was für die Auswertung der Suche spricht, sind die Interessen meiner Leser. Wenn ich weiß, was gesucht wird, kann ich auch entsprechend reagieren und ein gefragtes Thema aufgreifen.

Falls Ihr eine Anregung habt, könnt ihr mir die Auswertung aber auch ersparen und einfach einen Kommentar hinterlassen.
 

 

Freitagsfüller #355


 

Auf dem schönen Blog Scrap Impulse stellt Barbara jeden Freitag neue Fragen. Danke für die Mühe!
 

1.    Am Rosenmontag   bleibe ich daheim, weil ich kein Faschingstyp bin.


2.    Die Tatsache, dass meine Kinder ebenfalls nicht Fasching feiern wollen, fand ich sehr interessant. Das sind wohl die Gene: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.


3.    Ich verstehe nicht, was genau den Reiz ausmacht, beim Faschingszug zunächst tütenweise Krimskrams und Süßigkeiten zu sammeln, und sie Tage später wegzuschmeißen.


4.    Ein gemütlicher Zopfpulli ist das letzte Kleidungsstück, was ich gekauft habe, den mag ich am liebsten gar nicht ausziehen, so bequem ist der. Und er gehört nicht in die Kategorie Faschingskostüm.


5.    Der Vorteil von Faschingsmuffeln liegt auf der Hand: kein Rumstehen in Kälte und Regen, keine Gefahr, von Schokoladenwurfgeschossen aus der Luft getroffen zu werden, kein Vollrausch – kein Kater. 


6.    Ich freu mich auf den Frühling, weil es dann endlich wieder warm und hell wird. Die dunkle Jahreszeit schlägt mir immer so aufs Gemüt, da hilft auch alles Lachen und Gaukeln an Karneval nichts.


7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine ruhige Atmosphäre zuhause, einen Film, der nichts mit "tufftää" zu tun hat, und auf das schöne Gefühl, morgen ausschlafen zu dürfen, morgen habe ich  einen Lauf von mindestens 2 Stunden zusammen mit meinem Mann geplant und Sonntag möchte ich in die Sauna gehen!

 


Neugierig geworden bin ich auf die Aktion durch Sandra von http://onlinetagebuchvonsandra.blogspot.de/ Danke für die Anregung!
 
Liebe Grüße
Kerstin
alias Yolante
 
 

Donnerstag, 4. Februar 2016

Schmerzfrei glatt


Yolante testet

 

G.T. Easy Soft

 

Körperbehaarung kann lästig sein, vor allem, weil das Entfernen teilweise schmerzhaft oder sehr aufwändig ist. Entweder benötige ich Wasser und Schaum, oder ich muss eine Einwirkzeit abwarten, andere Methoden sind schmerzhaft. Enthaarung mit IPL-Geräten ist zwar schmerzfrei, aber teuer. Die Nassrasur ist zwar günstig, muss aber oft wiederholt werden. Waxing schmerzt, und so weiter.
 

Vor allem im Gesicht suche ich noch die richtige Methode. Epilation ist zwar möglich, aber doch recht schmerzhaft. Auch das Augenbrauen zupfen ist schmerzhaft und nicht wirklich angenehm.
 

Jetzt darf ich Easy Soft ausprobieren. Das sind Enthaarungspads, die wie ein Peelinghandschuh angewendet werden und eine schmerzfreie wie unkomplizierte Enthaarung versprechen.
 
 

Das Set wurde mir kostenlos für einen Produkttest zur Verfügung gestellt. Meine Meinung dazu ist natürlich unabhängig.
 
 

 

G.T. EasySoft Premium - Enthaarungspads

für eine sanfte Haarentfernung

 

Das Set kostet normalerweise 23,80€ und enthält folgende Teile:

1 großen Enthaarungshandschuh
1 kleinen Enthaarungshandschuh
5 Ersatzpads, groß
5 Ersatzpads, klein
1 Duftsäckchen zur Aufbewahrung
 

Zum ersten Mal wurde ich auf solche Pads auf einer Marathonmesse aufmerksam. Das ist schon einige Zeit her und ich habe mich gefragt, ob das wohl funktioniert. Damals bin ich eher achtlos an den Pads vorbeigegangen. Aber inzwischen bin ich echt neugierig, ob diese Methode funktioniert und vor allem, wie dauerhaft das Ergebnis ist.

 

Verpackung


Positiv aufgefallen ist mir als erstes die Verpackung. Die lila und rosa Kreise wirken ansprechend und weiblich, ebenfalls die weiße, weibliche Silhouette.

Die Pads befinden sich in einer einfachen Pappverpackung, die allerdings so dezent und ansprechend gestaltet ist, dass sie sehr luxuriös wirkt.

Der Deckel ist mit einem glänzenden, weißen Baumwollband versehen und zu einer Schleife zugeschnürt, die sich leicht öffnen lässt.

Der Deckel wird nach oben geklappt und zum Vorschein kommt ein weißer Glanzstoff, in den die zwei Handschuhe eingebettet sind. Das sieht so einladend aus, dass ich gleich loslegen will.
 
 

 

Wie wird Easy Soft angewendet?

Doch bevor ich einfach loslege, lese ich mir zunächst die Gebrauchsanweisung durch. Die hat etwa die Größe eines kleinen Origamipapiers, ist also quadratisch und dünn.

Die Schrift ist so klein, dass ich sie nur schwer lesen kann. Beim Autofahren ist es besonders schwer, die Anleitung zu verstehen, weil ich durch das Gewackel immer wieder in der Zeile verrutsche.

Aber letztendlich bin ich doch noch dahinter gekommen, wie die Easy Soft Pads richtig angewendet werden.

1.    Nur auf trockener Haut anwenden, die frei von Ölen, Cremes, etc. ist

2.    Mit schnellen, kleinen, kreisförmigen Bewegungen über die zu behandelnden Stellen fahren

3.    Ganz leichter Druck genügt

4.    Bewegungen je 4-6 mal wiederholen, erst im Uhrzeigersinn, dann gegen den Uhrzeigersinn

 

 
Bitte nicht auf Wunden oder gereizter Haut anwenden.

Die Pads enthalten Mikrokristalle, die kleine Haare mit der Wurzel entfernen, und größere Haare an der Oberfläche abdrehen. Außerdem wird die Haut sanft gepeelt. Somit kann der Handschuh auch als Peelingmittel zum Einsatz kommen.

 

Meine Erfahrungen

Aufgeregt wie ich bin, fange ich gleich im Gesicht an. Mein Oberlippenbart ist zwar nicht deutlich sichtbar, aber ihr wisst ja: Schönheit fängt im Kopf an. Und da ich eben die kleinen Härchen sehe, fühle ich mich als Frau damit nicht immer wohl.

Epilieren mit dem Braun Gesichtsepilierer tut weh, da meine Haut an der Oberlippe echt empfindlich ist. Das lasse ich lieber. Auch rasieren will ich mich dort nicht, weil ich keine Lust auf Stoppeln habe. Es kommt nur zupfen infrage, oder eben jetzt die neue Methode.

Ich nutze den kleinen Handschuh und fange gleich mit den kreisenden Bewegungen an. Da merke ich nichts außer etwas raues. Das fühlt sich wie ein Peelinghandschuh an, der die Gesichtshaut anregt, mehr nicht.

Es tut nicht weh und die Haut wird nicht übermäßig gereizt. Allerdings ist es auch nicht weich. Aber das hatte ich auch nicht erwartet. Nach den ersten 8 Kreisen tut sich noch nicht viel. Die Haar sind nach wie vor da. Ich drehe noch ein paar Runden, aber am Ende sind tatsächlich alle Härchen weg. Die Behandlung hat letztendlich um die 8 Minuten gedauert. Ich habe nicht aufgedrückt und leichte Bewegungen ausgeführt, genau wie angegeben. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.
 
Vorher:




Nachher

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nur wer in Zeitnot beginnt, der wird wohl unzufrieden sein. Ich habe länger gebraucht als ich erwartet hatte. Wenn man das einplant, kann das Peeling mit gleichzeitiger Epilation aber zum Wellnesserlebnis werden. Und die Haare scheinen wirklich mit der Wurzel entfernt zu werden. Sie wachsen dünner nach, es entstehen keine Stoppeln und die Dichte verringert sich auch.

Super, Leute. Das hätte ich nicht gedacht.  

Als nächstes sind die Beine dran. Ich dusche zunächst, damit die Haut wirklich trocken und frei von Cremes und anderen Rückständen ist.

Dann fange ich einfach an, meine Beine zu peelen wie mit einem Peelinghandschuh. Es fühlt sich auch in etwa so an. Es kratzt ein wenig, tut aber nicht weh. Die Härchen fallen aber nicht bei den ersten Bewegungen ab, es dauert eine Weile. An der Haut sehe ich, dass sich etwas tut. Sie wird hell bis weiß und schuppig an der Oberfläche. Nur an den Stellen, an denen die Haut so aufgeraut aussieht, verschwinden auch nach und nach die Haare. Aber auf der großen Beinfläche dauert es schon eine Weile, bis alle Haare abfallen. Und das, obwohl bei mir nur wenige Haare wachsen. Großflächig viele Haare zu entfernen, dürfte schwierig werden. Ich kann es nur an den Armen ausprobieren. Dort wächst meine Körperbehaarung nicht so stark, ich habe mich noch nie rasiert oder epiliert. Die Härchen sind kurz und nahezu unsichtbar. Dennoch  sind es viele an der Zahl. Die Anwendung dürfte sich also lohnen.
 

Und siehe da, die Härchen verschwinden. Schmerzen? Keine. Außer einem leichten Hitzegefühl merke ich nichts.

Jetzt bin ich echt baff. Epilation tut richtig weh. Und dieser Handschuh zaubert die Härchen einfach weg. Meine Haut fühlt sich gepflegt und glatt an.  

Das kann ich noch gar nicht richtig glauben. Ich lasse die Wirkung ein paar Tage reifen. Nicht, dass dann mehr Haare wachsen als zuvor, oder sich Stoppeln bilden.

Aber nein. Das Ergebnis bleibt weich und glatt. Den nutze ich jetzt öfter.

 

Grenzen der Anwendung

Dicke Haare bleiben, wo sie sind. Augenbrauen kann man damit nicht formen oder zupfen. Auch die Achselhöhlen mit ihren schwer zugänglichen Rundungen und Höhlen, sind nicht so leicht zu erreichen. Das Handteil ist zwar biegsam, erreicht aber dennoch nicht alle Stellen gleichermaßen. Und durch das Hochhalten, werden die Arme mit der Zeit schwer. Da ich in den Achselhöhlen meine Härchen mit der IPL-Technologie entfernt habe, wirkt der Handschuh dennoch gut als Ergänzung.

 

Verträglichkeit

Die Anwendung der Pads ist genauso verträglich wie die Verwendung einer Peelingbürste. Die Haut wird angeregt, die oberen Schuppen lösen sich und nach einer Weile sieht man eine leichte Rötung, die auf eine gute Durchblutung der Haut hinweist, aber keine Reizungen verursacht. Es juckt nichts, es entzündet sich nichts, es blutet nicht.

Nur im Gesicht, über der Lippe, war die Haut noch ein paar Stunden nach dem Peeling leicht gereizt. Es hat sich angefühlt, als sei meine Lippe leicht geschwollen. Aber deutlich sichtbare oder spürbare Nachwirkungen hatte die Anwendung nicht.

 

Ergiebigkeit

Die Wirkung lässt irgendwann nach. Nach einigen Anwendungen fühlt sich das Gleiten über die Haut nicht mehr so rau an, sondern eher weich. Die Haarentfernung dauert dann auch länger oder tritt gar nicht mehr ein. Spätestens dann sollte das Pad getauscht werden. Insgesamt befinden sich je 5 große und kleine Pads in der Set-Packung. Damit kommt man eine Weile aus. Ich würde fast sagen, das reicht einen Sommer lang. Da die Haare feiner und lichter nachwachsen, reicht eine großflächige Anwendung alle 14 Tage. Mit der Zeit steht die Peelingwirkung im Vordergrund.

Als Ergänzung zur Epilation kann ein einzelnes Pad noch länger verwendet werden.

Insgesamt schätze ich die Reichweite eines Sets um die 4-5 Monate ein. Das sollte einen Sommer lang reichen. Die Handschuhe sind klein und handlich, ihr könntet sie mit ins Freibad nehmen, und während dem Sonnenbad eure Arme und Beine peelen, bevor ihr sie mit Sonnenmilch pflegt. Dann habt ihr mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ich jedenfalls komme mit dem Set recht weit. Die Anschaffung lohnt sich und es ist keine Mogelpackung.

 

Was es sonst noch zu sagen gibt

Eigentlich ist die schöne Verpackung viel zu schade, um sie wegzuschmeißen. Die Handschuhe sind so liebevoll darin eingebettet, dass ich sie lieber nur ansehen möchte, als sie zu benutzen.

Aber dann nehme ich das Organza-Säckchen zur Hand, das durchsichtig schimmert und liebevoll mit silbernen Herzchen bedruckt ist. Das Säckchen duftet und lädt ein, die Handschuhe darin für unterwegs aufzubewahren. Also nehme ich sie raus und verwahre beide Teile in dem Säckchen, das mit silbernem Band verschlossen wird.
 

 

Auch das Austauschen der Pads geht kinderleicht von der Hand. Obwohl die Klebefläche gut auf der Kunststoffoberfläche haftet, lässt sich das Pad sanft und am Stück abziehen, ohne das Kleberückstände wie beim Entfernen von Etiketten entstehen. Darüber kann ohne Säubern einfach das neue Pad geklebt werden – fertig. Weiter geht’s.
 
 

 

Fazit

G.T. Easy Soft Enthaarungspads versprechen nicht nur sanfte Haarentfernung, sie schaffen das auch, und zwar ganz ohne Schmerz. Probiert es aus.

Ich hätte nicht geglaubt, dass die Methode funktioniert, und musste mich eines Besseren belehren lassen.

Nur bei großflächig und dicht wachsenden Haaren kommen die Pads an ihre Grenzen. Dicke Haare lassen sich nicht so einfach entfernen, hier muss man eine zweite Methode anwenden und die Pads danach nur als Ergänzung einsetzen. Auch an unzugänglichen Stellen wie in den Achselhöhlen, kommen die Pads an ihre Grenzen.
 
 

Insgesamt sind sie gold wert. Und das in jeder Hinsicht. Für knapp 24€ erhält man je 5 Pads, große und kleine, mit denen man etwa 4 Monate auskommt. Der Sommer ist in jedem Fall gerettet. Die Ergiebigkeit ist hoch, besser als bei Rasierklingen, von denen die guten auch mindestens 20 Euro für 4 Monate kosten. Nur, die Pads haben den Vorteil, dass weder Wasser noch Schaum, weder Strom noch umständliches Reinigen vonnöten sind. Die Anwendung ist einfach nur kinderleicht und sanft.

Schmerzfrei glatt, easy soft, das wirkt. Und selbst wer schon glatte Haut hat, wem wenig Haare nachwachsen oder wer gar keine Probleme damit hat, selbst der kommt noch auf seine Kosten. Denn die Peelingwirkung des Handschuhs ist auch nicht ohne. Es wird sanfter gepeelt als mit einem dieser Kratzhandschuhe oder gar einer Bürste, und dennoch wird die Haut weich und fühlt sich gut an. Es ist echte Wellness. Und ich bin froh, dass ich die testen durfte.

 

 

Montag, 1. Februar 2016

Pflegen und helfen mit Lush


mit dem Lush Charity Pot
 
Immer wieder neu freue ich mich, wenn ich mit dem Kauf bestimmter Produkte auch etwas Gutes tun kann. Da sehe ich wie Firmen und Konzerne Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und wohltätige Zwecke unterstützen. Ich als Verbraucher kann mich anschließen und mit dem Kauf ebenfalls unterstützen. So wird auf kleine Organisationen und Gruppen hingewiesen, die sonst weniger Aufmerksamkeit erhalten. Mein neuester Zweckkauf in diesem Bereich stammt von Lush.




 

Lush Charity Pot


Ab 2€
10ml 2€
100ml 11,90€
230ml 19,95€
Hand- und Körpercreme
 
vegan, nachhaltig und cool 

 

Diese Hand- und Bodycreme mit ihrem blumigen Duft ist nicht nur Pflege für die Haut, sondern hat auch eine wohltätige Absicht. Denn der gesamte Verkaufserlös geht an gute Zwecke. Jeder gewonnene Cent wird gespendet und kommt so Menschen, Tieren und der Umwelt zugute.

Mit jeder Handcreme werden dadurch Projekte unterstützt, die häufig übersehen werden.
 
 

Das finde ich gut, denn so kann ich auf unkomplizierte Weise etwas Gutes tun. Damit ich nicht irgendein unbekanntes Projekt unterstütze, finde ich auf dem Deckel einen Aufkleber mit der jeweiligen Empfängerorganisation. Dort klebt ein Sticker mit einem aussagekräftigen Bild, einer Internetadresse und einem Hinweis, wofür sich die Initiative stark macht.

Lush nennt das „Nächstenliebe in kleinen Dosen“

Und das stimmt wortwörtlich wie im übertragenen Sinn. Ich jedenfalls habe mir 100ml gekauft. 

Die Creme hilft nicht nur der Organisation, sondern vor allem meiner Haut.

 

Was kann die Creme?


In erster Linie sorgt die Körpercreme für eine weiche Haut. Die Konsistenz ist etwas zäh, die Creme tropft aber dafür nicht und lässt sich trotzdem gut auf der Haut verteilen. Großflächiges Eincremen wie an Oberschenkeln oder Rücken ist kein Problem. Das Eincremen der Arme und Hände sowieso nicht.

Die Haut wirkt schön weich und glatt. Außerdem zieht sie recht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Obwohl ich das vermutet hätte, denn die Formel ist reichhaltig und erinnert mich fast an eine Körperbutter.
 

Als Handcreme ist sie mir dann aber doch zu fettig. Ich wische nach der Anwendung zumindest die Handinnenflächen wieder mit einem Tuch leicht ab. Am liebsten nutze ich die Charity Creme für eine Hand- oder Fußmaske, die, über Nacht angewendet, babyweiche Haut macht.

 

Probiert das aus, wenn ihr an den Fersen mit Hornhaut zu kämpfen habt:

Eine walnussgroße Menge aus dem Charity Pot auf den Füßen verteilen, kurz einwirken lassen und dann Wollsocken darüber und ins Bett legen. Am nächsten Morgen sind Eure Füße seidenweich.

 

Duft


Es duftet sanft und nicht übertrieben nach Blüten. Es entsteht eine warme Atmosphäre, die gut zum Abend passt. Er dringt nicht so tief in die Nase ein, sondern hält sich dezent im Hintergrund. Dennoch nehme ich den Duft deutlich wahr. Mir gefällt er. Das schnuppern am Töpfchen und während des Eincremens ist eine Wohltat. Der Duft passt zu einem Lavendelbad und Tee mit Vanillearoma. Mir ist jedenfalls warm zumute. Das lassen sich ungemütliche Wintertage gleich besser ertragen.

 

Verträglichkeit


Die Creme bewirkt wunderbar weiche Haut. Einfach nur so, ganz ohne Nebenwirkungen. Ich vertrage sie bestens, egal ob auf gesunder Haut oder auf Stellen, die von der trockenen Heizungsluft etwas empfindlicher sind.

 

Fazit - Der Charity Pot ist in jeder Hinsicht eine gute Sache


Die Creme duftet warm und blumig, wirkt aber nicht aufdringlich. Sie lässt sich gut aus der Dose entnehmen und auf der Haut verteilen, auch großflächig. Ich muss nicht zu sehr massieren, um meinen Körper überall einzucremen. Und obwohl sie recht fettig wirkt, zieht sie doch erstaunlich schnell ein und hinterlässt keinen Film. Nur auf den Händen könnte sie etwas fester sein. Die Handinnenflächen schwitzen schnell, wenn ich eine zu große Menge verteilt habe. Aber da hilft eine geringere Menge. Mit wenig werden die Hände schön zart.

Außerdem kann ich soziale Projekte unterstützen, denn jeder Cent des Verkaufserlöses geht an wohltätige Zwecke. Wohin genau, das erfahrt ihr auf dem Deckel. Wer noch mehr darüber wissen will, kann sich gerne hier informieren. Für die ganz engagierten unter Euch ist es sogar möglich, eigene Projekte zur Unterstützung vorzuschlagen. Falls ihr also mal für ein Projekt auf der Suche nach Sponsoren seid, hilft Euch das Bewerbungsformular vielleicht weiter. Viel Glück.  

Ich jedenfalls habe gerade den ersten Charity Pot geleert und schon den nächsten bestellt.
 
 
von Yolante
 
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