Donnerstag, 14. April 2016

Beets BLU Pager Tag im Test

Hallo Ihr Lieben,


Schlüssel verloren? Handtasche liegen lassen? Angst vor Diebstahl? Für alle Vergesslichen habe ich eine gute Erinnerungsstütze. Von Beets BLU darf ich den PagerTag kostenlos testen. Das ist ein kleiner Schlüsselfinder, der als Anhänger am Schlüsselbund gute Dienste leisten kann.


Beets BLU PagerTag

 

 


Schwarz
Kompatibel mit iPhone 5, 4s, iPad3 und moderner
Kompatibel mit Android 5.0
Inklusive 3V Knopfbatterie
29,00€ 

Der Schlüsselfinder verfügt über einen roten LED Knopf sowie über einen Alarmlautsprecher. Beides springt an, sobald sich das Gerät mehr als 10m vom iPhone oder anderen Geräten entfernt, auf denen die App läuft.
Die Anleitung hilft, die ersten Schritte unkompliziert zu bewältigen. Außerdem begrüße ich es sehr, dass eine Knopfzelle beigefügt ist, die ohne Werkzeug eingesetzt werden kann.






Erste Schritte


Zunächst wird die PagerTag App benötigt, die es kostenlos im AppStore bzw. bei GoolgePlay zum Download gibt.

Die Installation der App ist schnell erledigt. Danach werden die Geräte gekoppelt. Dazu muss Bluetooth eingeschaltet sein und bleiben. Es ist nicht weiter kompliziert, die Geräte zu paaren. Und schon ist das Wichtigste geschafft.


Die Einstellungen in der App bzw. die Handy-Einstellungen sollten so gewählt sein, dass Hinweise als Töne und Banner erlaubt werden. Auch die Standortfreigabe muss erteilt werden, damit später das zu findende Objekt wiedergefunden werden kann.


Meine Erfahrungen


Bis ich alles richtig eingestellt hatte, ist eine Weile vergangen. Die App ist nicht unbedingt selbsterklärend, bietet aber über eine Hilfe-Funktion wichtige Anleitungen. Ich kann auch die Kopplung prüfen, indem ich einen Alarm an den PagerTag sende. Er piept dann auffällig. Wenn ich ihn gefunden habe, lässt sich der Ton über die App wieder ausschalten.

Soweit gut. Was passiert aber nun, wenn ich tatsächlich meinen Schlüssel verliere, zum Beispiel, weil er mir beim Joggen aus der Tasche fällt?

Sobald das Handy den Kontakt zu dem kleinen Gerät verliert, fängt der PagerTag an zu piepen, ebenso wird auf meinem iPhone ein Signal gesendet.

Wenn ich draußen den Schlüssel oder was auch immer verliere, dann höre ich den Ton relativ deutlich. Verlasse ich aber einen Raum, dann ist das Signal kaum wahrnehmbar. Wenn ich mir nun vorstelle, dass ich ihn in meiner Sporttasche aufbewahre, höre ich das Signal nur sehr leise. Bei zehn Metern Entfernung ist das zu unauffällig, um den Verlust zu bemerken. Auch auf dem Handy ertönt kein Warnsignal, nur eine Mitteilung erscheint, die noch nicht einmal per Vibrationsalarm unterstützt wird. Das nützt relativ wenig. Zwar habe ich verschiedene Einstellungen ausprobiert und den Schlüsselfinder mit der AppleWatch gekoppelt, aber einen deutlichen Alarmton vernehme ich nur, wenn ich nach dem Signal die App öffne. Die AppleWatch gibt zwar bis zu zehn mal Vibrationsalarm, aber dieser unterscheidet sich nicht von dem einer WhatsApp-Nachricht, so dass ich ihn durchaus nicht sofort wahrnehme. Bis ich dann wieder zum Handy greife und die Nachrichten kontrolliere, kann es schon zu spät sein.

Um einen Diebstahl zu verhindern, ist das Gerät daher weniger geeignet. Vielleicht geht dem Dieb irgendwann das Piepen auf den Geist und er trennt sich von der Tasche, aber bis dahin dürften meine Wertsachen trotzdem längst weg sein, auch wenn ich die Tasche wiederfinde.

Wirklich sinnvolle Dienste leistet das Teil bei verlorengegangenen Sachen. Denn über die App wird der letzte Standort gespeichert, an dem PagerTag und Handy zum letzten Mal Kontakt hatten. Damit kann ich zumindest herausfinden, wo ich meinen Schlüssel verloren habe. Anhand eines Punktes und der Umkreissuche, bin ich gut in der Lage, den Bereich, in dem ich etwas verloren oder vergessen habe, einzugrenzen. Vergesse ich also den Schlüssel in der Umkleide des Schwimmbads, kann ich ihn bestimmt in den Fundsachen wieder abholen.


Mein besonderes Anwendungsgebiet


Wer kennt das? Ihr habt keinen festen Parkplatz für euer Auto und wohnt in einer Gegend, in der Parkplätze rar sind. Somit stellt ihr euer Auto heute in einer Lücke ab, wisst aber in drei Tagen nicht mehr genau, in welcher Straße ihr das letzte Mal geparkt habt. Für diesen speziellen Fall lasse ich den PagerTag im Auto liegen. Beim Verlassen des Fahrzeugs starte ich die App und warte bis ich außer Reichweite bin. Damit habe ich den letzten Standort des PagerTags und somit des Autos gespeichert und erspare mir die Suche. Super. Damit nicht die ganze Zeit der Alarm am Gerät piept, schalte ich ihn über die App aus. Fertig.

 

Fazit

#BeetsBLU Pager Tag


Der PagerTag ist klein, extrem leicht und passt am besten an einen Schlüsselring oder den Griff eines Reißverschluss‘. Bei Verlust ertönt ein Signal am Gerät, das zumindest in leiser Umgebung oder draußen beim Joggen gut zu hören ist. Fällt mir das Fallen des Schlüssels aus der Tasche nicht unbedingt auf, so erinnert mich der Warnton deutlich, dass ich ihn verloren habe.

Hervorzuheben ist die Standortangabe. Bei verlorengegangenen Sachen ist es extrem vorteilhaft, zu wissen, wo genau ich meine Wertsachen, Schlüssel, etc. verloren habe. Das erleichtert die Suche und ist vor allem für Menschen zu empfehlen, die ihre Schlüssel immer irgendwo vergessen. Habe ich den Schlüsselbund bei Freunden liegen lassen, weiß ich sofort, wo ich hin muss. Habe ich den PagerTag im Auto vergessen, finde ich ihn auch schnell wieder. Er bietet hier echte Vorteile. 


Habe ich den Schlüssel in der Wohnung verlegt, hilft mir ein Signalton, den ich über die App aktivieren kann, den Bund wiederzufinden. Extrem praktisch, wenn sich mehrere Personen einen Schlüsselbund teilen und ihn mal wieder einer in seiner Jackentasche vergessen hat.

Die Batterieleistung ist auch annehmbar. Da ich den Schlüsselfinder nur mit der App starte, wenn ich weiß, was ich vorhabe, hält sich der Stromverbrauch am Gerät und durch die Bluetooth-Aktivierung am Handy in Grenzen.

Insgesamt eine nette Spielerei, die aufgrund geringer Abmessungen und geringem Gewicht selbst in die Geldbörse passt und den Alltag erleichtert.
Danke, dass ich testen durfte.



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